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Archiv > Weiß Kreuz > Entführt - Der Pakt mit dem Teufel

y Entführt - Der Pakt mit dem Teufel
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Ab 18 Jahren Deutsch 09.08.200509.08.2005 380886 4.83
Bei 12 Vote(s)
1393
Autor: wildest_brad
Pairing: AyaXOmi, SchuldigXKen
Kategorien: Action, Komödie
Inhalte: Lemon
Einführung: Omi wird entführt. Aya bittet Ken, ihm bei der Befreiung zu helfen, was sich jedoch als schwierig herausstellt. In seiner Not greift Ken zu einem ungewöhnlichen Mittel: Er schließt einen Pakt mit dem Teufel. Einem ganz speziellen Teufel...
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y Kapitel 11
Hier habt ihr den Teil, der uns persönlich am Allerbesten gefällt. Wir zerfließen regelrecht in Dahinschmelz-Pfützen.... *schwärm*

@ akuma: Na, vorläufig ist Youji ja wirklich glücklich. Immerhin das hat Ken geschafft. Und daß es so nicht weitergehen kann, ist dem guten Hidaka durchaus bewusst. Es bringt halt nichts, sich selbst zu belügen und über Liebeskummer mit aller Gewalt hinwegtrösten lassen zu wollen...

@ Asaliah: Nun ja, ein klein wenig Spannung muss ja auch sein, oder? Es war ganz schön schwer für uns, sich zwischen Schuldig und Youji zu entscheiden. Aber wir haben es getan, und... na, das wirst du ja gleich lesen. *giggle* Es freut uns wahnsinnig, daß dir diese (mehr oder weniger) unerwartete Wendung gefallen hat.

@ Galu: Ja, Ken liebt Schuldig wirklich, auch wenn er es im Moment (noch) geschickt verdrängt. Sicher war es mit fair von ihm, dem armen Yotan etwas vorzuspielen. Ob und wie er das allerdings einsieht... wirst du gleich lesen. Ach ja: wir haben über deine Bitte bezüglich Youji ernsthaft nachgedacht - und sind zu einem überraschenden Ergebnis gekommen. Wir sind gespannt, ob euch die Lösung, die dann im 12. Teil zu lesen sein wird, gefällt.... *evilgrin*

@ farfu-chan: Ken hat ein riesiges Problem. Und das merkt er ja zum Glück auch. Youji mus ja nicht unbedingt erfahren, was Ken getan hat, oder? Das würde ihn wahrscheinlich zerstören. Und was Schu angeht, und was er zu dem Ganzen sagt... das liest du hier.


Und noch einmal: Vielen Dank für eure Kommis! Was wären wir ohne euch???
Viel Spaß beim Lesen! ;-)










~*~11. Once more with feeling

In einem Hauseingang versteckt stand Schuldig gegenüber des Koneko.. Er wusste, dass Ken nicht in seinem Zimmer war, aber dessen Fenster offen stand. Ideal, um seinen Plan endlich in die Tat umzusetzen. Jetzt, da er sich endlich eingestanden hatte, ohne den Weiß nicht mehr leben zu wollen...

"Na los!", forderte er seinen kleinen Kollegen ungeduldig auf, der mit aufgerissenen Augen neben ihm stand und ihn ansah, als hätte er nicht mehr alle Tassen im Schrank. Nagi verkniff sich einen Kommentar und seufzte nur genervt.

Schuldig spürte, wie ihm der weiße Umschlag mit unsichtbaren Fingern aus der Hand gerissen wurde und sah aufgeregt zu, wie das Kuvert über die Strasse segelte und dabei an Höhe gewann.
"Noch ein kleines Stück!", murmelte er mehr zu sich selber als zu dem Telekineten an seiner Seite. "Da, durch das Fenster!"

