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Archiv > Weiß Kreuz > Entführt - Der Pakt mit dem Teufel

y Entführt - Der Pakt mit dem Teufel
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Ab 18 Jahren Deutsch 09.08.200509.08.2005 380886 4.80
Bei 10 Vote(s)
1317
Autor: wildest_brad
Pairing: AyaXOmi, SchuldigXKen
Kategorien: Action, Komödie
Inhalte: Lemon
Einführung: Omi wird entführt. Aya bittet Ken, ihm bei der Befreiung zu helfen, was sich jedoch als schwierig herausstellt. In seiner Not greift Ken zu einem ungewöhnlichen Mittel: Er schließt einen Pakt mit dem Teufel. Einem ganz speziellen Teufel...
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y Kapitel 1
Titel: Entführt - Der Pakt mit dem Teufel
Autoren: Brad-san und wildest_angel
Rating: MA
Warnung: Lemon,
Pairing: AyaXOmi, SchuldigXKen

Disclaimer: Uns gehört gar nichts, die Charas schon überhaupt nicht. Nur die Idee stammt (zum größten Teil) von Brad-san.





~1. Ein Auftrag bringt Probleme~


Dunkel waren die Gänge, durch die Omi sich schlich. Es war nur ein Kellerflur, den er zu durchqueren hatte, bis er bei dem Fahrstuhl war, der ihn zu dem hellen Dienstbotengang des Kongress Hotels führen würde. Nur eine Frage der Zeit. Hinter sich wusste er Aya. Ohne ein Geräusch von sich zu geben, schob er die Türe zum Fahrstuhl auf, um in die höheren Etagen zu gelangen. Dort oben, in der luftigen Höhe von 24 Etagen, lag sein Ziel. Besser gesagt: ihr Ziel.

Mit gespannter Aufmerksamkeit, jederzeit bereit in Sekundenschnelle sein Katana zu ziehen, bewegte sich Aya lautlos hinter seinem Teamkollegen her. Wenn seine Augen nicht ruhelos die Dunkelheit zu durchdringen versuchten, waren sie auf den schmalen Körper vor sich gerichtet, über den dann seine Blicke fast zärtlich strichen.

Mit leisen Geräuschen setzte sich der Lift in Bewegung. Omi stand Aya gegenüber, hatte Zeit sich das blasse Gesicht anzuschauen. Doch das Adrenalin ließ ihn nicht ruhig bleiben. "Aya ... Wenn wir oben sind, ist es nicht mehr weit." Er wartete auf eine Antwort. Bevor sie aber kam, sprach er weiter. "Ich gehe gleich in das Zimmer, wo die Fünf sich aufhalten. Wenn du mir Deckung gibst, ist das schnell erledigt." Aufmunternd lächelte er den rothaarigen Mann an. Es war ein wenig seltsam, allein mit ihm auf Mission zu sein, aber Manx hatte gesagt, es gäbe keine Schwierigkeiten.

Aya war bei den aufgeregten Worten des Kleineren fast schon versucht, beruhigend zu lächeln. Doch er beherrschte sich eisern und nickte stattdessen nur knapp. "Ich bin hinter dir", meinte er nur leise, sah dabei aber fest in die blauen Augen. Mit einem sanften Ruck blieb der Aufzug stehen, noch ehe Aya in der Lage gewesen wäre, mehr zu sagen. Leise zischend öffneten sich die Türen.

"Auf in den Kampf!", flüsterte Omi leise, als er an Aya vorbei ging und auf den beleuchteten Gang trat. Überall sahen die Wände gleich aus. Er schaute rasch zu beiden Seiten, ehe er sich entschied links entlang zu gehen. Laut seinem Plan müsste es nur noch zwei Ecken und drei Gänge entfernt sein. Zimmer 2469. Er beeilte sich die Flure entlangzulaufen, schaute dabei immer wieder an die Türschilder. Ja, irgendwo hier war es. Ganz in der Nähe. 2465... 2468. Da. Ruhig legte Omi eine Hand an die Holztüre. Er wusste, dass das Holz nur Zierde über der schweren Eisentüre war. Bis jetzt hatte er sich noch keine Gedanken gemacht, wie er in das Zimmer kam. Schwer atmend klopfte er an die Türe. Es würde schon schief gehen.

~*~

Keiner antworte ihm. Kurz schaute der Blonde hinter sich. Zu seiner Verwunderung sah er Aya nicht. Doch das hatte bestimmt nichts zu bedeuten, da er wusste, dass der Ältere zuverlässig war. Er lächelte flüchtig und klopfte noch einmal. Dieses Mal lauter, bestimmter.
Er vergewisserte sich ein weiteres Mal, dass keiner ihn sah und dass er sechs Pfeile griffbereit hatte. Nur einen hatte er, mit dem er nicht treffen konnte. Ansonsten hätte er ein Problem.

