headleft2_de.png spacer headright
lineleft
spacer
 
icra
spacer
deutsch banner englisch



y Navigation
Archiv > Dream Saga > Don't know why

y Don't know why
[1]
Status Alter Sprache Veröffentlicht Last Update Zeichen Bewertung Klicks
Beendet
Ab 14 Jahren Deutsch 12.07.200512.07.2005 66097 2.00
Bei 1 Vote(s)
36
Autor: Eki-Eki
Pairing: Nachi/Souta; Taizou/Keima; (Takaomi/Nachi)
Kategorien: Romantik
Inhalte: Lime
Einführung: Souta ist auf der Suche nach einer neuen Wohnung... zu seinem (Un)glück landet er in einer etwas ungewöhnlichen WG.
Kommentare: Download: Bewertung: Benachrichtigung:
Letzten 5 lesen
Alle lesen
Kommentar schreiben
PDF: Kapitel
PDF: Fanfiktion
Textdatei: Kapitel
Textdatei: Fanfiktion
stern1 stern2
stern3 stern4
stern5  
Bookmark: Drucken: Meldung:
Fanfiktion bookmarken PDF: Kapitel drucken
PDF: Fanfiktion drucken
Browser: Kapitel drucken
Browser: Fanfiktion drucken
Kapitel melden
Fanfiktion melden

y Kapitel 1
* ^^;; lang lang ist’s her
+ 12. April 2004 (03:58… =_=;; ab ins Bett!)

Titel: Don’t know why

Fandom: Dream Saga

Autor: Eki “nach ‚auf letzte Minute’” Siamese
mail to: Enma-Cho@web.de

Warnungen:[lime] [sap] [kiiiitsch *ekel*]

Pairings: Nachi/Souta; Taizou/Keima; (Takaomi/Nachi)

Disclaimer:Not mine, not dein, no clue, don’t sue ^^

Kommentar:Aaaaaaaalles Liebe fürs Lin-chan! ^o^ Das war ja eigentlich mal ne Weihnachtsfic... *schäm* An dieser Stelle möchte ich mich bei allen entschuldigen, die ihre Weihnachtsfics erst zum B-Day kriegen (hoffentlich...) >_<
Nichtsdestotrotz: Feier schön, Honey! *knuddel*

~~*~~

Der schwache, süßliche Geruch von aufblühenden Frühlingsblumen stieg Souta in die Nase, als er in den kleinen Park Ecke Shibuya einbog.

Er hatte bis eben noch wie ein Irrer gestrampelt, aber jetzt ließ er sich doch vom milden Wetter, dem lauen, warmen Wind und den glücklichen Menschen rundum anstecken, stand mit geschlossenen Augen aufrecht in den Pedalen seines Fahrrads und ließ sich vom geholten Schwung fahren.

Er atmete tief ein. Es war alles so unwirklich und doch schrecklich real, wie jeden Frühling. Die Sonne schien hell durch ein paar über dem Fahrradweg wuchernde Äste und wärmte sein Gesicht, das er ihr genießend entgegenstreckte.
Ein kleiner Windstoß kam auf und er hörte das verzückte Rascheln der ersten grünen Blätter nach dem Winter, als er durch die Zweige fuhr.

Leise dudelte sein Walkman die sanfte, entspannende Melodie von Norah Jones’ „Don’t know why“ [1], doch da die Ohrstöpsel nur um seinen Hals baumelten, nahm er sie nur von Weitem wahr.



>> I waited till I saw the sun
Don’t know why I didn’t come
I left you by the house of fun
Don’t know why I didn’t come
I don’t know why I didn’t come

When I saw the break of day
Wish that I could fly away
Stead of kneeling in the sand
Catching teardrops in my hand

My heart is drenched in wine
But you’ll be on my mind – forever

Out across the endless sea
I would die in ecstasy
But I’ll be a bag of bones
Driving down the road along

My heart is drenched in wine
But you’ll be on my mind – forever

Something has to make you run
Don’t know why I didn’t come
I feel as empty as a drum
Don’t know why I didn’t come
I don’t know why I didn’t come
I don’t know why I didn’t come <<



Souta seufzte. Wie wahr, wie wahr... erst jetzt wurde ihm bewusst, wie das Lied auf ihn passte... warum war das alles schief gegangen?

... Don’t know why...

Er war heute morgen in aller Frühe gegangen. Ohne ein Wort. Es war auch nicht mehr nötig gewesen, unnötige Zeitverschwendung. Und Souta hatte keine Zeit. Er musste bis spätestens heute nacht eine neue Wohnung gefunden haben, wenn er nicht auf der Straße schlafen wollte.
Denn _zurück_ würde er auf gar keinen Fall gehen!

Souta riss die Augen wieder auf. Es war ihm wie eine kleine Ewigkeit vorgekommen, aber in Wirklichkeit waren es nur ein paar wenige Augenblicke gewesen. Er hatte jetzt keine Zeit zum Träumen!

