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Der Freund meines besten Freundes |
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Beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
04.02.2005 | 04.02.2005 |
175942 |
3.50 Bei 8 Vote(s) |
410 |
| Autor: |
wildest_angel |
| Pairing: |
SchuldigxYohji, BradxYohji, SchuldigxAya |
| Kategorien: |
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| Inhalte: |
Lemon |
| Einführung: |
Eine unbefriedigte Nacht hat zwei Männer zusammengeführt. Doch was passiert, wenn sich ein Dritter da mit einmischt?
Eine Zusammenarbeit von der wundervollen Brad-san und mir. Danke, Braddy! |
| Kommentare: |
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Kapitel 2
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~*~*~2~*~*~
~*~*~ Yohjis POV
Langsam erwache ich, weil sich ein angenehm warmer Körper an mich schmiegt und mich vorwitzige Haare an der Nase kitzeln. Als ich langsam in der Lage bin, meine Lider zu heben, fallen mir zuerst die orangenen Strähnen auf, die sich auf meinem Gesicht und Oberkörper verteilen. Langsam winde ich mich aus den warmen Armen meines Bettnachbarn.
Leises Entsetzen steigt in mir hoch. Wie soll ich den Telepathen an meinen Teamkollegen vorbei aus dem Haus schmuggeln? Hoffentlich schläft Aya noch… oder duscht gerade. Sanft schüttle ich den Langhaarigen. Es tut mir Leid, ihn aus dem Schlaf reißen zu müssen. Er sieht gerade so unwahrscheinlich friedlich aus. Aber wenn ich eine Chance habe, ihn unbemerkt rauszuschaffen, dann jetzt!
Murrend öffnet der Schwarz seine Augen und schnell erkläre ich ihm mein Problem. Wie von der Tarantel gestochen springt der Deutsche auf und hüpft in seine Klamotten. In Rekordzeit ist er fertig. Leise und vorsichtig schleiche ich auf den Gang, gefolgt von Schuldig. Wir scheinen Glück zu haben: Keine Menschenseele zu sehen! Ein wenig entspannter ziehe ich den Telepathen hinter mir her in Richtung Haustür. Gut, im Wohnzimmer ist niemand, wie ich mit einem kurzen Blick feststelle. Bleibt bloß noch die Küche… Auf Zehenspitzen schleichen wir über den Gang. Und bleiben wie angewurzelt stehen.
In der Küche steht, einfach so und mit neugierigem Gesichtsausdruck, Aya. Musste das jetzt sein? Und ich habe auch noch Schuldig an der Hand… Wenn das mal nicht auffällig ist. Noch immer kann ich mich keinen Zentimeter rühren. Aya blickt mich immer noch lauernd an. Seltsam, sonst interessiert ihn ja auch nicht, wen ich mit in mein Zimmer nehme. Warum dieses Mal? Warum ausgerechnet heute? Hinter mir spüre ich Schuldig ungeduldig rumzappeln, anscheinend begreift er mein Problem nicht so ganz. Mit der freien Hand wedle ich ihm hektisch Zeichen zu, dass er sich bitte ruhig verhalten soll.
Ayas Augenbraue schiebt sich fragend in die Höhe. Wenn ich noch länger untätig hier herumstehe, fällt es ihm wohl erst recht auf, dass ich etwas vor ihm verbergen will. Und den Gefallen tue ich meinem Leader ganz bestimmt nicht. Also nehme ich meinen ganzen Mut zusammen und trete noch einen Schritt vor, damit der Rothaarige meine Begleitung sehen kann. Gottergeben schließe ich die Augen, um für das kommende Donnerwetter gewappnet zu sein.
~*~*~ Ayas POV
Aus einem erholsamen Schlaf wache ich gemächlich auf. Die Sonne geht gerade auf, scheint mir, da sie tief steht, ins Gesicht. Träge öffne ich die Augen. Oh nein. Wie konnte das passieren? Mein Wecker ist aus. Er hat nicht geklingelt. Zwar ist
es noch nicht allzu spät, doch mein gemütliches Frühstück, ohne störende Mitbewohner, kann ich streichen.
