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Archiv > Gundam Wing > 30 Silberlinge

y 30 Silberlinge
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Nicht beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 26.07.200524.01.2009 613255 4.94
Bei 16 Vote(s)
691
Autor: Zionora_D
Pairing: 6x3
Kategorien: Action, Psycho, Science Fiction, Romantik
Inhalte: Angst, Trauma / Depressionen, Tod und Mord, Lemon, Vergewaltigung
Einführung: Frieden, aber wie friedlich ist er wirklich? Und mit welchen Waffen wird er diesmal zu verteidigen sein. Es liegt an euch Lesern zu entscheiden, auf welche der beiden neuen Geschichten ich mich konzentrieren werde.
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y Kapitel 8
8.

Das Abendessen war eine recht schweigsame Angelegenheit, aber das gab Quatre eine gute Möglichkeit seine Gäste in Ruhe zu studieren.
Dem Prinzen sah man sehr deutlich an, dass er besser seine Bettruhe eingehalten hätte. Er war blass und pickte nur hier und da in seinem Essen herum. Aber er strahlte eine Ruhe und Gelassenheit aus, die für den, von der emphatischen Seite her, heute ziemlich zerrauften Quatre eine Wohltat war. Das Gefühl, dass er dem Junge vermittelte war wie ein ruhiger klarer Bergsee.
Auch Heero wirkte sehr viel gelassener, als bei seiner Ankunft. Zwar hatte er noch immer Augenringe und die arabischen Köstlichkeiten wurden nur wegen der Nährstoffe in den Mund geschoben, aber zumindest letzteres war bei Yui ja noch nie anders gewesen. Überraschend war eher, dass sich der Japaner sehr nahe an Marquise gesetzt hatte. Es war Platz genug am Tisch und der alte Yui hätte früher mit Sicherheit am letzten Ende der Tafel gesessen, abgeschirmt von einem geöffneten Laptop.
Auf der anderen Seite des Prinzen saß Trowa und er sandte die intensivsten und auch zwiespältigsten Gefühle aus. Einerseits fast euphorisch und dann kamen wieder starke negative Ströme, gepaart mit Seitenblicken auf Heero, der dem Franzosen zu nahe an dem Prinzen saß. Genau genommen saßen beide ein wenig zu nah an dem blonden Mann. Kein Wunder, dass der nur in seinem Essen stocherte, für mehr hatte er gar keinen Raum.
„ Möchte noch jemand Nachtisch?“
Unterbrach er schließlich die Stille und drei Augenpaar richteten sich auf ihn als hätte er sie mit seiner Frage von weit her geholt.
„ Nein Danke Quatre, es war vorzüglich.“
Lehnte der Prinz höflich ab und faltete seine Serviette neben seinem halb vollen Teller.
Die anderen beiden schüttelten nur die Köpfe und erhoben sich auch gleich. Augenblicklich stieg die Spannung im Raum wieder an, denn Trowa mußte feststellen, dass Heero sich sofort hinter dem Stuhl von Zechs postierte, als müsse er ihn gegen die Angestellten verteidigen, die den Raum gerade betraten.
Fast hätte der blonde Junge gestöhnt, das konnte doch niemand aushalten. Noch ein paar Tage und er war ein Wrack. Dann spürte er den Blick des Prinzen auf sich und als er ihn erwiderte, nickte dieser ihm leicht zu, als hätte er verstanden und würde sich um das Problem kümmern.