Naoe verdrehte die Augen. Obwohl er sich auf seine Aufgabe konzentrierte, hatte er die leisen und wahrscheinlich unbewussten Worte des Größeren gehört. "Ich weiß! Das hast du mir in den letzten fünf Minuten tausend Mal gesagt!", zischte er aggressiv. Schuldig zuckte entschuldigend mit den Schultern und grinste schief. Gebannt schaute er zu, wie der Umschlag durch das geöffnete Fenster in dem Raum verschwand.
"Ich hab keine Ahnung, wo das Ding gelandet ist...", meinte der kleine Telekinet, als er endlich seinen Job als "Postbote" erledigt hatte.

"Egal, er wirds finden!", erwiderte der Deutsche im Brustton der Überzeugung. Ganz sicher war er sich da zwar nicht, aber er hoffte einfach es einfach. Ebenso, wie er hoffte, daß der Braunhaarige die Einladung, die Schuldig in dem Brief geschrieben hatte, annahm. Schließlich hatte er sich Mühe gegeben, seine Gefühle in Worte zu fassen. Nach einem letzten, flehenden Blick zu dem Fenster und einem Stoßgebet gen Himmel trabte der Telepath hinter seinem Kameraden her zu seinem Wagen, den er um die Ecke geparkt hatte. Mit aufkeimender Nervosität brachte er den Jüngeren nach Hause und machte sich dann auf zu dem Treffpunkt, den er Ken genannt hatte. Nun blieb ihm nichts anderes mehr übrig als zu warten - und zu hoffen.

~*~

Der Abend brach herein. Die Straße vor ihrem Laden, die niemals still war, wurde in rötliches Licht getaucht. "Ist es okay, wenn ich jetzt die Rollläden runterlasse?", klang Kens Stimme durch die vertraute Einsamkeit des Abends in ihrem Laden. Ein leises, zustimmendes "Hm" erklang von Aya.
Yohji, mit dem er ja eigentlich Schicht gehabt hätte, war seit dem frühen Vormittag verschwunden. Keiner wusste wohin.

Seitdem er gestern mit Yohji geschlafen hatte, war der Ältere so glücklich und lief den ganzen Tag mit leuchtenden Augen herum. Sogar er hatte es geschafft, einige Mal ehrlich zu lächeln...
Kopfschüttelnd schloss Ken den Laden. Nach den ganzen Aufräumarbeiten begab er sich in sein Zimmer, setzte sich auf sein Bett und zog seine verschwitzten Klamotten aus. Sein Blick fiel auf etwas Weißes in seiner Nähe. Neugierig öffnete er den Umschlag und las die Zeilen schweigend. "Du bringst mich dazu, dich mitten in der Nacht anrufen zu wollen. Ich sehne mich danach, dich bis zum Morgengrauen in meinen Armen zu halten. Weißt du, dass du mich zum Lachen bringst? Dass ich deine Liebe will? Für dich würde ich meine Seele verkaufen. Ich weiß, dass ich das Gefühl im mir nicht bekämpfen kann. Du bist das Erste und das Letzte, an das ich denke... Komm zum Miyake-Strand, ich warte auf dich."

Er kannte ja bereits Yohjis romantische Seite, aber das übertraf sogar die vorherige Karte. Lächelnd betrat er den Gang; er wollte sich nur noch duschen. Und außerdem konnte er nicht so verschwitzt zu einem Date erscheinen. Ohne zu überlegen, war ihm klar, dass er hingehen wollte. Schon alleine aus Neugier, was sich der Ältere einfallen lassen hatte. Er fragte sich, was er anziehen sollte, denn ihm war bewusst, dass er mit seinem Rock bei Yohji wenig landen konnte. Dennoch. Ihm gefiel sein neuer Kleidungsstil und da er sowieso in einer Revolutionsphase war, war auch das egal.

Zitternd stieg er nach endlosen Minuten von seinem Motorrad ab und ging durch den Sand ans Wasser. Bald würde die Sonne untergehen...