Auf dem Zettel, auf dem er ein paar Wohnungsangebote aus der Zeitung gekritzelt hatte, waren einige, die er noch nicht besucht hatte.

Er kam zum Ende des Parks und fuhr auf eine verkehrsfreie Nebenstraße.

Mit der linken Hand griff er in seine rechte Gesäßtasche, um den Adressen-Zettel herauszuholen. Die nächste Wohnung lag nicht weit von hier.

Er bog einmal rechts ab und fuhr auf eine Baustelle zu. Er warf gerade einen interessierten Blick auf die Arbeiter, die ein Kabel unter dem aufgerissenen Asphalt verlegten, als plötzlich ein wütendes Hupen erklang.

Erschrocken wandte er den Kopf nach vorne, doch es war schon zu spät. Durch die Baustelle war die befahrbare Straße so verengt worden, dass er dem schnell auf ihn zukommenden Motorrad nicht mehr ausweichen konnte.

Er bekam nur den Ruck mit, der durch ihn ging, als die beiden Zweiräder aufeinander prallten, dann schlug er irgendwo mit dem Kopf auf und verlor das Bewusstsein.

~+~

>>Was soll das heißen – du hast „ihn über’n Haufen gefahren!?“<<

Nachi wimmerte. Er warf eine Hand in die Luft, während er nervös um den Esstisch herumlief, was sein Freund durch das Telefon natürlich nicht sehen konnte.

„Es... es war ein Unfall! Da war... diese Baustelle... und er... auf seinem Fahrrad und... ach, k’so, Taizou! Komm einfach her und hilf mir!!“

Nachi klang so verzweifelt und hilflos, dass Taizou, am anderen Ende der Leitung, gar nicht anders _konnte_, als einzuwilligen.

>>Okay, okay, hör mal, ich bin in ner halben Stunde da, lass dir nicht einfallen, ihm noch irgendwas anzutun!<<

„Hey! _Ich_ habe _gar nichts_ gemacht!“ Doch Taizou hatte schon aufgelegt.

Seufzend sah der Blonde auf den Hörer in seiner Hand, bevor er ihn zurück auf die Ladestation legte und zögerlich ins Wohnzimmer trat.

Zum ersten Mal hatte er die Gelegenheit, einen richtigen Blick auf sein ‚Opfer’ zu werfen, das er auf das Sofa in seinem Wohnzimmer gelegt hatte.

Der Junge war um einen Kopf kleiner als er, hatte einen etwas zierlicheren Körperbau und rötliche Haare, die einen attraktiven Kontrast zu seiner blassen Haut lieferten.

Nachi schluckte. Das, was er da wie einen Igel auf der Straße überfahren hatte, sah absolut *himmlisch* aus...
Er biss sich auf die Lippen. Obwohl er nervös war, weil er nicht wusste, wie schwer verletzt der Andere war, ergo, wie viel Probleme da auf ihn zukamen, erwachten seine Künstlergene, als er den hübschen, zerbrechlichen Jungen da liegen sah, in Szene gesetzt vom Tageslicht, dessen Strahlen durch das Fenster schienen, das sich hinter dem Sofa befand.

Wie in Trance griffen Nachis Hände nach Zeichenblock und Bleistift und er begann fieberhaft, den ‚gestrandeten Engel’ da vor sich zu skizzieren.


Unterbrochen wurde er erst, als es an der Tür wild Sturm klingelte. Seufzend packte er seine Zeichenmaterialien weg und ging dem abgehetzten Taizou öffnen, der geradewegs von der Arbeit kam.

„Also gut, du Pechmagnet... wo ist er?“

Der große Junge mit den dunkelgrünen Haaren warf seine Tasche auf die Flurablage und folgte dem Blondie ins Wohnzimmer, wo er den immer noch Bewusstlosen nachdenklich betrachtete.

„Schöne Scheiße, das...“, murmelte er anschließend und sah Nachi gereizt an. „Kannst du eigentlich nich’ aufpassen, Mann?! Der wird dich doch auf Schmerzensgeld verklagen, da wer’n sich dich dir die Eingeweide umdrehn, wenn der mal wieder zu sich kommt!“

Nachi schob schmollend die Unterlippe vor und verschränkte die Arme vor seiner Brust.
„Es war _seine_ Schuld! Hätte er ein bisschen besser aufgepasst...“,

Taizou seufzte und zog seinen besten Freund für eine beschwichtigende Umarmung an sich. „Motorradfahrer haben im Zweifelsfalle immer die Schuld, das weißt du doch...“,

Nachi drängte sich näher an den warmen, Sicherheit bietenden Körper und begann, mehr aus Gewohnheit, leichte Küsse auf seinem Nacken zu verteilen.

„Nachi...“, Taizou machte Anstalten, sich von ihm zu lösen, aber der andere hielt ihn erbarmungslos fest.