Zurück in seinem Zimmer lief Trowa dort wie ein gefangener Tiger auf und ab. Was war nur los mit ihm? Er hätte beim Essen beinahe seinem Freund den Hals umgedreht. In einem Moment fühlte er sich, als könne er die Welt umarmen und im nächsten konnte ihm keine Brücke hoch genug sein, damit er sich hinunter stürzen konnte. Dieses Wechselbad der Gefühle machte ihn aggressiv und unsicher.
An der Zwischentüre zu den Zimmern lehnte Zechs auf seiner Seite und hörte dem Herumrumoren nebenan zu. Er wußte genau, was mit Trowa los war, es stand in Leuchtschrift in seinen Augen geschrieben. Trowa hatte sich zum ersten Mal in seinem jungen Leben verknallt. Ein leichtes wehmütiges Lächeln erschien auf Zechs Lippen. Die erste Liebe mit all ihren Unsicherheiten war immer etwas besonderes, obwohl man es, wenn es einen traf zuerst nicht so empfand. Er selber hatte es gehasst, denn alles war so neu und ungewohnt gewesen. Er hatte sich nicht ausgekannt und wie auch Heero machte ihn der Verlust der Kontrolle unsicher.
Wunderschöner Trowa mit seinen meergünen Augen und den Bewegungen eines Tänzers, der Junge hatte keine Ahnung welche Wirkung er auf andere hatte. Tief atmete Zechs durch. Er mußte einen kühlen Kopf behalten, aber das machte ihm diese Versuchung auf der anderen Seite der Türe verdammt schwer. Es war so lange her und er, Zechs sehnte sich nach einem Streicheln, Küssen, zärtlichen Berührung und der Leidenschaft einer Vereinigung. All das lag auf der anderen Seite der Türe und Trowa würde ihn willkommen heißen. Aber wußte er wirklich was er da zustimmen würde? Der Junge hatte so lange abgeschirmt von seiner eigenen Leidenschaft gelebt, dass es natürlich war, dass er sich in den Ersten verliebte, der diese Tür zu seinen Gefühlen aufstieß. Aber das hieß nicht, dass er, wenn er diese Gefühle besser verstehen lernte, diese erstbeste Wahl nicht bereute. Es konnte gut sein, dass Trowa ihn dann verlassen würde und Zechs wußte nicht ob er selber damit dann umgehen konnte. Er spürte, dass er begann sich in Trowa zu verlieben und noch einen Geliebten zu verlieren würde er nicht verkraften, oder noch schlimmer, Trowa würde ihn hassen, weil er die Situation schamlos ausgenutzt hatte und ihm ein ganz besonderes Geschenk geraubt hatte, der erste zu sein.
Aber so weitergehen konnte es auch nicht. Trowa hatte seinen Ruhepol verloren, diese Sicherheit an der sich Zechs in der Antarktis noch festhalten konnte. Sie konnten es jetzt nicht brauchen, dass sie sich untereinander an die Gurgel fuhren und beim Essen, war es verdammt knapp gewesen. Heero verstand überhaupt nicht was in seinen Freund gefahren war und all die Arbeit auf der Düne war für die Katz, wenn das so weiter ging. Ganz abgesehen von dem kleinen Winner, der vorhin nahe einem Zusammenbruch gewesen war.

