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Archiv > Weiß Kreuz > Entführt - Der Pakt mit dem Teufel

y Entführt - Der Pakt mit dem Teufel
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Ab 18 Jahren Deutsch 09.08.200509.08.2005 380886 4.83
Bei 12 Vote(s)
1393
Autor: wildest_brad
Pairing: AyaXOmi, SchuldigXKen
Kategorien: Action, Komödie
Inhalte: Lemon
Einführung: Omi wird entführt. Aya bittet Ken, ihm bei der Befreiung zu helfen, was sich jedoch als schwierig herausstellt. In seiner Not greift Ken zu einem ungewöhnlichen Mittel: Er schließt einen Pakt mit dem Teufel. Einem ganz speziellen Teufel...
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y Kapitel 10
Und weiter gehts! *gg*

@ akuma: Naja, bei Omis Verführungskünsten ist es wohl keine Frage, daß auch Youji ihm erlegen war, oder? *gg* Er kann ja nicht immer der kleine, unschuldige Chibi sein... Wenn man die Jugend von heute so ansieht... *giggle*

@ Asaliah: Hui, jetzt ist wohl der richtige Zeitpunkt zum Rotwerden... Danke für dein Lob! Ach, du kennst uns doch! Klar kriegen Ken und Schuldig die Kurve - sie versuchens zumindest... (ob`s auch klappt? Abwarten... *neugierig mach*) Aber es ist schon interessant, daß dir Schu hier leid tut. Es ist schön, daß wir das geschafft haben. *freu* Omi ist gar nicht so schwer zu schreiben. Braddy kann das ziemlich gut, wie du siehst... *Braddy lob*

@ FallingAngel: Sorry, aber ne Rückblende zu der Youji/Omi-Beziehung würde hier den Rahmen sprengen. Du brauchst nicht mehr lange gespannt sein, du hast ja schon den nächsten Teil vor Augen...

Vielen Dank für die lieben Kommis!

Viel Spaß beim Lesen!!!!







~*~ 10. Liebe?

Gestern war Ken eingeschlafen, hatte sich jeden Gedanken an Schuldig verboten. Ohne genässte Wangen war er eingeschlafen und selbst der Traum, der ihm nochmals seine Situation so deutlich klar gemacht hatte, brachte ihn nicht dazu mit Tränen aufzuwachen. Vorbei war die Zeit, in der er weinte. Sie hätte es nie geben sollen. Er kniff seine Augen zusammen, als er dem hellen Licht des Tages entgegenblickte. Ein neuer Tag, ein neues Leben begann. Alleine.

Schläfrig tapste er in das Bad, zog sich an, um seinen neuen Lebensabschnitt gebührend anzufangen. Nicht wesentlich aufnahmefähig stolperte er die Treppen nach unten und sah auf den Monatsplan. Ausgerechnet heute musste er im Laden die Schicht schmeißen. Doch gut, so brauchte er sich keine Gedanken zu machen, was er unternehmen könnte.
Eine weitere Schicht zusammen mit Yohji. Mit den Augen rollend fragte er sich, ob die ganze Woche ihn quälte. Aber er nahm sich eisern vor, sich nichts anmerken zu lassen und auch nett zu Yohji zu sein. Zum Glück rührte er prinzipiell kein Ethanol, im Volksmund auch Alkohol genannt, an. Da sollte es kein Problem geben, sich so zu verstellen, als sei nichts. Seufzend öffnete er den Laden, nachdem er sich -wie jeden Morgen- eine Tasse Kaffee geschnappt hatte.

Immer wieder blickte er auf die Uhr. Es kam ja nicht oft vor, dass Yohji pünktlich war, aber mehr als zwei Stunden war der Ältere noch nie zu spät gekommen. Oder, dachte sich Ken, er will einfach nicht.

Yohji stand schon lange bewegungslos im Dunkel des Ganges. Seine Augen waren auf den Braunhaarigen geheftet, dessen anmutige Bewegungen ihn wieder in seinen Bann zogen. Mit Mühe rief er sich in Erinnerung, dass Ken für ihn tabu war. Der Jüngere hatte das ganz deutlich klar gemacht. Tief seufzend rief der Blonde sich zur Ordnung und betrat, extra gestylt, obwohl er nicht wusste, warum er das getan hatte, den Laden, um sich der quälenden Gegenwart seines heimlichen Schwarms zu stellen.