„Nicht, Tai-chan... ich brauch das jetzt... ich brauche _dich_ jetzt...“,

Nun etwas weniger sanft wurde er von Taizou getrennt. „Nachi!“ Taizous energische Stimme brachte den Zeichner aus Leidenschaft wieder zu Bewusstsein. „Du kannst doch deine Probleme nicht dein Leben lang wegpoppen!“ [2]

Nachi leckte sich die weggeschlagene Hand. „Wieso, das machst du doch auch...“,

„So was nennt man Beziehung und dass ich eine habe, ist auch ein Grund, warum du dringend damit aufhören solltest, mich immer dafür zu benutzen!“

Ehe Nachi zu einer gepfefferten Antwort ansetzen konnte, wurden sie von einem leisen Wimmern unterbrochen. Überrascht wandten die beiden Streithähne den Kopf und erlebten noch rechtzeitig das Erwachen eines Engels.

Die Augen des Angefahrenen öffneten sich flackernd und enthüllten ein Paar wunderschöner blauer Saphire, die sich anschließend irritiert auf die beiden Fremden fokussierten.

„S-Suman...“, begann er langsam. „Aber... wo bin ich?“

Taizou und Nachi sahen sich rätselnd an. „Vielleicht hat er ja Amnesie...“, murmelte Nachi.

„Toll gemacht! Das hast du ja wieder großartig hingekriegt!“

Da die zwei Fremden schon wieder begannen zu streiten und keine Anstalten machten, seine Frage zu beantworten, beschloss der völlig vor den Kopf gestoßene Souta, sich erneut einzumischen.

„Äh, hallo? Wo bin ich?!“

Durch die Panik in seiner Stimme alarmiert, sahen die Zwei auf und Taizou gelang es tatsächlich, dem Rotschopf beruhigend zuzulächeln.
„Entschuldige... mein Freund hier hat dich umgefahren... aber bevor du ihn jetzt verklagen willst – bitte überleg’s dir noch mal, weißt du, er hat wirklich nichts, was du aus ihm herauspressen könntest und-“,

Während der große junge Mann seinen Freund in Schutz nahm und weiterredete, versuchte Nachi erst einmal, seine Gedanken zu ordnen. Ja, er konnte sich an den Unfall erinnern... und sein Kopf brummte immer noch so davon, dass ihm ein bisschen schlecht wurde, als er sich aufrichtete.

„Schon gut.“ meldete er sich zu Wort und unterbrach damit den aufgeregten Taizou. „Ich glaube, es war meine Schuld...“,
Zum ersten Mal sah er Nachi an. „Ist Ihrem Motorrad was passiert? Das würde mir sehr leid tun, ich bin zur Zeit leider nicht so gut bei Kasse...“,

Auf Nachis Gesicht breitete sich ein kleines Lächeln aus. Nein, was war der süß! ^_^ [3]
Gekonnt lässig lehnte er sich gegen den Türrahmen und winkte ab. „Nein, noch mal Glück gehabt-“,

Taizou unterbrach erneut, froh und erleichtert, dass Nachi nicht vor Gericht geschleift werden würde. „Dann ist ja alles gut! Aber du solltest mal in nem Krankenhaus vorbeischaun, könntest ne Hirnerschütterung haben!“

Souta machte Anstalten aufzustehen, wobei er versuchte zu verbergen, wie dreckig es ihm dabei ging. „Schon gut, dafür hab ich weder Zeit noch Geld“, winkte er ab. „ich muss dringend weg, danke, dass Sie sich so um mich gekümmert haben...“,

Mit diesen Worten erhob er sich und wankte Richtung Tür, während Nachi und Taizou nur mit großen Augen dastanden.

Er streckte schon eine Hand nach der Türklinke aus, als Nachi bemerkte, dass der immer noch Fremde etwas verloren hatte. Neugierig hob er den Zettel auf und blinzelte verwundert, als er unter den vielen durchgestrichenen Adressen etwas bemerkte.

„Hey, wart mal!“

Souta drehte sich um, wobei sich, wie ihm schien, das ganze Zimmer mitdrehte. „Hai?“

Nachi hielt den Zettel hoch. „Was ist das?“

Souta lächelte entschuldigend und streckte die Hand nach dem Wisch aus. „Entschuldigung, den muss ich wohl verloren haben. Ich bin zur Zeit auf Wohnungssuche und muss bis heute Abend was gefunden haben, könnte ich wohl-“,

Nachi schüttelte leicht den Kopf und deutete auf eine der wenigen nicht durchgestrichenen Adressen. „Das ist hier. Herzlich willkommen in der WG, du bist akzeptiert!“ ^__^