Die Tür wurde geöffnet. Im Rahmen erschien ein älterer Mann, der ihn schief anschaute. „Guten Abend“, meinte Omi freundlich, lächelte ebenso höflich. „Sie hatten doch noch jemanden erwartet, oder?“ Der Alte verneinte. „Oh...“, sagte Omi mit einem entschuldigenden Lächeln. „Dann habe ich mich wohl im Zimmer geirrt.“ Er drehte sich um, während der Mann die Türe schloss.

Omi wartete kurz, klopfte noch einmal. Die Tür wurde aufgerissen. Ungeduld stand in dem Gesicht des Mannes geschrieben. „Tut mir Leid. Aber ich muss ihnen noch etwas geben.“ Damit zog Omi aus dem linken Ärmel einen Pfeil und schleuderte ihn in den Hals des Mannes. Nummer eins erledigt. Noch vier, die vermutlich im Wohnraum waren.

Er hörte schon die Stimme aus dem großen Raum, die sich nach dem Mann erkundigte. Den nächsten Pfeil in der Hand, öffnete er die nächste Türe und war geblendet von dem hellen Licht. Nach einem Mal zwinkern sah er sich schnell um. „Guten Abend.“ Nur ein Ziel? Warum das?
Mittendrin konnte Omi nicht aufhören. Er lächelte abermals und hörte sich sagen: „Ich sollte Ihnen schöne Grüße bestellen.“ Der Mann auf der Couch blickte verwirrt. Dies nutzte Omi aus und warf den nächsten tödlichen Pfeil.

Der Mann sprang in einer unglaublichen Geschwindigkeit auf und entkam so dem Tod. Er stieß einen schrillen Ton aus. Plötzlich wurde Omi von hinten festgehalten und etwas legte sich auf seine Nase und den Mund. Er wollte schreien, doch das Tuch verschluckte jedes Geräusch. Wie konnte er nur so töricht sein und fünf Menschen alleine besiegen zu wollen?
Ein fast angenehmer Geruch benebelte seine Sinne. 'Aya...'

~*~

Aya runzelte kurz die Stirn. Ihn beschlich ein wirklich ungutes Gefühl. Nach winzigem Zögern wollte er seinem Freund folgen - doch er war noch keine drei Schritte gegangen, da hielt ihn eine sehr bekannte und äußerst verhasste Stimme auf: "Na sieh mal einer an! Eine streunende Katze..." Augenblicklich wirbelte der Rothaarige herum, seine Augen verengten sich zu Schlitzen, als er zwischen zusammen gebissenen Zähnen "Mastermind!" zischte. Der Andere grinste ihn nur unverschämt an.

"Und sooo alleine", meinte eine andere spottende Stimme. "Ist es nicht ein wenig spät für einen nächtlichen Spaziergang?" Crawford trat in das Licht, stellte sich hinter Aya, versperrte ihm jede Fluchtmöglichkeit. Links und rechts von dem Rothaarigen waren die Wände, vor und hinter ihm Crawford und Schuldig. Zufrieden lächelte der Schwarzhaarige.

Automatisch ging der Weiß in Angriffsstellung. Was jedoch den Deutschen nur zu einem leisen Lachanfall verleitete. "Ach, fahr deine Krallen wieder ein", empfahl er dem Anderen mit einer wegwerfenden Handbewegung. "Es hat doch eh keinen Sinn. Und außerdem ist es schon zu spät. Du hast Bombay verloren." Aya wurde kreidebleich.

"Er hat Recht", stimmte Crawford zu. Zu seiner Belustigung wirbelte Aya herum und konnte sich nicht entscheiden, in welchen Körper er zuerst sein Katana schlagen wollte. "Du wirst ihn nie wieder sehen. Zu dumm..." Er blickte zu Schuldig. "Hast du eine Ahnung, was wir jetzt mit unserem einsamen Kätzchen machen wollen?" Absichtlich beachtete er den wütenden Mann zwischen ihnen nicht.

Der Telepath zuckte nur gespielt bedauernd mit den Schultern, wobei sich allerdings ein reichlich dreckiges Grinsen über sein Gesicht zog. "Ich weiß nicht so recht", flüsterte er heiser, "Aber ich bin mir sicher, uns würden schon einige nette Sachen einfallen!"
Aya wirbelte wieder herum und bedachte den Deutschen mit einem seiner kältesten Deathglares. Doch das hinderte den Langhaarigen nicht im Geringsten daran, weiterhin schmierig zu grinsen.

Zustimmend lachte Crawford. Ein wenig wie Samt klang das Lachen. "Bitte, Schuldig. Du kannst doch nicht den unberührten Abyssinan mit deinen Worten erschrecken. Nicht, dass er uns noch davonläuft." Dann schaute der Schwarzhaarige wieder zu Aya, dessen Augen nur noch kleine hasserfüllte Schlitze waren. "Nichts für Ungut. Du hast nur etwas Pech. Aber ich glaube, wenn du uns noch etwas zuhörst, darfst du nachher auch deinen Spaziergang beenden." Mit einer Geste fragte er den Rothaarigen, ob es annehmbar wäre.