Mit einem Mal spürte Ken eine fremde Präsenz. Er blickte zum Wohnungseingang und sah den großen Blonden. Dessen Aussehen ließ Kens Mund offen stehen. Angestrengt suchte der Dunkelhaarige nach Worten. So sah Yohji doch nie bei Arbeitsantritt aus. Eher sah er aus wie auf Streifzug. Zu spät fasste Ken sich wieder, indem er dem Älteren freundlich entgegen lächelte und wie jeden Morgen ein fröhliches "Guten Morgen, Yohji." erklingen ließ. Für den anderen nicht erkennbar war sein Inneres aufgewühlt und er bewunderte Yohji für dessen Stärke.

Yohjis Blick glitt schmerzlich über den Kleineren, der sich wieder von ihm abgewandt hatte. Irgendetwas in ihm trieb ihn dazu, hinter Ken zu treten und ihm die Hände auf die Schultern zu legen. "Wenn du mich brauchst, ich werde immer für dich da sein", wisperte er traurig. Dann nahm er seine Finger wieder von dem Anderen, als wolle er nicht zu lange in Kontakt mit ihm bleiben. Kontakt, der ihm nur weh tat.

Verwundert kniff Ken die Augen zusammen, schaute Yohji hinterher. Wieder fehlten ihm die Worte. Was sollte er Yohji auch sagen? So nickte er stumm und senkte seinen Blick. Es war falsch gewesen Yohji eine derartige Abfuhr zu erteilen. Und nun, da er Schuldig verlassen hatte, tat es ihm unendlich Leid. Wie sollte er das je wieder gut machen können?
"Entschuldige bitte vielmals...", flüsterte er leise, ehe er sich darüber bewusst wurde. "Ich habe kein Geschick für Beziehungen oder so." Still arbeite er an seinen Papieren weiter, die er ordnen musste. Mehr gab es eh nicht zu sagen.

Fast wütend wirbelte Yohji, der eigentlich gar keine Antwort erwartet hatte, herum. "Das ist nicht wahr! Du musst es nur einmal zulassen!", schrie er den Kleineren fast an. Er wusste, seine Augen schlugen regelrechte Blitze. Verzweifelt kämpfte er um seine Ruhe. Gelassener fügte er hinzu: "Du redest von Sachen, die du noch nicht ausprobiert hast."

Tränen stiegen in den braunen Augen auf. Wovon sollte er keine Ahnung haben? "Doch, hab ich", rief er leise und mit tränenerstickter Stimme. "Was glaubst du denn?" Trotzig wischte er das Salzwasser hinfort. Was sollte das überhaupt? Warum rechtfertigte er sich vor Yohji? Ken hatte sich doch vorgenommen, sich nicht mehr wegen jeder Kleinigkeit unterkriegen zu lassen, sich nicht immer zu entschuldigen. Dennoch, wenn Yohji ihn so anfunkelte, konnte er nicht gelassen sein.

"Hey, ist ja schon gut..." Verlegen sah der Ältere auf Ken. "Ich wollte dich nicht verletzen", meinte er leise. Doch als er bemerkte, wie die Tränen über Kens Wange nicht zu rollen aufhörten, trat er schnell auf seinen Kameraden zu und nahm ihn in den Arm. "Was ist passiert?", wollte er leise wissen. "Du bist doch sonst nicht so verletzlich. Lass mich dir helfen!"

Am liebsten wollte Ken sich jetzt irgendwohin verziehen, wo es nur ihn und sein Selbstmitleid gab. Doch die warm durchdringende Stimme ließ ihn aufblicken. Unsicher kaute er auf seiner Lippe herum. "Ich..." Ken konnte Yohji schlecht sagen, dass er wegen Schuldig dermaßen verletzt war. "Ich bekomme das wieder in den Griff. Glaub mir." Doch selbst seine Augen strafen diese Worte Lügen. Ein erneuter Schwall heißer Tränen brach aus ihm hervor und er wimmerte unterdrückt. Er konnte sich nicht an Yohjis Brust werfen und heulen. Der einzige Ausweg, der frei war, war der des geringsten Widerstandes. Ken drehte sich blitzschnell weg und lief in den hinteren Teil des Ladens.

Yohji guckte einen Moment verdattert und rannte dann hinter dem Kleineren her. Er zog das schluchzende Bündel in seine Arme, ließ es geschehen, dass die Tränen sein gutes Shirt durchnässten. Zart legte er einen Finger unter Kens Kinn, hob dessen Kopf an und schaute aufmerksam und forschend in die braunen Sterne. "Was ist los?", fragte er noch einmal.

"Ich habe...", schluchzte er "jetzt erst erkannt, was für ein Trottel ich bin!" Nun, da es doch geschehen war, dass er in Yohjis Armen lag, klammerte er sich ein wenig fester an den Älteren, brach den Blickkontakt. So hatte er sich seinen Tag wirklich nicht vorgestellt. "Und dafür hasse ich mich."