Wenige Stunden später war Souta von Nachi soweit es ob seinem brummenden Schädel möglich war, über alles wichtige informiert worden.
Während Taizou, glücklich, dass alles so ein schönes Ende gefunden hatte, zurück zur Arbeit gefahren war, hatte der Blonde, der sich ihm inzwischen als Nachi Izumi vorgestellt hatte, ihnen einen Tee gekocht und ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert.
Nun wusste der neue Mitmieter soviel, dass Nachi freiberuflicher Künstler war und auch ab und zu Veröffentlichungen in Magazinen hatte, seine wahre Leidenschaft jedoch bei der großen Staffelei lag. Taizou Hyuga war sein bester Freund und sie lebten schon seit Jahren zusammen. Er arbeitete in einer renommierten Werkstatt für elektronischen Krimskrams in Shibuya und die Wohnung gehörte ihm. Früher einmal war das ganze Haus in seinem Besitz gewesen, da er es von seiner Urgroßmutter geerbt hatte, aber die hatte ihm gleichzeitig auch so viele Schulden hinterlassen, dass ihm alles, bis auf die eine Wohnung, abgenommen worden war.

Souta hing wie gebannt an Nachis Lippen. Er, der in einer rationalen Welt aufgewachsen und von klein auf dazu erzogen worden war, logisch zu denken, war fasziniert von Nachis lebendiger und wortgewandter Erzählweise.

Zudem war er so schön wie kaum ein Mann, dem Souta bisher über den Weg gelaufen war, mit seinen fast lockigen naturblonden Haaren und dem charmanten Lächeln und den grünen, seltener Jade gleichen, blitzenden Augen. Natürlich, man sah jede Menge hübsche Menschen in Filmen und Zeitschriften, aber wie Souta beschloss, war es definitiv etwas anderes, jemand so hübschem gegenüber zu sitzen.

„... das Zimmer gehörte meinem Exfreund, ich hoffe, es gefällt dir. Ist natürlich alles nicht so groß hier, aber, tja, was soll man machen?“ ^^

Souta lächelte bei dem Strahlen Nachis aus Reflex schüchtern zurück, obwohl das sonst gar nicht seine Art war.
Irgendwie hatte dieser Blondling, der ihm gegenüber saß, etwas... er konnte nicht genau identifizieren, was es war, aber er würde es schon noch herauskriegen, dessen war er sich sicher.

Jetzt streckte der andere eine Hand nach der seinen aus und strich wie beiläufig kurz über den empfindsamen Handrücken. Seine dunkelgrünen Augen funkelten geheimnisvoll, während er mit einem fast betörenden Lächeln sagte: „Du wirst dich hier wohl fühlen...“,

~+~

Müde hängte Souta seinen Wohnungsschlüssel an einen dafür vorgesehenen Haken im Flur, als er nach einem langen Arbeitstag nach Hause kam. Zu Hause. Hm, wie schnell das ging!
In der Kanzlei, in der er als Rechtsanwaltsgehilfe arbeitete, war die Hölle los gewesen, scheinbar hatte sich halb Tokyo diesen Tag ausgesucht, um irgendwelche Leute zu verklagen, die entweder ihre Wagentüren zerkratzt oder sie unsittlich berührt hatten.

Während er sich leise fluchend mit der einen Hand den schmerzenden, weil steifen Nacken rieb, sammelte die andere schon aus Gewohnheit Nachis achtlos dahingeworfenen Schlüsselbund ein und hängte ihn ebenfalls ordentlich auf.

Seine Schritte kamen ihm seltsam schwerfällig vor, als er ins Wohnzimmer tapste, nachdem er seine Schuhe gegen Pantoffeln getauscht hatte.
„Konbanwa“, murmelte er der Gestalt zu, die gerade am geöffneten Balkon stand und sich den japanischen Sonnenuntergang ansah.

Nachi drehte sich lächelnd um. „Hi!“

Er trug ein flatterndes, weil geöffnetes weißes Hemd, dessen Ärmel bis zu den Fingerspitzen reichten und darunter – nichts, außer eng sitzenden Jeans.

Souta lächelte ebenfalls. Er hatte sich bereits an seinem ersten Morgen daran gewöhnen müssen, dass in dieser WG mit Nacktheit locker umgegangen wurde, als er noch schlaftrunken über den Flur zum Bad getapst und einem splitterfasernackten Taizou in die Arme gelaufen war, der sein Handtuch dazu benutzt hatte, sich die Haare trocken zu rubbeln und ihn dabei freundlich grüßte.

Er wohnte jetzt schon die zweite Woche hier und war selbst total erstaunt, dass er so gut mit seinen neuen Mitbewohnern auskam, da er sich selber als einen eher zurückgezogenen Menschen kannte.
Aber inzwischen machten ihm die gemeinsamen Abendessen Spaß, obwohl er anfangs immer errötet war, wenn Nachi und Taizou sich mit dreckigen Anspielungen foppten. Und er konnte sich schon gar nicht mehr vorstellen, wie sein Leben vor seinem Umzug gewesen war, mit diesem Mistkerl von einem Freund, der-...