~*~

Er war tatsächlich gekommen! Schuldigs Herz schlug donnernd gegen seine Rippen. Wie würde der Andere reagieren, wenn er erkannte, WER ihn eingeladen hatte? Mit zitternden Knien stieg er die drei Stufen des Strandhauses hinab, ging auf den Braunhaarigen zu. Als er direkt hinter dem Jungen stand, legte er seine Hand auf dessen Schulter, ohne ein Wort zu sagen. Gespannt wartete er auf die Reaktion.

Die ersten Momente spürte er die warme Hand, genoss sie und die Reaktion, die sie in seinem Körper auslöste. Dann drehte sich mit einem Mal der Wind und ein bekannter Geruch stieg ihm in die Nase. Ken schloss seine Augen, da er Schlimmes erwartete. Als er sich stark genug fühlte, drehte er sich langsam um. Seine Vermutung wurde bestätigt. Schuldig.
Eine kleine Weile standen sie wortlos da, blickten sich fest in die Augen. "Nein, Schuldig. Ein zweites Mal wirst du mein Leben nicht ruinieren." Er ging an dem Größeren vorbei, ließ sich seine angestauten Emotionen nicht anmerken. „Außerdem bin ich mit Yohji zusammen. Er liebt mich und...“ Er ließ seinen Satz unvollendet ausklingen.

Schnell fasste Schuldig nach Kens Arm und hielt ihn so davon ab, einfach so wieder zu verschwinden. Er drehte den Anderen zu sich um, seine Hände zitterten dabei so stark, dass er glaubte, er würde von dem Stoff abrutschen. "Aber du liebst ihn nicht! Du denkst doch sogar an mich, wenn du mit ihm schläfst! Also erzähl mir nicht..." Schuldig unterbrach sich und atmete tief durch. "Ken... Bitte. Ich... ich kann nicht... ohne dich. Ich... habe mich... in dich verliebt." Verzweifelt ließ er Kens Arm wieder los. Jetzt hatte er gesagt, was er zu sagen hatte. Es lag nun allein an dem Weiß. Traurig fesselte er den Blick der braunen Augen an sich. Innerlich bebte er vor Angst vor Kens Entscheidung.

Ken sah den verletzten Blick. Hörte die Worte, die er sich erwünscht hatte - vor zwei Tagen. Er sah den geknickten Mann vor sich stehen, den er nicht mehr als Schuldig erkannte. Doch, auch er hatte ein Stück dazu beigetragen, den Teufel zu verändern. Dennoch schüttelte Ken sacht den Kopf. "Es läuft auf das Gleiche hinaus. Du zerrst mich in dein Bett, holst dir, was du willst und verstößt mich dann. Ich habe nicht die Kraft und auch nicht den Willen, die ganze Scheiße noch einmal durchzustehen. Das Leben ist kein Roman, deswegen lass es mich so sagen: Ich hab dir einiges zu verdanken, aber ich habe auch Grund, dich zu hassen. Lass mich bitte gehen." Er kehrte der milden Sonne und Schuldig den Rücken. "Es ist besser so." Instinktiv wusste er, wenn er jetzt ging, wäre es für immer. Auch wenn es schmerzte.

"Das kann ich an jeder Straßenecke haben!", begehrte Schuldig auf. "Nein, Ken. Wenn es nur das wäre, dann wäre die Nacht von Omis Befreiung ganz anders verlaufen! Dann wäre ich nicht auf dich eingegangen, denn es wäre mir egal gewesen, ob es dir gefällt oder nicht." Damit wandte er sich von dem Jungen, den er so sehr liebte, dass es ihm schon physisch weh tat, ab. Er wollte Ken. Aber er wollte ihn freiwillig. Er konnte ihn zwingen, mit ihm zu gehen - aber genau dieser Gedanke war es, der ihm Übelkeit verursachte.