„ Du wirst noch Rillen in den Teppich laufen.“
Trowa wirbelte herum, wieder hatte er Zechs nicht eintreten hören, war der Prinz so leise der passte er so schlecht auf?
„ Friß mich nicht gleich.“
Versuchte der Prinz die Stimmung aufzulockern.
„ Darf ich eintreten?“
Sofort machte Trowa Platz auf einem Stuhl, aber Zechs wählte das Sofa und klopfte einladend neben sich.
„ Wir müssen reden.“
Mit hängendem Kopf folgte der Junge der Aufforderung. Er konnte sich denken, was jetzt kam. Sicherlich hatte Zechs sein unmögliches Benehmen bei Tisch bemerkt und war jetzt hier, um eine Erklärung zu verlangen.
Trowa setzte sich kerzengerade auf die letzte Ecke der Couch.
„ Hey.“
Zechs rückte ein wenig näher und legte seine Hand auf einen von Trowa's Oberschenkeln.
„ Ich weiß schon, ich habe gepatzt...tut mir leid.“
Murmelte der Franzose.
„ Unsinn, es war vielleicht ein wenig heftig, aber eigentlich zu erwarten.“
Hoffnungsvoll hob sich der dunkle Kopf ein wenig. Zechs war nicht sauer?
Wie um Himmels Willen sollte er vernünftig mit dem Jungen reden wenn diese grünen Augen ihn vollkommen aus dem Gleichgewicht brachten?
Jetzt war es Zechs, der versuchte den Augenkontakt zu vermeiden, als er weiter sprach.
„ Ich will Dir nicht wehtun, Trowa. Und ich will mir selber auch nicht wehtun. Wir könnten da in etwas hineinschlittern, bei dem wir beide die Kontrolle verlieren.“
Großartig, jetzt hatte er den armen Jungen erst recht verwirrt. Irgendwie hatte Treize das damals bei ihm besser hinbekommen.
„ Was ich damit sagen will ist, daß Du im Moment viel zu überwältigt von Deinen Gefühlen bist, um zu wissen was Du willst!“
Machte das jetzt mehr Sinn?
„ Ich weiß sehr genau, was ich will. Die Frage ist eher, kann ich es auch bekommen?“
„ Trowa ....“
Nervös fuhr sich Zechs durch seine Haare.
„ Was Du bekommen könntest, könnte mehr werden als geplant, denn ich weiß auch was ich will, was ich nicht weiß ist, ob ich noch rechtzeitig bremsen kann wenn es sein muß. Du bist so verdammt sexy...“
Sein Satz wurde unterbrochen, weil sich plötzlich Lippen auf Seine pressten. Gleichzeitig hatte es der Gundampilot geschafft ihn regelrecht zu überwältigen und ehe sich Zechs versah, lag er halb unter dem Jungen auf der Couch und zwei wilde Katzenaugen funkelten ihn an.
„ Ich kann gar nicht zu viel bekommen, denn ich will alles! Zeige mir, wie es geht, lehre mich alles was ich wissen muß, damit Du mich genauso willst, wie ich Dich!“
Trowa wußte selber nicht, was in ihn gefahren war, aber plötzlich hatte er den Prinzen unter sich auf den arabischen Polstern festgenagelt. Das blonde lange Haar lag wild um dieses Engelsgesicht ausgebreitet und die halb geöffneten Lippen bettelten geradezu darum geküßt zu werden. Trowa hatte vom Liebe machen keine Ahnung, als improvisierte er. Um keinen Preis wolle er jetzt gestoppt werden, nur eine glatte Ablehnung konnte ihn jetzt noch aufhalten. Aber die kam nicht. Zechs war in der ersten Sekunde überrumpelt worden aber schnell hatte er sich wieder gefangen und hielt den Körper über sich in seinen Armen gefangen.
„ Dafür müßte ich Dich nichts mehr lehren, denn ich will Dich haben, Dich besitzen, in Dir versinken, bis Du meinen Namen schreist.“
Sein Kopf schoß nach vorne und jetzt waren seine Lippen die in dem Kuß den Weg vorgaben.
Wohlige Schauer waren bei jedem Wort über Trowa's Körper gerieselt und so stöhnte er in dem Kuß auf. Am liebsten würde er sich von diesen Lippen nie wieder trennen. Aber schließlich drückten ihn zwei starke Hände ein wenig auf Abstand.
„ Laß mich Dich führen.“
Wenn das hier nicht vollkommen außer Kontrolle geraten sollte, dann mußte Zechs sie beide leiten dürfen. Diese Wildkatze über ihm, in die sich plötzlich der ruhige Junge verwandelt hatte, mußte folgen können.
„ Alles was Du willst.“
Kam das verhängnisvolle Versprechen auch gleich. Trowa leistete auch keinen Widerstand, als sich Zechs unter ihm wieder aufsetzte und damit einen unangenehmen Abstand zwischen sie brachte.
„ Dafür ist das Sofa nicht der richtige Ort. Für dieses Geschenk von Dir an mich möchte ich einen würdigen Rahmen.“
Damit erhob er sich und zog Trowa zu sich in die Höhe und gleich in seine Arme.
„ Ich möchte, dass es Dir gefällt, ich möchte, dass Du diese Nacht niemals vergisst.“
Flüsterte die h ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Zauberlehrling
Username: Zauberlehrling
Datum: 10.02.2011 - 00:23

Kommentar Nr.: 8514
hi^^
mich, mich, mich interessiert diese Geschichte ;O) Naja, der Rest ist ja auch fertig *lach*
Nein, Schrez bei Seite, habe gerade auf ff.de versucht die Story noch einmal zu lesen, weil ich von ihr eigentlich nur noch weiß, dass alle sich auf den Mars verkrümmeln und es eine kleine KI gibt^^°, aber die Seite ist abgeschmiert...
Wie dem auch sei, was ich von der Story noch weiß ist nicht besonders viel und der Story nicht gerecht, auch wenn unvollendet ( klarer Vorwurf XD)
Außerdem hab ich jetzt ne woche Urlaub und nix zum lesen^^
Ich weiß ja jetzt wo dein Problem ist und drücke dir auf jeden Fall die Daumen...
Vielleicht hilft ja die Gewissheit um einen Fan der auf neue Geschichten wartet XD
naja, ich wünsch dir vorläufig erst einmal alles Gute!!!
LG
Zauberlehrling
Kommentar von: Montespinneratz
Username: Montespinneratz
Datum: 13.11.2010 - 00:34

