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Der Schneekönig |
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Alter |
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Veröffentlicht |
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Nicht beendet
| Ab 14 Jahren |
Deutsch |
02.08.2005 | 02.08.2005 |
55815 |
0.00 Bei 0 Vote(s) |
27 |
| Autor: |
Lillyko |
| Pairing: |
Masa*Kai |
| Kategorien: |
Romantik, Komödie, Parodie |
| Inhalte: |
Lime, Blödsinn |
| Einführung: |
Es überkam mich einfach:eine etwas andere Version von Andersens " Die Schneekönigin" Pairing sind Masa und Kai (wer sonst). aber aber es gibt noch überraschungen. und Masa ist noch gar nicht aufgetaucht *muhahaha*. Bitte nicht ganz so ernst nehmen. |
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Kapitel 2
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Teil 2
>< Gedanken
„…“ Sprache
//…// authors comment
>>>Auf der Suche: Die Jäger<<<
Grade als er sich aufmachen wollte, hörte er hinter sich eine vertraute Stimme.
Ein Mädchen aus dem Städtchen rannte aufgeregt zu ihm.
„Was machst du denn um die Zeit hier draußen, Yuki?“, rief er.
„Das sollte ich dich fragen. Ich war grade auf dem Weg zu dir, da hab ich dich hier
gesehen. Willst du Enjouji suchen?“
Kai nickte und das Mädchen schüttelte aufgeregt ihren blonden Schopf.
Offenbar hatte sie etwas auf dem Herzen.
„Kai ich weiß, das hört sich völlig verrückt an. Meine Eltern haben’s mir nicht geglaubt,
ich glaub es ja selbst kaum! Aber ich habe Enjouji gesehen, am Tag als er verschwunden
ist. Da ist er zu einem stattlichen, jungen Mann in den Schlitten gestiegen.“
„Warum hast du den nichts gesagt!“ fragte Kai aufgeregt.
„Mein Vater hat mich in der Kammer eingesperrt, weil ich mir nicht solche Lügenmärchen
ausdenken soll! Kai, der Schlitten ist weggeflogen. Er ist richtig geflogen.“
„Bist du dir sicher, dass du dir das nicht nur eingebildet hast!“, meinte der Junge
ungläubig.
Yuki nickte heftig und legte in einer theatralischen Geste die Hand aufs Herz. „Ich
schwör’s bei meiner Unschuld!“
Kai musterte sie erst etwas geschockt, dann lächelte er unwillkürlich und küsste die
kleine Yuki auf die Stirn.
Sie war eben doch noch ein Kind. Aber zu seinem Erstaunen glaubte er ihr. Nach allem
was ihm seine Mutter erzählt hatte, waren fliegende Schlitten nicht undenkbar.
Yuki wurde rot und war verlegen, Kai war extrem gut aussehend. Aber es gab noch einen
Grund.
„Kai, es gibt da etwas, dass ich Vater nicht erzählt habe. Der Mann hat Enjouji… er hat
ihn geküsst!“
„Bitte –was?“
„Er hat ihn geküsst! Zweimal: einmal auf die Stirn und einmal… auf den Mund. Enjouji
sah danach ganz anders aus. Dann sind sie in den Pferdeschlitten gestiegen und davon
geflogen. Das ist die Wahrheit, ich würde nie…“
Kai lächelte sie an. „Ich glaube dir, kleine Yuki. Aber nun geh nach Hause, damit du
keinen Ärger bekommst. Und sieh hin und wieder nach Großmutter!“
„Ich werde sie jeden Tag besuchen!“, versprach das Mädchen.
Sie umarmte Kai zum Abschied und er wischte ihr ein paar Tränen ab. „Es wird alles
gut.“, versprach er und ließ sie am Tor zurück, wo sie ihm noch lange hinterher winkte.
Tagelang war Kai nun schon Richtung Norden gewandert, ohne einen weiteren Hinweis zu
entdecken.
Immer kreisten dieselben Fragen in seinem Kopf umher:
Wo könnte sich das Schloss befinden? Warum hatte der Schneekönig grade einen Bruder
geholt? Hatte es etwas mit dem Spiegel auf sich? Warum hatte er ihn geküsst? Welches
Feuer sollte Kai in sich tragen? Und warum; zum Teufel, war er nur so unvorbereitet
losgestürzt!