Mühsam schäle ich mich aus meinem Bett. Nach einer überaus kurzen Morgentoilette, gehe ich nach unten in die Küche. Mich
interessiert es schon, ob Yohjis Begleitung noch im Haus ist. Und wenn ja - wie will er ihn aus dem Haus bringen, ohne mir zu begegnen? Ich könnte durchaus freundlich sein und mal eben kurz verschwinden, damit er die Chance dazu hat.
Aber eigentlich würde ich viel lieber das Gesicht meines Freundes sehen, wenn er den Kerl an mir vorbeischleusen will, ich aber anwesend bin. Ich bin gespannt.
Mit schlürfenden Geräuschen hört die Kaffeemaschine auf, die braune Brühe zu produzieren. Ich gieße mir eine Tasse davon ein. Ich würde sagen, es ist still im Haus, allerdings weiß ich, dass Yohji jeden Moment hinunter kommen wird. Und genau das geschieht. Da steht er in der Tür, hält jemandem die Hand.
Ich mustere ihn nur mit interessiertem Gesichtsausdruck. Er wirkt erschreckt und ertappt zugleich. Dabei ist es doch nicht das erste Mal, dass er jemanden mit nach Hause gebracht hat. Oder warum guckt er so? Er verheimlicht mir etwas. Und dieses
Etwas ist hundertprozentig sein Gespiele. Warum macht er so ein Aufhebens darum? Gestern hat es ihn doch auch nicht gestört, dass man sein Stöhnen bis auf den Gang hören konnte. Letztendlich macht er einen Schritt auf mich zu. Dabei zieht er seine Begleitung mit in die Küche. Gepeinigt schließt er seine Augen.
Erwartet er, dass ich ihn ausschimpfe? Ich bin doch nicht seine Mutter. Mir ist es recht egal was er macht, ich wollte halt nur mal sehen, mit wem er sich herumtreibt. Doch als ich die Gestalt sehe und erkenne, stockt mir der Atem. Wie kann er nur? Mit einem Feind? Und dazu einem, der Gedanken lesen kann? Will er uns alle verraten?
"Raus, sofort. Lass dich hier nie wieder blicken!" Das ist das einzige, was ich sagen kann. Die Vorwürfe können warten, bis der Schwarz weg ist. Danach ist Yohji dran.
"Nein, das kommt gar nicht in Frage, Aya. Du wirst dich dran gewöhnen, dass Schuldig mich besuchen kommt!", entgegnet Yohji mir unerwartet heftig.
"Du wagst es…" Meine Geduld reicht nicht länger. Er will ihn also verteidigen? Das könnte ihm so passen. "Raus!", wiederhole ich. Diesmal mit mehr Nachdruck.
Gelassen steht der Schwarz an der Türe. Nur etwas verdutzt guckt er, als Yohji sich für ihn einsetzt.
"Ja, Aya, ich wage es. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich mir alles von dir verbieten lasse. Und nein, er bleibt
hier!", brüllt mein Freund mich in voller Lautstärke an.
"Das wird Konsequenzen haben. Glaub mir, Yohji. Es gibt nicht viel, was ich dir verbiete. Doch hier hört Toleranz auf. Schaff ihn sofort aus dem Haus und du hast Glück, dass ich nicht mein Katana hole und ihn selbst vertreibe!"
~*~ Schuldigs POV
In der Weiß-Küche steht der personifizierte Racheengel. Seine Augen schicken Blitze in meine Richtung, als er mich erkennt. Betont lässig grüße ich ihn erst mal mit einem freundlichen "Guten Morgen, Abyssinian!" und grinse ihn -eigentlich- recht
lieb an. Doch damit gibt sich der Weißleader nicht zufrieden.
Wütend schreit er den Älteren an, dieser antwortet ihm ebenso zornig. Verdutzt sehe ich den braun Gelockten an. Was geht denn jetzt ab? Eben wollte er mich noch unbedingt aus dem Haus haben… Neben mir drängelt sich ein kleines Etwas in die Küche. An dem verstrubbelten Blondschopf erkenne ich den kleinen Weiß, Bombay, oder auch Omi, wenn ich mich recht erinnere.