Ken würde sich wieder auf sein Motorrad setzen, zu Hause ankommen und bei Yohji vorbeisehen. Nichts hielt ihn weiter hier - bis er die Worte hörte. "Auf mich eingegangen? Glanzleistung, Schuldig. Du hast mich gebrochen. Nenn es lieber so." Das war kein schöner Abschied, merkte er zynisch an. Seit wann war ein Schluss schön? Trotz allem drehte er sich noch einmal um, spürte die letzten Strahlen der Sonne warm auf sich ruhen. Und er sah einen betrübten Mann. Einen Mann, der es ernst meinte. Sein Hirn schrie, sein Herz klopfte hart. Aber er machte einen schweren Schritt auf Schuldig zu.

"Dich gebrochen? Du hast eine falsche Vorstellung davon. Glaubst du wirklich, ich hätte mit meiner Methode Erfolg gehabt, wenn du _tatsächlich_ hetero gewesen wärst?", erwiderte Schuldig traurig, dem Anderen immer noch den Rücken zugewandt. Seine Schultern sanken kraftlos nach unten. Erst jetzt wurde ihm bewusst, wie sehr er den Dunkelhaarigen tatsächlich liebte. Mehr als Simon damals. Die Worte in seinem Brief waren wahr gewesen: Er würde für Ken seine Seele verkaufen...

"Nicht damit. Daran habe ich nichts auszusetzen." Ken lächelte tiefgründig, traurig. "Ich meinte, dass du in meinem Herzen eine leere Stelle zurückgelassen hast. Und die tut weh. Deswegen bin ich gebrochen... Du weißt ganz genau, was ich dir nach dem Quickie sagen wollte." Unendlich langsam streckte er seine Hand aus, legte sie auf Schuldigs Schulter, presste sich selbst gegen den breiten Rücken.

Im Zeitlupentempo drehte Schuldig sich zu Ken um, als er erst die warme Hand an seiner Schulter, und dann den geliebten Körper an seiner Rückseite spürte. Tausend verschiedene Gefühle rasten auf einmal durch sein Herz. Er wusste nicht, was er jetzt tun sollte. Eine Premiere... Mit müdem Blick sah er in Kens Augen. "Ja", meinte er leise, "Ich weiß, was du mir sagen wolltest. Du hast nur die falschen Worte gewählt. Denn sonst hätte ich dir gesagt, dass ich dich ebenso liebe." Vorsichtig legte er eine Hand auf die Wange des Jüngeren, streichelte mit dem Daumen sanft darüber.

Es war so unwichtig, welche Worte Schuldig lieber hätte hören wollen. Es war ihm gleichgültig, dass er bis eben noch den Schwarz in die Hölle gewünscht hatte. Was jetzt zählte, war die Zärtlichkeit, aber auch die unendliche Schwere, die Schuldig ihm zeigte. "Ich weiß nicht, ob du es verdient hast, aber ich habe heute Abend nichts weiter vor. Brauchst auch nicht dafür zu zahlen", grinste Ken unsicher in Gedenken an ihre erste Begegnung im Hotel. Er stellte sich auf seine Zehenspitzen, um Schuldigs Mund erreichen zu können. Doch seine Beine waren zu wackelig, um das Gewicht zu halten. Er kippte nach vorne. Auch Schuldig konnte sein Gleichgewicht nicht halten und fiel zusammen mit Ken rücklings ins kalte Meerwasser.

Es war Schuldig völlig egal, dass er im Wasser lag. Es war ihm auch egal, dass er danach wie ein paniertes Schnitzel aussehen würde. Was ihm jedoch ganz und gar nicht egal war, war der Junge, der über ihm lag und lachte. Ein Geräusch, nach dem sich der Deutsche gesehnt hatte, mehr als er zuzugeben bereit war.

"Entschuldige. Das ist mir jetzt echt peinlich." Erst der Autorahmen, gegen den er beim ersten Mal gestoßen war, jetzt das. Hoffentlich liebte Schuldig auch den Tollpatsch in ihm. Lächelnd beugte er sich hinunter, wurde plötzlich ernst. "Wenn du mich noch einmal so grob verstößt, bringe ich dich um. - Ich hab meine Bugnuks mit." Er überwand den letzten Abstand zwischen ihnen, küsste die nassen Lippen.