Kai hatte sein bisschen Proviant schon aufgebraucht, und außer einem kleinen
Taschenmesser und einem Kompass hatte er kein Werkzeug bei sich. Auch wurde es
nachts noch sehr kalt uns seine Kleidung vermochte kaum ihn zu schützen.
Er wanderte schon einige Zeit durch einen Wald und hatte sich die letzte Nacht im
windgeschützten Unterholz ausgeruht.
Vor ihm glänzte etwas metallisch auf.
Kai näherte sich vorsichtig und entdeckte eine Bärenfalle. Sollte er in sie hineintreten,
vermochte sie ihm durchaus das Bein abzureißen. Doch sie war derart plump aufgestellt,
dass Kai sie sofort entdeckt hatte.
>Ein Bär muss schon ziemlich bescheuert sein, um da rein zu latschen. <
Er umrundete sie vorsichtig, beachtete dabei aber seine Umgebung kaum.
Die Erkenntnis kam erst, als es schon zu spät war. Er war direkt in ein Fangnetz
gelaufen, und hatte den Mechanismus ausgelöst. Mit einem protestierendem „Uhawaah“
wurde er hochgezogen und baumelte nun 2 ½ Meter über dem Boden.
>Verdammt! <
Fluchen half nichts, er musste zusehen, dass er hier wieder raus kam. Da kam ihm die
schneidende Idee. Das Taschenmesser!
Er konnte es aber auch nach dem dritten Durchsuchen seiner Taschen nicht finden und
entdeckte es schließlich - zu seiner Frustration - auf dem Erdboden.
Es lag genau unter dem Netz in dem er fest hing. Keine drei Meter weit, aber für ihn
unerreichbar.
„Großartig Kai, einfach klasse gemacht!“, sagte er zu sich selbst. Nun konnte nur warten
und hoffen, dass die Fallensteller bald auftauchen würden, um ihre Fallen zu
kontrollieren. Und dass sie ihm freundlich gesonnen waren.
Zumindest warten brauchte er nicht mehr lange. Die Sonne hatte ihren Höhepunkt noch
nicht überschritten, da hörte er eine Stimme.
„Schau an, schau an! Da ist uns doch tatsächlich etwas ins Netz gegangen!“
Sie gehörte einem Mann, der aber noch relativ jung war. Er stellte sich vor das Netz, so
dass Kai ihn sehen konnte.
Er trug die typische Kleidung eines Jäger: leichte Stiefel, eine lederne Weste über einem
leichtem Hemd und den typischen scharf geschnittenen Hut, der durch eine Pfauenfeder
geziert war. Er trug allerhand Messer am Gürtel und seine Armbrust hatte er geschultert.
// So ein bisschen wie Robin Hood, aber nicht so furchtbar grün! Mehr Braunes
Wilderleder.//
Er sah verschmitzt grinsend zu Kai auf und rief. „Guten Morgen junger Mann!“
„Ob dieser Morgen gut ist, muss ich mir noch überlegen, mein Herr!“, antworte Kai so
freundlich er konnte.
Der Jäger sah gutherzig aus. Vielleicht hatte er ja doch mal Glück.
Dessen war er nicht mehr sicher, als er den Kumpan des jungen Waldläufers entdeckte.
Selbst von hier oben, sah dieser wie ein Berg von einem Mann aus, und sein Gesicht war
ausdruckslos.
Er trug ein schweres Bärenfell über den Schultern, und Kai mochte gar nicht wissen,
welche Waffen er wohl darunter verbarg.
Der Jüngere hatte inzwischen Kais Taschenmesser entdeckt und aufgehoben. „Wir haben
es hier offenbar mit einem echten Glückspilz zu tun!“, rief er seinem Partner zu. „Die
einzige Möglichkeit sich selbst zu befreien, hat er fallen lassen.“
Kai war verärgert und fauchte hinunter: „Ich hab es nicht fallen lassen, es ist mir aus der
Jacke gerutscht!“ Er bereute es aber schnell, es war keine gute Idee, die Fremden
anzuschreien.