Er verscheuchte derlei unerfreuliche Gedanken an Beziehungen und Sex und Liebe und ließ sich schweigend und mit hängendem Kopf auf das Sofa sinken, mit dem er nach seiner Ankunft als erstes Bekanntschaft gemacht hatte.
Seine Schläfen schmerzten und während er sie mit einer Hand rieb kam plötzlich eine in seinem Nacken dazu, von der er wusste, dass es nicht seine eigene war.

Und kaum einen Augenblick später fühlte er Nachis warmen Atem hinter seinen Ohren, der ihn leicht schaudern ließ, als der Blonde mit seiner lasziven Stimme fragte: „Müde? Komm her, ich reib dir den Nacken ein bisschen...“,

Normalerweise hätte Souta ‚Nein! D-das geht schon!’ oder ähnliches gestottert, aber jetzt... er hatte einfach keine Lust, zu gut tat die starke, zielsichere Hand in seinem Nacken, die scheinbar genau wusste, was gut für ihn war.

Ein unbewusster, kehliger Seufzer entfuhr ihm, als er genüsslich in die Polster zurücksank und zum ersten Mal an diesem Tag bemerkte, wie sich seine Muskeln zu lockern begannen.


Nachi war hart. Natürlich, das ging bei ihm immer sehr schnell, er war nun mal ein triebgesteuertes Etwas. Und dieses gutturale Stöhnen, dass der potenzielle Bettgefährte (wie Nachi jeden relativ gutaussehenden Mann bezeichnete) da unten auf dem Sofa eben von sich gegeben hatte, hatte dafür gereicht.

Der Blonde legte mehr Kraft in seine ohnehin trainierte Zeichnerhand und versuchte, alle Lustpunkte in Soutas augenscheinlich sensiblen Nacken zu treffen und der Art nach, wie Souta versuchte zu verheimlichen, dass seine Hände zitterten, tat er dabei sehr gute Arbeit.
Tja, das war der Vorteil, wenn man jahrelang in einem zwielichtigen Massagestudio gearbeitet hatte, als man jung gewesen war und das Geld gebraucht hatte...

Der Junge war, wie Nachi in den vergangenen Wochen herausgefunden hatte, enorm schüchtern und so hatte er bereits unbewusst auf diese Gelegenheit gewartet. Im Gegensatz zu dem kleinen Dummerle da war ihm nämlich sehr bewusst, wie angezogen er sich von dem heißen kleinen Körper fühlte und im Gegensatz zu den meisten Menschen dieser Welt hatte er kein Problem damit, sofort zuzulangen, wenn ihm etwas gefiel. Und dass er zwei Wochen gewartet hatte, war bei ihm schon ein Rekord an Zurückhaltung!

Also: Zeit, die Sache etwas ins Rollen zu bringen...


Souta wusste erst nicht, wie ihm geschah, noch, was da hinter seinem Rücken abging, als die ersten kleinen Küsse neben den Aktivitäten der göttlichen Hand auf seinen Nacken gesetzt wurden.
Zuerst hielt er es für Ausweichungen der Finger, aber als eine feuchte Zunge dazu kam, die sich einen Schleichweg zu seinem Ohrläppchen suchte, war er sich da nicht mehr so sicher – um nicht zu sagen: er erschrak und alle eben so fleißig entspannten Muskeln verkrampften sich mit einem Ruck.

„Nachi-!! Was---?!“

„Sssh...!“

Sein Versuch, sich umzudrehen, war nicht von Erfolg gekrönt, denn Nachi wollte seine Machtposition, wenn er sie denn schon einmal hatte, nicht so einfach aufgeben. Stattdessen beruhigte er den nervösen Souta nur mit leisem Schnurren und küsste sich weiter den sehnigen Hals entlang.
„Du brauchst keine Angst zu haben...“, flüsterte er, wie zu einem verschreckten Kaninchen. „Entspann dich, lass dich einfach fallen...“,

Und, ob ihr’s glaubt oder nicht – seine Überredungskunst, gepaart mit seinem Paar mehr als nur überdurchschnittlich begabter Hände (wovon wohl letzteres die größere Rolle trug), gelang und Souta begann tatsächlich wieder, sich zu entspannen.

Nachi wusste, dass er gewonnen hatte, als ein wahrscheinlich ungewolltes Stöhnen der Kehle des jungen Mannes entkam. Alles, was er nun zu tun brauchte, war das Objekt seiner Begierde einzusammeln und es in sein Zimmer zu tragen, um es dort zu vernaschen.


Ja, Nachi war wahrscheinlich ein sexbesessener Perverser, aber darum konnte Souta sich jetzt nicht kümmern, als er sanft auf ein federndes Bett gelegt und gleich darauf von einem warmen, halbnackten Körper zugedeckt wurde.

Er war wie im Fieberrausch, sah die Dinge nur noch verschwommen, gerade im Halbdunkel des Zimmer. Aber so war es bei Souta immer gewesen. Kam es zu Sex, gerieten sämtliche Sinne durcheinander, bis dass er nicht mehr wusste, wo oben und unten war.