Kommentar Nr.: 8150
Hallo^^ ich kenn das mit langen.... sehr langen Pausen. Entweder hängt man in der Geschichte oder was bei mir im Moment fast ständig vorkommt.. das reale Leben macht einem Probleme.. aber ich kann nur eines sagen oder besser dich darum bitten..


BITTE SCHREIB WEITER

ja bitte schreib weiter, deine Geschichten sind einfach nur herrlich und es wäre sehr schade wenn es nicht weiter ginge.

Ganz liebe Grüße
Montespinneratz
Kommentar von: StoFftieRchEn
Username: StoFftieRchEn
Datum: 15.02.2009 - 10:55

Kommentar Nr.: 6059
Jaaaaaa, schön, das es auch hier weiter geht… ich hatte immer mal wieder rein geklinkt (irgendwie in dier hoffnung, das ich ein Kapi vergessen habe… und bin immer wieder traurig abgetrabt) ^^ dafür freu ich mich jetzt umso mehr…
Ich bin ja mal gespannt, was Zechs von sich gibt, wenn er wieder modeln soll^^ aber ganz ehrlich, die Jungs kann ich mir auch ziemlich gut in der Modebrance vorstellen… Jetzt muss sich nur noch Treize mit seiner Eifersucht zurückhalten, wenn sein schöner Geliebter von Gott und der Welt angestarrt wird… schließlich muss er sich ja nun nicht mehr damit rumschlagen von irgendjemanden erkannt zu werden… hat ja der gut Zechs für gesorgt… (die Spitznamenaktion war fantastisch ^o^)

Und auch wenn we jatzt definitiv aufwärts zu gehen scheint… du schaffst es mit Sicherheit die armen Schweine wieder in die Scheiße zu reiten… und das ist auch gut so^-^.

Baba das StoFftiErchEn
Kommentar von: Angyangel
Username: Angyangel
Datum: 24.01.2009 - 19:41

Kommentar Nr.: 5978
Ich schon wieder *lach*

sehr schön geschrieben, allerdings würde ich auch gerne die Bücher lesen die Duo im Kapitel vorher erwähnt hat ^_~

Auch das Gesicht von Releena hätte ich gerne gesehen oder auch das was der "Rat" glaube ich war es, von sich gegeben hat als sie die Rede von ZEchs gehört haben.

Vielleicht kannst du das ja mal noch mit reinbringen. Wäre schön das zu lesen und zu erfahren^^

AngAngel
Kommentar von: Angyangel
Username: Angyangel
Datum: 21.01.2009 - 21:09

Kommentar Nr.: 5973
Schade schade schade, gerne hätte ich gelesen was du mit Relena gemacht hast, also im krankenhaus *gg*

Wenn du einen Zeitsprung machst, und sei er noch so klein, mach doch bitte ein Zeichen rein oder eine Lücke oder so. Denn ich hab darauf gewartet das die Frau das Zimmer betritt und dabei war sie schon wieder weg *lach*

Ahh das Modeln... *blinker* Duo wird auf alle fälle mitmachen und Epion würde wohl auch so groß wie sein Ego ist. Mach dem nervendsten Computer der Welt eine Kette oder so, so das die Marsmitglieder die den Planeten gekauft haben, eine Bekommen und Epion dann so überall dabei sein kann. Vielleicht mit einem Knopf zum Ausmachen so das er nicht ÜBERALL dabei ist *gg*
Das Steigert das Ego doch enorm ^_~

Was das Geld angeht.... gibt es nach einem Krieg vielleicht nicht noch Erben die nicht "abgeholt" wurden? So das die Jungs vielleicht so an Kohle kommen würden? Wem fällt es denn auf wenn da ein bisschen was fehlt? Niemandem wahrscheinlich nicht mal den Banken.

lg
AngyAngel
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