Doch der Waldläufer wurde nicht wütend, er lachte nur.
„Verzeiht, mein Herr! Ich bitte vielmals um Vergebung.“ Er verbeugte sich belustig vor
dem gefangenen Jungen. „Ich bin es nicht gewöhnt mit solch edlen Leuten zu verkehren,
wie ihr einer sein müsst…“, spottete er weiter. „Eigentlich sind wir hier um einen Wilderer
auf Bärenjagd zu fangen.“
Kai begann die Sache zu verstehen: „Dann ist das Fangeisen nicht von euch,
Waldmann?“
„Nein, Junge! Das Netz aber wohl. Doch du siehst mir nicht wie ein Wilddieb aus. Wie
heißt du, Junge?“
„Mein Name ist Kai. Dürfte ich auch den Euren und den eures Freundes erfahren?“, sagte
Kai höflich.
Der Waldläufer umrundete das Netz, sodass er nun mit seinem Partner auf gleicher Höhe
stand, dieser war aber noch immer ein Stück abseits.
„Mein Partner hier heißt Jack. Ich bin Roy Carsten Tashiro. Such dir den Namen aus, der
dir am besten gefällt.“
// Der Name hört sich für ein Nordeuropäisches Märchen so komisch an *wäääh* //
Der Waldläufer sah ihn erwartungsvoll an. „Nun …Tashiro!“, sagte Kai nach kurzem
Zögern.
„So sei es!“, nickte Tashiro.
Er sah zu Jack und rief, er solle ihren neuen Freund doch mal herunter lassen. Darauf hin
durchschnitt Jack das Seil, das vom Netz über einen starken Ast an einen benachbarten
Baum führte.
Kai fiel samt Netz über zwei Meter und landete unsanft auf dem Waldboden, allerdings
wurde sein Sturz von einem Haufen Laub gebremst, der einst das Fangnetz getarnt
hatte, sodass er sich nicht schlimmer verletzte.
Jack erntete für diese Aktion ein paar strafende Blicke von seinem Partner.
„Was willst du? Er ist unten, oder nicht?“, entgegnete der schweigsame Jäger. Seine
Stimme war dunkel und rau, aber dennoch sehr angenehm.
Tashiro schüttelte den Kopf und half dem Jungen auf.
„Ist alles noch dran!“, erkundigte er sich.
„Ich denke schon. Aber das werde ich wohl eine Weile nicht vergessen.“, sagte Kai und rieb sich über den Rücken.
Tashiro lächelte entschuldigend: „Er ist in letzter Zeit sehr schlecht gelaunt. Sag was
machst du hier, Kleiner.“
„Ich bin auf dem Weg nach Norden, ich suche meinen Bruder.“, antwortete der Junge
zögerlich.
Tashiro überlegte kurz und sprach: „Norden liegt auf unserer Route, wir können dich ein
Stück mitnehmen. Schon um uns für die kleinen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen…“,
er warf einen Blick zu Jack, wurde aber total ignoriert.
Er seufzte und meinte: „…Allerdings nur bis zu Grenze des nächstens Königsreichs. Wir ...
sind dort nicht sehr gern gesehen.“
Kai versuchte auf den Streit zwischen den beiden Jäger nicht weiter einzugehen. „Es ist
mehr als ich erhoffte, habt vielen Dank.“
Tashiro geleitete ihn aus dem Wald heraus wo zwei Pferde auf die drei Männer warteten.
Er bestand darauf, dass Kai bei ihm mit ritt und platzierte den Jungen vor sich auf dem
leichtfüßigen Falben. Er setze sich hinter ihn in den Sattel und musste ihn praktisch von
hinten umarmen um die Zügel zu führen, dabei gewährte er dem Jungen gleichzeitig
Halt. Kai war dies eigentlich ganz Recht. Er fing an den sympathischen, jungen Mann ins
Herz zu schließen. Aber seit er vor Tashiro auf dem Pferd saß, spürte er Jacks
abschätzenden Blick. Dieser war auf einem großen Rappen aufgesessen und die Pferde
trabten durch die schöne Landschaft.