Schuldig lehnte sich fast gelangweilt an die Wand und hielt die Arme vor der Brust verschränkt. "Du weißt schon, dass du ein alter Spielverderber bist, ja?", meinte er, an den Schwarzhaarigen gerichtet. Dann wandte er sich wieder seinem Gegner zu. "Aber Oracle hat Recht. Leiste uns noch ein wenig Gesellschaft, und du wirst mehr oder weniger unbeschadet in dein Katzenkörbchen zurückkehren können."

Aya zitterte inzwischen vor Wut. Da sagten ihm diese beiden Idioten, Omi wäre etwas passiert und hielten ihn dann noch weiß Gott wie lange auf! Das ungute Gefühl in seinem Magen, das er zuvor gehabt hatte, schien sich heiß über seinen ganzen Körper auszubreiten. "Was ist mit Omi?", fragte er mit einem panischen Unterton in der Stimme.

"Also, damit ich heute nicht noch mehr Zeit verschwende, mache ich es kurz. Omi wurde gerade von den Leuten gekidnappt, die ihr töten wolltet. Das ist Pech. Aber es ist ein viel größeres Unglück, dass wir schon in vier Tagen eben diese Gruppe beseitigen müssen. Du siehst also, Abyssinian, aufregen bringt nichts. Deine Zukunft für den heutigen Tag sah viel besser aus. Du hättest dir Omi geschnappt, ihr wäret zu Hause geblieben. Und ihr beide hättet überlebt." Er machte eine vielbedeutende Geste, die sowohl Spott als auch gespieltes Betrüben inne hatte. "Heute wirst du ihn nicht mehr finden - sorg dich nicht darum. Deswegen gebe ich dir jetzt den Rat - Lauf. So schnell zu kannst. Lauf nach Hause und bleib da. Schönen Abend noch."

Nach dieser Rede verschwanden die beiden Schwarz so plötzlich, als hätten sie nie existiert. Es dauerte ein paar Sekunden, bis Aya das realisierte. Wie ein geölter Blitz rannte er durch den Gang und stürmte in das Zimmer, in dem Omi verschwunden war. Er konnte nicht glauben, dass es tatsächlich leer war. Er suchte alles ab, doch es war nicht auch nur eine Haarspitze des Blonden zu entdecken. Ebens ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: zoro4ever
Username: zoro4ever
Datum: 25.06.2010 - 18:19

Kommentar Nr.: 7459
ich bin fertig mit lesen das war echt eine super story und ich bin froh, dass Yohji nicht leer ausgegangen ist. ich bin echt beeindruckt von euch und freue mich schon auf weitere storys von euch hoffentlich bis bald
Kommentar von: Old_Dragon67
Username: Old_Dragon67
Datum: 18.04.2007 - 16:11

Kommentar Nr.: 3245
ja, ja ich weiß, ich komme mal wieder etwas spät mit meinen kommi, aber ich bin so frei und schreibe was drunter egal wie lange diese geschichte schon on ist.

also um ehrlich zu sein, diese story ist einfach fesselnd. habe natürlich ein klein wenig geschnieft*gg*, ist ja bei mir nix neues, dennoch habe ich bis zum schluss durchgehalten und fertig gelesen, und oh freude, es ist ein gutes ende,also haben sich die klitzekleinen tränen doch gelohnt, und beide haben sich doch bekommen*freu*

genug gesabbelt.
Old_Dragon67 sagt tschüsseli
Kommentar von: sanisa
Username: sanisa
Datum: 17.04.2007 - 17:36

Kommentar Nr.: 3243
hi,

hab mir die Geschichte heut mal durch gelesen und bin echt beigester.
ihr habt nen tollen schreib stiel und überhaubt wie ihr das alles beschrieben habt.
wink bin immer noch völlig hin und weg also in dem sinne einen lieben Gruß von sanisa by
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 26.09.2005 - 23:11

Kommentar Nr.: 910
Uff.....ein ereignisreiches, aber dennoch schönes Ende. Ich fand es gut, das Schuldig Ken gegen Yohji geholfen hat. In seiner Verzweiflung hätte dieser sicher noch etwas sehr Dummes getan.
Und nun ist ja auch jemand gekommen, der Yohji "helfen" wird.

Aber *räusper und rot werd*....WER ist Kira????????????
Auf jeden Fall jemand sehr faszinierendes.
Bitte schickt mir doch ne mail und klärt mich auf *sich dumm vorkommt*.

Liebe Grüße
Galu
Kommentar von: farfu-chan
Username: farfu-chan
Datum: 26.09.2005 - 12:22

Kommentar Nr.: 909
*immer noch durch die kante hops*
ihr seid so super... wo nehmt ihr nur immer die tollen ideen her?
mich hat es richtig gefreut, dass yohji doch nicht leer ausgegangen ist.
aber aya war ja mal wieder ganz schön fies zu ken... er soll froh sein, dass er jetzt seinen omi hat und nicht nach dem warum fragen... denk ich mal...
ich bete für alle, dass sie glücklich werden und viele kinder haben... öhm... so oder so ähnlich. jedenfalls renn ich jetzt wieder mir einem dauergrinsen rum und freue mich auf das nächste projekt von euch.

liebe grüße
klein *farfu-chan*
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