Und so wurde sein Gehirn umnebelt von Nachis Geruch, den weichen Lippen, die sich plötzlich auf seine Lippen pressten, den Händen, oh Gott, den Händen!, die sich zu wirklich verbotenem Gebiet durchforsten und ihn um den Verstand brachten.

Er hätte nachher wahrscheinlich nicht mehr sagen können, wie es passierte und warum er es zugelassen hatte, aber es war nicht so, dass er wirklich Versuche machte, Nachi zum Aufhören zu bringen. Jedenfalls war alles, was er wusste, dass er auf dem Rücken lag und ein wirklich gutaussehender Mann versuchte, Sex mit ihm zu haben.

Wie immer in solchen Situationen spaltete sich genau dann die Verbindung zwischen Soutas Körper und Geist. Das hieß – während der Körper wahrscheinlich seinen Spaß hatte, bekam Soutas Geist davon allerdings nicht sehr viel mit. Es war zum Heulen. Da wurde er gerade von einem erfahrenen Mund verwöhnt und er konnte seinen Geist nicht davon abbringen, zu seiner Steuererklärung abzudriften...

Und das war Soutas Problem – seit er zum ersten Mal Sex gehabt hatte, hatte es sich nicht anders verhalten, aber das konnte auch daran liegen, dass es das erste Mal ganz und gar nicht freiwillig gewesen war und er sich hatte zwingen müssen, an etwas anderes zu denken.

Und jetzt küsste Nachi ihn. Er schmeckte süß und es war wirklich gut, jedenfalls glaube er das, es war alles mehr ein flüchtiger Eindruck, als würde das alles gar nicht ihm passieren. Frustrierend.

An alles weitere konnte Souta sich später nicht mehr erinnern, nur, dass er wohl eine halbe Stunde nach allen Regeln der Kunst flachgelegt wurde und kaum etwas davon mitbekam.

Er kam nicht. Oder doch? Vielleicht. Er wusste es nicht, es war vielleicht auch nicht wichtig; was wusste er schon, was sein Körper empfand?

Nachi lag danach dösend halb auf ihm. Ein entspannter Zug lag auf seinem Gesicht.
Souta schloss die Augen und drehte sich zur Seite. Plötzlich verschmolzen die Grenzen zwischen Körper und Geist wieder und er spürte, dass er die nächsten Tage wohl ein wenig Probleme mit dem Sitzen haben werden würde. Sonst nichts. Doch, ihm war heiß und er war dankbar, dass Nachi nur Laken auf seinem Bett hatte und der kühle Abendwind durch das offene Fenster hereinstrich, um seinen Schweiß, den sein Körper natürlicherweise produziert hatte, zu trocknen. Es sah schön aus, wie die hellen Gardinen sich im Wind bewegten, wie in einem Film, den er mal gesehen hatte.

Er spürte gerade noch die Erschöpfung, die eintrat, dann schlief er ein.

~+~

Der nächste Morgen, ein Sonntag, begann gleich mit Pauken und Trompeten.

Souta erwachte von einem heftigen Wortgefetz, das den Stimmen nach zu Urteilen zwischen Taizou und Nachi von statten ging. Nach den Möbeln zu urteilen, die um ihn herum standen, lag er immer noch im Zimmer des letzteren.

Plötzlich wurde ihm flau im Magen. Das lag erstens daran, dass er seit gestern Mittag nichts mehr gegessen hatte, zweitens ging es ihm immer so, wenn jemand mit etwas Hartem in seinen Innereien rumgestochert hatte und drittens machte er sich plötzlich Sorgen, dass Taizou und Nachi mehr als ‚nur gute Freunde’ waren und Nachi wegen ihm gerade Ärger von Taizou bekam.

Stolpernd erhob er sich und warf sich, beim Anblick seines Adamskostüms im überlebensgroßen Spiegel gegenüber des Bettes, der ihm am Vorabend gar nicht aufgefallen war, schnell noch das Laken über die dünnen Schultern, ehe er barfuß, was sonst gar nicht seine Art war, in den Flur trat und Richtung Wohnzimmer tapperte.

„... wie kannst du nur, wie kannst du nur?! Ich dachte, ich könnte dir vertrauen!“

Souta schluckte. Das klang nun doch sehr nach seiner Vermutung, er habe etwas zerstört... aber warum war es dann Nachi der so entsetzt klang?!

Taizous Stimme klang niedergeschlagen. „Mach bitte nicht so ein Theater. Weißt du, ich hab mich echt vor diesem Gespräch mit dir gefürchtet, weil du zu diesen Überreaktionen neigst... aber hast du schon mal daran gedacht, wie sich Keima fühlt? Du solltest am besten wissen, wie es ist, wenn man seine Wohnung verliert! Wie oft is dir das schon passiert? 2 oder 3 mal?!“

Totenstille herrschte, während Souta nicht mal wagte, den Kopf um die Ecke des Wohnzimmers zu stecken.