Mehr als nur glücklich schlang Schuldig seine Arme um den Hals des Braunhaarigen, zog ihn fest an sich, intensivierte den herbeigesehnten Kuss. Als sie sich voneinander lösten, flüsterte er: "Nein, Ken. Diese Sehnsucht nach dir halte ich kein zweites Mal aus." Noch einmal küsste er die begehrten Lippen. "Warum nimmst du zu einem Date deine Bugnuks mit?", wollte er danach irritiert wissen.

"Um mir aufdringliche Verehrer von Hals zu halten." Er lachte leise. "Außerdem können sie auch ganz nett sein, um jemanden zu erschrecken oder um jemanden in seine Schranken zu weisen." Ken sah den erstaunten Ausdruck in Schuldigs Augen und musste lächeln. Es war zu niedlich. "Komm aus dem Wasser, sonst bekommst du noch eine Erkältung - und kannst womöglich meinen Ansprüchen nicht gerecht werden."

Grinsend ließ der Ältere sich aufhelfen. Dann legte er den Arm um die Schulter seines Liebsten und dirigierte ihn so zu dem Strandhaus. "Ich muss schon sehr gut auf mich achten", lachte er leise, "um deinen hohen Anforderungen gerecht zu werden."

"Wo du es erwähnst... hast du eigentlich noch mehr 'Folterwerkzeuge' auf Lager?" Er grinste Schuldig viel sagend an.
Seine nassen Sachen klebten fürchterlich kalt an ihm und das weiße Shirt war längst durchsichtig geworden. Aber als er sich an Schuldig klammerte und einen Kuss auf dessen Mund hauchte, war die Kälte vergessen. Sogleich spürte er verlockend warme Hände unter dem nassen Jeansstoff.

"Warum?", wollte der Schwarz verblüfft wissen. Seine Hände hatten sich unwillkürlich selbstständig gemacht und streichelten über die klamme Haut des Jüngeren. Wie sehr hatte er sich danach gesehnt, seinen Liebsten wieder so zärtlich berühren zu können! Er genoss jeden Millimeter der ausgekühlten Haut, die er unter seinen Fingerspitzen fühlen konnte.

Warum wohl? Was sollte diese Frage? Doch Ken schaute seinem Geliebten tief in die Augen und flüsterte verführerisch: "Weil es mich unendlich geil macht." Aber das sollte Schuldig ja bereits wissen.

"Wenn du willst, dann habe ich noch jede Menge Spielzeug für dich", grinste der Deutsche zwinkernd. "Damit du auch an mich denkst, wenn wir uns nicht sehen...." Vorwitzig glitten seine Finger unter dem nassen Rock über den Tanga des Kleineren.

Kens Lächeln ähnelte Schuldigs, als er sich ausmalte, was das wohl sein würde. Er ließ es unkommentiert, weil Schuldig ihn bereits ins Haus ziehen wollte. Er blickte zurück und hielt an. "Warte kurz. Die Sonne geht gleich unter." Er schaute zu Schuldig hoch und seine Augen sprachen die Worte aus, die er in diesem Moment nicht sagen konnte.

Schuldig verstand, was sein Geliebter von ihm wollte. Er stand auf der untersten Stufe des Hauses, legte Ken seine Arme um den Oberkörper und lehnte sich gegen dessen Rücken. Schweigend sahen sie zu, wie die Sonne rot im bewegten Meer versank.

Selbst als die Sonne schon untergegangen war, kuschelte sich Ken an Schuldig. "Ich könnte ewig mit dir so stehen." Doch langsam fraß sich die Kälte in seine Glieder. So wandte er sich zu dem anderen um und sagte leise: "Lass es uns als Neuanfang betrachten." Er bemerkte das Zittern in Schuldigs Körper und fügte hinzu: "Gehen wie lieber, sonst werden bestimmte, wichtige Teile noch zu klein..."