// Für alle die mit Zossen nichts anfangen können: Falben haben etwa die Farbe von Haflingern, ein cremefarbenes Beige. Rappen sind einfach schwarz.//
Tashiro wurde neugierig. „Warum bist du so sicher, dass sich dein Bruder im Norden befindet?“
„Ihr würdet es nicht glauben, mein Herr.“, antwortete Kai ausweichend.
Tashiro musste schon wieder grinsen. Er war es nicht gewöhnt, so genannt zu werden.
„Vielleicht bin ich ja ein leichtgläubiger Mensch. Probier mich doch mal aus!“, witzelte er.
Kai fühlte sich tatsächlich etwas ermutigt. „Wie stet es denn mit Märchen? Dem von der
Schneekönigin, beispielsweise.“, wollte er nun wissen.
Der junge Jäger nickte nachdenklich: „Mein Vater hat mir oft davon erzählt, als ich noch
klein war.“
„Was, etwa DER da?!“, platzte es aus Kai heraus und zeigte er auf Jack.
Dieser bekam einen Hustenanfall, während Tashiro in schallendes Gelächter ausbrach.
Nachdem er sich etwas beruhigt hatte, meinte der junge Jäger. „Jack ist nicht mein
Vater! Er ist…“ Kai sah zu Tashiro auf.
In den Augen seines neuen Freundes war auf einmal ein Leuchten zu entdecken, sein
Blick war verträumt und seine Stimme ganz warm und sanft: „Jack ist … mein Gefährte.“
Kai war nicht sicher ob er „Gefährte“ richtig interpretierte, aber ihm stieg plötzlich die
Röte ins Gesicht.
>Wie er das wohl gemeint hat? <, dachte der Junge. Sein Herz hatte auf einmal rasende
Geschwindigkeit.
„Wie ich das meine?“, fragte Tashiro und Kai musste feststellen, dass er wohl laut
gedacht hatte.
Als Tashiro Kais Verlegenheit bemerkte, wurde ihm klar, dass der Junge seine
Zweideutigkeit durchaus verstanden hatte. Er wurde ebenfalls rot und beide sahen
peinlich berührt weg.
Tashiro versuchte sich rauszureden. „Ich meine er ist mein Gefährte bei… bei der Jagd.
Verstehst du?“
„Mhh-Hm.“, machte Kai und dann schwiegen beide.
Jack, der alles mit angehört hatte verdrehte die Augen. Nach einer Weile beschloss er die
beiden zu erlösen.
„Das Märchen von der Schneekönigin, hmm…
Die Herrin des Winters, die im Norden lebt und Kälte über die Länder bringt. Angeblich
sammelt sie die Splitter eines verwunschenen Spiegels. … Und manchmal soll sie sogar
einen Menschen zu sich holen.“ Er überlegte kurz und schweifte gedanklich in die
Geschichten seiner Kindheit ab. „Wie war das noch gleich? Niemand, der sie je gesehen
hat, ist wieder zurückgekehrt. … Nur dass diese Geschichte gar kein Märchen ist, nicht
wahr?“
Bei der Erwähnung des Spiegels zuckte Kai unwillkürlich zusammen. Tashiro aber glaubte
seinen Ohren nicht zu trauen. Sollte Jack etwa an diese alten Sagen glauben.
Der antwortete unbestimmt: „Ich hab schon seltsameres erlebt als eine Frau in einem
Eispalast.“
//„Und einmal, im Ferienlager…“ //
>Nur das SIE in Wahrheit ein ER ist<, fügte Kai in Gedanken hinzu.
Dann wandte er sich an Jack: „Ihr sagtet, sie sammle die Splitter des Spiegels. Wisst ihr
auch warum?“
Der Jäger lächelte kurz gütig, schüttelte aber den Kopf. „Ich hab zu viele Geschichten
gehört, um zu sagen was wahr ist und was nicht. Man erzählt sich, dass die Splitter
magische Kräfte besäßen und andere sagen, die Königin wolle den Spiegel wieder
zusammensetzen.“
Er zögerte einen Moment und sah den Jungen dann ernst an. „Sie … hat ihn geholt, nicht
wahr? Sie hat deinen Bruder mit sich genommen!“
Kai fühlte sich zunächst ertappt, dann nickte er traurig.