Dann erklang Nachis Stimme, aber so leise und bitter, dass Souta sie im ersten Moment fast nicht gehört hätte. „Das war gemein, Tai...“,

Nun wagte er es doch, die Nasenspitze um die Ecke zu schieben. Der große Taizou legte gerade einen Arm um die Schultern des erheblich kleineren Nachis, doch dieser schüttelte ihn nur wütend ab.

In diesem Moment entdeckten ihn die dunklen Augen Taizous und er hob entschuldigend und verlegen zugleich die Hand. „E-Entschuldigung, ich... äh, ich wollte nicht stören...“,

Taizou lächelte schief. „Suman, wir waren wohl etwas laut, hm?“

Auch Nachi drehte sich um, auf seinem Gesicht lag ein etwas zerknautschter, schlecht gelaunter Ausdruck, aber er rang sich für den wegen dem Vorabend verlegenen Souta, der ja nichts für den Streit konnte, ein kleines Lächeln ab.

„Hör mal“, wurden die Gedanken des Rothaarigen unterbrochen, die schon wieder Richtung ‚Gestern Abend... peinlich, peinlich!’ abdrifteten. Nachi winkte ihn näher heran und er gehorchte, seine Decke raffend. Der Blonde sah mal wieder atemberaubend aus, obwohl Souta in seinen Augen tiefe Verletztheit erkannte, die er jetzt gekonnt mit Sarkasmus zu überspielen versuchte.
„Kennst du noch jemanden, der eine Wohnung sucht? Wir werden diesen Mitbewohner hier bald los sein, er zieht lieber mit seinem Freund zusammen. Aber Moment – die Wohnung gehört dir ja, Tai, soll das heißen, du wirfst uns raus, wegen Eigenbedarf?“

Taizou knirschte mit den Zähnen, einem Wutausbruch nahe, aber eigentlich viel zu gutmütig dafür. „Nachi..., du-“,

Souta unterbrach ihn. „Wenn ich das recht verstehe, wird doch eigentlich nur ein Zimmer gebraucht, oder?“ Er lächelte verlegen. „Mein Zimmer...“,

„Oh, nein!“ wollte Nachi abwinken, der ahnte, worauf es hinauslief, aber Souta ließ sich nicht unterbrechen. „Das wäre doch die Lösung! Ich finde doch garantiert was anderes, das ist nicht das Problem und so müsst ihr euch nicht trennen! Ich verstehe das, ihr seid doch schon seit Jahren Freunde und mich kennt ihr erst seit zwei Wochen!“

Taizou sah ihn zweifelnd an. „Meinst du...?“

Souta schenkte ihm eins seiner seltenen ‚Genki-smiles’, mit denen er jeden überreden konnte. „Aber sicher!“

Im nächsten Moment hatte er einen glücklichen Taizou am Hals, der immer wieder „Danke, du Lebensretter“ flüsterte.

Peinlich berührt machte sich Souta von ihm los und winkte ab. „Ach was...“,

Nachi stand nur mit verschränkten Armen und schmollender Schnute daneben und sagte nichts.

„Wann soll ich hier raus sein?“ fragte Souta sachlich, was seine Stärke war.

Taizou knirschte mit den Zähnen. „Das ist ja das Problem... die Kündigung war fristlos... er steht gerade vor der Tür...“,

Innerlich fröstelte Souta, als er daran denken musste, dass er heute Abend wohl wieder auf seinem Fahrrad und seinem Krempel im Anhänger unterwegs sein würde, aber er tat, als wäre nichts. „Oh. Okay... hol ihn doch erst mal rein!” fiel ihm ein, bedacht auf seine gute Erziehung.

Fünf Minuten später stand er einem nur wenig kleineren Mann mit dunkelblauen Haaren gegenüber, der ihn nett anlächelte.
Souta mochte Keima sofort. Es war einfach seine liebenswerte Art, Leute anzuziehen und der Rotschopf konnte gut verstehen, dass Taizou sich in ihn verliebt hatte.

Überschwänglich schüttelte Keima Soutas Hände, als ihm die Sachlage erklärt worden war. „Aber du kannst jetzt noch nicht einfach so gehen, so leicht lässt sich nichts finden! Es ist mir egal wie, aber du musst noch bleiben!“

Schließlich einigte man sich darauf, da die drei Zimmer jeweils zu klein für zwei Personen waren, dass Souta im Wohnzimmer auf dem breiten Sofa schlafen würde, das ihm auch bei seiner Ankunft als erstes Lager gedient hatte. So hatte er eine Woche Zeit, sich eine neue Bleibe zu suchen und man würde mit einer neutralen Person in da house das Dreiergestirn ausprobieren.


Das Abendessen verlief entgegen aller Befürchtungen recht friedlich. Keima hatte einen Weg gefunden, Nachi friedlich zu stimmen – mit seinem köstlichen Erdnuss-Huhn.