"Du wirst ganz schön frech, Süßer!", lachte der Telepath. "Aber ich wünschte auch, dieser Moment würde nie enden." Ernst sah er seinen Lover an, beugte sich leicht vor und berührte sanft dessen Lippen mit seinen eigenen.

"Du hast doch nichts dagegen, dass ich frech werde, oder?" Mit einem regelrechten Chibi-Blick schaute er unter seinen Wimpern hervor in Schuldigs leuchtende Augen, in denen er die Antwort fand. Um seine Worte zu unterstreichen, schummelte sich seine Hand unter Schuldigs Hose, nachdem er sie geöffnet hatte. "Uuuh, das ist ja wirklich verdammt klein!" Lachend entfernte er seine Hand wieder und rannte, dicht gefolgt von Schuldig, in das Strandhaus.
Keiner von beiden bemerkte die schlanke Gestalt, die, hinter einem Felsen verborgen, die ganze Szene mit angesehen hatte...

~*~

Schuldig stieß fest und unbeherrscht in die berauschende Enge. Sein Atem ging abgehackt, sein lautes Stöhnen vermischte sich mit dem seines Liebsten. Noch nie zuvor hatte er sich so fallen lassen. Feuerbälle rasten durch seinen Körper, setzten jede einzelne Zelle in Brand. Geschickt massierte er die vibrierende Härte seines Freundes, genoss das Zucken, das durch den anderen Körper ging.

Ken wusste nicht mehr, welche Geräusche er von sich gab. Für ihn gab es nichts mehr außer Schuldig und der grenzenlosen Leidenschaft, die ihn füllte und durchflutete. Jeder Stoß, jeder Treffer an seinem empfindlichen Punkt schoss ihn höher und höher. Er sah in Schuldigs Augen und las darin die angestaute Energie. "Komm... mit mir..." Ihm war so heiß, dass er glaubte, jeden Moment in Flammen aufgehen zu müssen, zusammen mit Schuldig. Er hörte die gegrunzte Antwort und ergab sich seinen Gelüsten zu explodieren.

Noch einmal vergrub sich Schuldig tief in Ken, zog sich aber diesmal nicht mehr zurück. Die Worte seines Lieblings gaben ihm den letzten Kick. Den Sweetspot Kens ununterbrochen reizend, spürte er das bekannte Pochen in der geschwollenen Härte des Kleineren. Im selben Augenblick, in dem aus Ken die Leidenschaft heraus brach, schrie Schuldig laut auf und verströmte sich heiß in dem bebenden Körper. Atemlos küsste er den Jüngeren, bevor er sich auf ihn sinken ließ und ihn in die Arme schloss.

Ein vertrautes Gefühl durchflutete ihn. Das der unendlichen Zufriedenheit und Zuversicht, als Schuldig auf ihm lag. Mit Armen und Beinen klammerte sich Ken an seinen Liebsten, wollte ihn nicht wieder gehen lassen. Erst dreimal hatten sie miteinander geschlafen, und doch machte Ken das Können Schuldigs ein wenig Angst. Eher war Schuldig der, mit den hohen Anforderungen. Und er wusste nicht, ob er diese erfüllen konnte.
"Immer noch kalt?", fragte er seinen Schatz lachend und ein wenig außer Atem.

"Nein, im Gegenteil!", japste der Telepath immer noch atemlos. Liebevoll räkelte er sich in der engen Umklammerung des Jüngeren, küsste jedes Stück Haut, das er erreichen konnte.

"Gut. Ich mag es, wenn du heiß bist." Ken knabberte an dem verlockenden Ohrläppchen und öffnete langsam seine Beine wieder. Schuldig zog sich vorsichtig aus ihm zurück. Kurz darauf drehte Ken Schuldig auf den Rücken, setzte sich auf dessen Becken und küsste ihn lange. "Gib es hier eigentlich Erdbeeren, Zimt, Schokolade oder Vanille? Oder auch alles mit einem Mal?"