"Nein, du bist kein Trottel", versuchte Yohji seinen Freund zu beruhigen. Zärtlich strich er das Wasser aus dem Gesicht des Anderen und sah ihn dabei warm lächelnd an. "Du bist... süß. Naiv. Und... wunderschön. Einfach zum Verlieben..." Bevor er es sich versah, spulte Yohji seine übliche Flirtmasche ab. Und doch kamen diese Worte diesmal tiefer aus seinem Inneren als sonst.

Unendlich traurig hob Ken den Blick und sah in die grünen Augen. Bei diesen Worten begann sein Körper zu beben. Verlegen färbten sich seine Wangen; er wusste, dass Yohji seine Worte ernst meinte. Dann rappelte Ken sich innerlich auf, lächelte vorsichtig. Er stellte sich auf Zehenspitzen und gab dem Blonden einen leichten Kuss auf den Mund. "Danke." Er ließ den überraschten Yohji stehen, lief erneut vor sich und dem Problem weg. Doch er betrat lächelnd den Laden und entschuldigte sich bei einer Kundin für ihr Warten.

Der Blonde glaubt allen Ernstes, zu träumen. Nein, also das musste er jetzt doch noch einmal erleben. Fast schon grummelnd wartete er, bis der Dunkelhaarige die Kundin bedient hatte und trat, nachdem die Frau endlich aus dem Laden war, wieder auf den Kleineren zu. Er wirbelte den Kleineren herum und legte verlangend seine Lippen auf die von Ken.

Kens Bauch zog sich kurzzei ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: zoro4ever
Username: zoro4ever
Datum: 25.06.2010 - 18:19

Kommentar Nr.: 7459
ich bin fertig mit lesen das war echt eine super story und ich bin froh, dass Yohji nicht leer ausgegangen ist. ich bin echt beeindruckt von euch und freue mich schon auf weitere storys von euch hoffentlich bis bald
Kommentar von: Old_Dragon67
Username: Old_Dragon67
Datum: 18.04.2007 - 16:11

Kommentar Nr.: 3245
ja, ja ich weiß, ich komme mal wieder etwas spät mit meinen kommi, aber ich bin so frei und schreibe was drunter egal wie lange diese geschichte schon on ist.

also um ehrlich zu sein, diese story ist einfach fesselnd. habe natürlich ein klein wenig geschnieft*gg*, ist ja bei mir nix neues, dennoch habe ich bis zum schluss durchgehalten und fertig gelesen, und oh freude, es ist ein gutes ende,also haben sich die klitzekleinen tränen doch gelohnt, und beide haben sich doch bekommen*freu*

genug gesabbelt.
Old_Dragon67 sagt tschüsseli
Kommentar von: sanisa
Username: sanisa
Datum: 17.04.2007 - 17:36

Kommentar Nr.: 3243
hi,

hab mir die Geschichte heut mal durch gelesen und bin echt beigester.
ihr habt nen tollen schreib stiel und überhaubt wie ihr das alles beschrieben habt.
wink bin immer noch völlig hin und weg also in dem sinne einen lieben Gruß von sanisa by
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 26.09.2005 - 23:11

Kommentar Nr.: 910
Uff.....ein ereignisreiches, aber dennoch schönes Ende. Ich fand es gut, das Schuldig Ken gegen Yohji geholfen hat. In seiner Verzweiflung hätte dieser sicher noch etwas sehr Dummes getan.
Und nun ist ja auch jemand gekommen, der Yohji "helfen" wird.

Aber *räusper und rot werd*....WER ist Kira????????????
Auf jeden Fall jemand sehr faszinierendes.
Bitte schickt mir doch ne mail und klärt mich auf *sich dumm vorkommt*.

Liebe Grüße
Galu
Kommentar von: farfu-chan
Username: farfu-chan
Datum: 26.09.2005 - 12:22

Kommentar Nr.: 909
*immer noch durch die kante hops*
ihr seid so super... wo nehmt ihr nur immer die tollen ideen her?
mich hat es richtig gefreut, dass yohji doch nicht leer ausgegangen ist.
aber aya war ja mal wieder ganz schön fies zu ken... er soll froh sein, dass er jetzt seinen omi hat und nicht nach dem warum fragen... denk ich mal...
ich bete für alle, dass sie glücklich werden und viele kinder haben... öhm... so oder so ähnlich. jedenfalls renn ich jetzt wieder mir einem dauergrinsen rum und freue mich auf das nächste projekt von euch.

liebe grüße
klein *farfu-chan*
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