Es wurde viel gelacht und beim Abspülen meinte Nachi lachen: „Also, ich glaube, wir werden eine lustige Zeit haben, zusammen!“

In Souta krampfte sich, wie den ganzen Abend schon, etwas zusammen und er ließ das Handtuch, mit dem er eben den letzten Teller abgetrocknet hatte, sinken. Seine Fingernägel bohrten sich fast schmerzhaft in das eigene Fleisch, was aber von dem Tuch verborgen wurde.

Nachis Augen ruhten auf dem schweigsamen jungen Mann. Es war plötzlich still in der Küche. „Souta... es tut mir leid. Das war sehr taktlos...“, fing er an und wollte ihm eine Hand auf den Rücken legen, doch Souta sah mit einem gefakten Lächeln auf und wich ein Stück zurück. „Ach was, schon gut! Ich... ähm... geh zu Bett, ich muss morgen früh raus, ja? Oyasumi nasai, minna-san!“

Mit diesen Worten verließ er die Küche etwas schneller als beabsichtigt und verkroch sich die nächste Viertelstunde im Bad, vorgebend, sich fertig zu machen.
Lange stand er so vor dem Spiegel, während hinter ihm die Wanne voll lief.

War es nicht von Anfang an klar gewesen, dass so etwas mit ihm nicht gut gehen konnte? Es war für ihn nicht vorgesehen, dass er lange an einem Ort bleiben durfte. Und irgendwie machte ihm das Angst. Wo würde er wohl am Ende dieser Woche sein?
Niemals, aber auch niemals, würde er zu seinem Freund... jetzt Ex-Freund zurück gekrochen kommen! Aber was, wenn er bis Ende der Woche noch nichts gefunden hatte? Er war sich bewusst, wie viel Glück er mit dieser Wohnung gehabt hatte.

Er beschloss, Gedanken dieser Art für heute zu verbannen, da er eh nichts mehr daran ändern konnte und wandte sich wieder seiner Zahnbürste zu.

Da konnte er nur hoffen, dass auch die unliebsamen Nachi-Gedanken für heute – am besten für immer – aus seinem Gehirn verschwinden würden...


Als er, ein Handtuch um den Nacken, das Bad wieder verließ, waren die anderen bereits in ihren Zimmern, oder auch nicht, aber jedenfalls waren Wohnzimmer und Küche leer.
So wenig Souta es mochte, in offenen Räumen zu schlafen, da er den Gedanken nicht leiden konnte, beim Schlafen von jemandem beobachtet zu werden, falls er sabbern sollte, so bequem war die Couch.

Ein leises Seufzen entfuhr ihm, als er die Laken über sich breitete. Sie war schon so alt, dass die Federn genau an den richtigen Stellen heruntergedrückt waren und sich sanft seinem Körper anpassten und so fiel es ihm leicht, schnell einzuschlafen.


Eine Stunde später ging eine der drei Zimmertüren auf und eine dunkle Gestalt schlich sich zum Sofa. Sie hielt etwas in den Händen, brauchte kein Licht als den matt auf den süßen Engel scheinenden Mond, um sich zurechtzufinden...
Erst, als die Sonne drohte, bald aufzugehen, schlich sie zurück und so merkte Souta nichts.

~+~

Die nächste Woche erwies sich als recht problematisch für Souta, der nur noch spät Abends wiederkam, da er nach der Arbeit zur Miete freistehende Wohnungen besuchte. Aber jedes Mal redete er sich ein, das Loch sei zu dreckig, die Miete zu teuer oder die Lage wahnsinnig ungünstig zu seinem Arbeitsplatz.

Und so kam er bis Mittwoch jeden Abend unverrichteter Dinge zurück. Es war schon sehr spät und so versuchte er, möglichst leise die Tür hinter sich zu schließen.

Doch erstaunt sah er, dass Nachi bereits auf ihn wartete. Der Blonde hockte irgendwie komisch verrenkt vor der zuschiebbaren Küchentür und machte ihm, kaum, dass er ihn erblickt hatte, Zeichen, leise zu ihm zu kommen.

Souta gehorchte verwirrt. War das ein neuer Sport, nachts an geschlossenen Küchentüren zu kleben? ‚Lauschen für Olympia’? Wenn ja, dann hatte ihm niemand davon erzählt...

Nachi zog ihn nah an sich und Souta fühlte, wie immer, wenn Nachi das tat, ein Kribbeln in seinem Bauch. Diesmal aber wollte er nicht einfach nur so ‚flauschen’, wie er das nannte, er wisperte vielmehr etwas in Soutas Ohr: „Tai und Kei haben Eheprobleme... die sind schon seit Stunden da drin! Was ich bisher verstanden habe, ist, dass Kei sauer ist, weil Tai immer ‚Überstunden’ macht. Ich glau ...

Um diese Fanfiktion weiter lesen zu können ist ein Login erforderlich!
[1]

y Die letzten 5 Kommentare
Kein Kommentar vorhanden
Alle lesen
lineright
spacer
bottomleft bottomright