Überrascht schlug Schuldig seine Augen auf. "Ich weiß nicht... Kann sein. Einiges sicher. Ich denke normalerweise nicht ans Essen, wenn ich hier bin...", antwortete er langsam. "Wofür brauchst du das?" Er wollte nicht, dass Ken jetzt aufstand. Er wollte nur mit ihm hier zusammen liegen bleiben. Am besten für immer.

Ken sah den flehenden Ausdruck in Schuldigs Augen. Auch er verspürte nicht unbedingt das Verlagen, aufstehen zu müssen, doch er beugte sich zu Schuldigs Ohr und flüsterte leise: „Hast du noch nie was von luststeigerndem Essen gehört?“ Ebenso leise lachte der Braunhaarige, sodass Schuldig ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: zoro4ever
Username: zoro4ever
Datum: 25.06.2010 - 18:19

Kommentar Nr.: 7459
ich bin fertig mit lesen das war echt eine super story und ich bin froh, dass Yohji nicht leer ausgegangen ist. ich bin echt beeindruckt von euch und freue mich schon auf weitere storys von euch hoffentlich bis bald
Kommentar von: Old_Dragon67
Username: Old_Dragon67
Datum: 18.04.2007 - 16:11

Kommentar Nr.: 3245
ja, ja ich weiß, ich komme mal wieder etwas spät mit meinen kommi, aber ich bin so frei und schreibe was drunter egal wie lange diese geschichte schon on ist.

also um ehrlich zu sein, diese story ist einfach fesselnd. habe natürlich ein klein wenig geschnieft*gg*, ist ja bei mir nix neues, dennoch habe ich bis zum schluss durchgehalten und fertig gelesen, und oh freude, es ist ein gutes ende,also haben sich die klitzekleinen tränen doch gelohnt, und beide haben sich doch bekommen*freu*

genug gesabbelt.
Old_Dragon67 sagt tschüsseli
Kommentar von: sanisa
Username: sanisa
Datum: 17.04.2007 - 17:36

Kommentar Nr.: 3243
hi,

hab mir die Geschichte heut mal durch gelesen und bin echt beigester.
ihr habt nen tollen schreib stiel und überhaubt wie ihr das alles beschrieben habt.
wink bin immer noch völlig hin und weg also in dem sinne einen lieben Gruß von sanisa by
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 26.09.2005 - 23:11

Kommentar Nr.: 910
Uff.....ein ereignisreiches, aber dennoch schönes Ende. Ich fand es gut, das Schuldig Ken gegen Yohji geholfen hat. In seiner Verzweiflung hätte dieser sicher noch etwas sehr Dummes getan.
Und nun ist ja auch jemand gekommen, der Yohji "helfen" wird.

Aber *räusper und rot werd*....WER ist Kira????????????
Auf jeden Fall jemand sehr faszinierendes.
Bitte schickt mir doch ne mail und klärt mich auf *sich dumm vorkommt*.

Liebe Grüße
Galu
Kommentar von: farfu-chan
Username: farfu-chan
Datum: 26.09.2005 - 12:22

Kommentar Nr.: 909
*immer noch durch die kante hops*
ihr seid so super... wo nehmt ihr nur immer die tollen ideen her?
mich hat es richtig gefreut, dass yohji doch nicht leer ausgegangen ist.
aber aya war ja mal wieder ganz schön fies zu ken... er soll froh sein, dass er jetzt seinen omi hat und nicht nach dem warum fragen... denk ich mal...
ich bete für alle, dass sie glücklich werden und viele kinder haben... öhm... so oder so ähnlich. jedenfalls renn ich jetzt wieder mir einem dauergrinsen rum und freue mich auf das nächste projekt von euch.

liebe grüße
klein *farfu-chan*
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