„Mooooomentchen mal…“, schaltete sich Tashiro wieder ein: „Ihr beiden meint das
wirklich ernst, oder? So mit Hexenbesen und verwunschen Schlössern und so…“
Jack blieb kühl. „Keine Besen! Sie ist keine Hexe sondern eine Zauberin.“ Verbesserte er
seinen Partner.
>Und `en KERL! <, flüsterte Kai wieder hinzu worauf Jack nur kurz mit der Augenbraue
zuckte, aber so tat als hätte er es nicht gehört.
Tashiro hatte es sowieso nicht mitgekriegt, da er viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt
war.
„Sie meinen`s wirklich ernst!“, seufzte er.
Aber als Kai in seinen Armen zu zittern anfing und Jack ihm einen besorgten Blick zu
warf, hatte er verstanden.
Tashiro zog den Jungen etwas an sich und strich ihm mit einer Hand über den Bauch (mit
der anderen musste er schließlich die Zügel halten). „Hey…“, sagte er sanft. „Nicht
aufgeben. Du bist mutig genug dich auf eine solch abenteuerliche Reise zu begeben. Du
kannst das schaffen.“
„Ja, mutig genug um ins erstbeste Fangnetz zu laufen, glorreiche Leistung!“, sagte Kai
verbittert. Dennoch lehnte er sich an Tashiros starken Körper und ließ die
Streicheleinheiten über sich ergehen.
Die Berührung war ihm nicht unangenehm, … im Gegenteil.
Jack hingegen quittierte Tashiros Knuddelattacke mit einem bitterbösen Blick auf seinen
jüngeren FREUND. Dieser grinste allerdings nur.
An Kai gewandt sprach Jack aber ungewohnt sanft. „Diese Reise ist eine Prüfung. Tashiro
hat Recht, es braucht Mut um sich allein auf den Weg zu machen. Aber du musst auch in
deine eigene Kraft vertrauen. Behalte dein Ziel vor Augen und hab Selbstvertrauen, der
Rest ist Schicksal.“
Kai senkte den Blick etwas: „Ich habe Angst vor dem, was vor mir liegt. Ich weiß nicht
was mich erwartet … und … wenn ich versage … ich …“
Diesmal war Tashiro an der Reihe dem Jungen Mut zuzusprechen. „Es ist ein keine
Schande sich verunsichert zu fühlen. Ein bisschen Angst ist gar nicht schlecht. Sie macht
vorsichtig. Aber ob du es schaffen kannst, wirst erst du erfahren, wenn du es versuchst.
Auch wenn du dabei viel riskierst.“
Tashiro beugte sich etwas vor um Kai in die Augen sehen zu können. „Und wer es wagt
sich unbewaffnet und völlig wehrlos sich mit zwei Profis anzulegen, der kann sich auch
mit einer verrückten Hexe aufnehmen.“
Tashiro schenkte ihm ein zerschmelzendes Lächeln und aus irgendeinem Grund fühlte Kai
die Hitze in seine Wangen steigen. Der gut aussehende, junge Mann machte ihn etwas
nervös. Etwas in ihm schien auf Tashiro zu reagieren. Etwas peinlich berührt sah er
schnell weg.
Tashiro grinste daraufhin nur noch mehr. >Er ist schön süß, so niedlich wie er sich
anstellt<.
Kai atmete ein paar Mal tief durch und sagte dann mit entschlossener Stimme. „Ich
werde mein Bestes geben um meinen Bruder zu retten.“
Jack nickte. „Mehr kann keiner tun.“, brummte er. Den Rest des Rittes schwieg er sich
aus.
Also beschloss Kai etwas mehr über das Königreich zu erfahren, das er als nächstes
durchqueren musste. Und Tashiro half ihm gerne weiter. Er erfuhr, dass zwischen dem
hiesigen Reich und dem Nachbarland schon seit Jahren große Spannungen gab.
Tashiro berichtete, dass er und Jack die persönlichen Jäger des Königs in diesem Reich
hier waren, und sich nicht nur um Wilderer sondern auch um andere Verbrecher zu
kümmern hatten. Sie waren Menschenjäger.
Aber bevor Kai ein falsches Bild von seinen neuen Freunden beko
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