Er sieht mich einen Augenblick verwirrt an, dann aber scheint ihm ein ganzer Kronleuchter aufzugehen. Seine Mimik verzieht sich von erschrocken zu fragend. Er sieht richtig niedlich aus, und ich kann mir ein breites Grinsen ebenso wenig verkneifen wie dem Drang nachzugeben, ihm freundschaftlich durch die Haare zu wuscheln.
~*~*~ Omis POV
Was ist das für ein Krach am frühen Morgen? Schlaftrunken tapse ich in die Küche. Zuerst sehe ich nur Yohji und jemand, der neben ihm steht. Als ich weitergehe, sehe ich auch Aya. Wütend starrt er die Zwei an. Was ist denn vorgefallen? Ich schaue mir den Mann neben Yohji genauer von der Seite an. Ich kenne ihn - es ist ein Schwarzmitglied. Aber wie kommt der hier her?
Ich dränge mich in die Küche, muss mich dabei an dem Schwarz vorbeischieben. Verrückter Weise wuschelt der mir durch die Haare. Was soll das denn bitte werden, wenn's fertig ist? Verdammt, die Situation sieht gar nicht gut aus. Yohji und der Rothaarige funkeln sich an, als wollten sie jeden Moment ihre Waffen holen. Es sieht nicht gerade danach aus, dass sie Freunde sind. Und der Orangehaarige hilft auch nicht diese Anspannung abzubauen. Anstatt schlichten zu wollen, weil es offensichtlich ist, dass er der Grund der Auseinandersetzungen ist, sieht er mich an.
"Yohji, Aya! Hört auf! Das bringt nichts!", versuche ich verzweifelt zu retten, was zu retten geht.
"Richtig, Bombay, aber ich schätze mal, dass die Beiden dich noch nicht mal bemerkt haben. Klar, wenn man so klein ist, wird man gern übersehen", stimmt der Größere mir lächelnd zu. Die blöden und nutzlosen Kommentare des Schwarz überhöre ich. Pff, ich bin nicht zu klein! Dem werde ich es zeigen.
Noch einmal starte ich einen Versuch, die mittlerweile handgreiflich werdenden Zwei auseinander zu bringen. Doch das ist leichter gesagt, als getan. Wenigstens sind die beiden in einer Sache einer Meinung. Und das lassen sie mich lautstark
wissen. Nämlich, dass ich aufhören soll, mich in "Gespräche" Erwachsener einzumischen. So halte ich meinen Mund. Es bringt doch eh nichts. Die werden sich schon wieder einkriegen…
"Hey, Kleiner, nimm’s nicht so tragisch! Und lass die Beiden in Ruhe, sonst könnte dir im Eifer des Gefechts noch was passieren… Und ich hab jetzt keinen Bock, dich ins Kinderkrankenhaus zu bringen." kommentiert dieser blöde Lackaffe die Lage.
Ich will die Küche verlassen, doch der größere Mann von Schwarz hat anscheinend etwas dagegen, denn er steht mitten
in der Tür. Wütend versuche ich, mich an ihm vorbeizuzwängen, doch er hält mich auf.
~*~*~ Schuldigs POV
Inzwischen brüllen sich Aya und Yohji immer noch an. Aus den Augenwinkeln beobachte ich den Weißleader immer wieder, obwohl meine Aufmerksamkeit augenscheinlich Omi gehört
...
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: CrazyMama
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Username: CrazyMama
Datum: 26.11.2009 - 21:56
Kommentar Nr.: 6842
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also hat sich auch gelohnt sie zu lesen
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Kommentar von: Brad-san
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Username: Brad-san
Datum: 23.02.2005 - 16:14
Kommentar Nr.: 11
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Hi wildest,
das ist eine der Geschichten, bei der ich sage, es hat sich gelohnt, sie zu schreiben. Dafür bin ich dir auch dankbar...
Ich könnte immer noch heulen, wenn ich an Aya denke. Er tut mir richtig leid... Aber irgendwie haben wir es immer auf ihm abgesehen... Wie das nur kommt? *g*
Auf uns.
Braddy
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