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Archiv > Weiß Kreuz > You are always on my mind

y You are always on my mind
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Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 11.06.200511.06.2005 86009 4.80
Bei 10 Vote(s)
339
Autor: wildest_angel
Pairing: die Story is von mir, das Pairing müsste klar
Kategorien: Komödie
Inhalte: Lemon
Einführung: Es gibt so viele Geschichten, in den Schuldig seine Telepathie verliert und dann ziemlich dumm da steht... Was aber ist, wenn es genau anders herum ist? Wenn er eine Verbindung nicht mehr lösen kann? Leider hat ausgerechnet Ken das Pech, zu erfahren, was es heisst, STÄNDIG mit Schuldig verbunden zu sein...
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y Kapitel 2
Na gut, weil ich ja nicht so sein will und euch nicht noch länger auf die Folter spannen möchte (obwohl ja eh jeder weiß, wie meine Geschichten ausgehen... *drop*), ist hier auch schon die Fortsetzung... Viel Spaß beim Lesen und ein herzliches "DANKE!!!" für die lieben Kommis! Ich scheine die besten Leser der Welt zu haben! *alle mal ganz dolle durchknuddel*

@Galu: Danke für dein Lob! So in etwa waren auch meine Gedankengänge... Und sicher kriegen sich die Beiden. Ich bin doch ein alter Happy-End-Fan!

@Jei: *grins* Ich weiß, daß du gerne ne zweite Szene gehabt hättest. Aber bei so ner kurzen FF wär das wohl _etwas_ übertrieben, ne? Dafür kommt sie ja jetzt... ;-)

@farfu-chan: Schön, daß du meinen Stories treu bleibst! *verbeug* Tja, wer hätte nicht gern Schuldig im Kopf? (Und nicht nur da... *träum*) Die Antwort auf deine Frage kannst du hier schon finden! ;-)

@Peng: Ja, da geb ich dir recht. Ken hat sich doch noch ganz schön beherrscht... Ist halt n pfiffiges Kerlchen, unser Kenken. Und steckt immer wieder voller Überraschungen ;-) (Und nein, dein Satz hat sich gar ned blöd angehört...)

So, genug des Vorwortes... Weiter geht`s!




YOU ARE ALWAYS ON MY MIND
Part two







Ken lag wach in seinem Bett und seufzte tief. Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass es weit nach Mitternacht war. Obwohl er mehr als nur müde war, konnte er nicht schlafen. Zwar wollte er es sich nicht eingestehen, doch er vermisste die Gegenwart des Schwarztelepathen. Unruhig wälzte er sich von einer Seite auf die andere.

Auch Schuldig hatte in dieser Nacht so seine Probleme. Obwohl er wirklich froh war, die ständige Verbindung zu dem Weiß los zu sein, fühlte er sich irgendwie leer, als wäre ihm etwas Wichtiges weggenommen worden. Langsam wurde er wütend auf sich selbst. Was sollte dieser Unsinn? Mit Schwung rollte er sich auf die Seite und versuchte erneut, einzuschlafen. Vergebens...

Am Morgen quälte sich Ken unausgeschlafen aus dem Bett. Bleierne Müdigkeit lähmte ihn, machte jede Bewegung unerträglich. Er hatte nur kurz geschlafen, und dieser Schlaf war von Träumen über den Deutschen geprägt gewesen. Mit kleinen Augen und schlechter Laune zog er sich an, um sich erst mal in der Küche mit Kaffee zu versorgen. Wie erwartet, war er dort nicht allein. Sein rothaariger Anführer saß in aller Seelenruhe am Tisch und sah Ken mit schlecht verhohlener Neugier an. Der Braunhaarige suchte sich eine große Tasse, die er mit dem schwarzen Gebräu füllte und setzte sich dann dem Älteren gegenüber. Immer noch ruhten die violetten Augen Ayas auf ihm.
"Was?", fragte Ken genervt.
"Du siehst schlecht aus. Was ist passiert?"
"Nichts. Du kannst dich freuen, Schuldig ist weg."
Das feingeschnittene Gesicht des Weißleaders zeigte keine Regung bei dieser Neuigkeit.
"Wie?", wollte er nur wissen.
"Woher soll ich das wissen? Die Verbindung ist einfach nicht mehr da."
Bei diesen Worten traf ihn ein erfreuter Blick. Aya war heilfroh, das zu hören.
"Gott sei dank!", meinte der Rotschopf erleichtert. "Dann kannst du ja wieder im Laden arbeiten und über morgen bei dem Auftrag auch mitmachen."
Gedankenverloren drehte Ken seine Tasse zwischen den Händen. War das die einzige Sorge des Älteren? Er seufzte tief, enthielt sich aber eines bissigen Kommentars, der ihm schon auf der Zunge lag.

Dem Telepathen ging es nicht recht viel anders. Als er Crawford am Vormittag mitteilte, dass der Link zu dem Weiß nicht mehr bestand, atmete auch dieser erleichtert auf.
"Das wurde aber auch Zeit!", war seine Reaktion auf diese Nachricht.
Da der Deutsche wusste, was von ihm erwartet wurde, stimmte er dem Schwarzhaarigen zu. Allerdings klangen seine Worte sogar in seinen Ohren nicht wirklich glaubwürdig... Doch zum Glück fiel das dem Schwarzoberhaupt nicht auf, da der sich schon wieder hinter seiner Zeitung verkrochen hatte.

Ken schleppte sich mehr schlecht als recht durch den Tag. Noch nie war ihm die Zeit im Blumenladen so lang und die Mädchen, die sich ab Mittag in das kleine Geschäft drängten, so aufdringlich und nervig vorgekommen wie an diesem Tag. Am liebsten hätte er seine Bugnuks geholt und jedes einzelne Schulmädchen hinterrücks gemeuchelt. Auch seine drei Kollegen regten ihn -zum ersten Mal in der ganzen Zeit, in der sie nun zusammen lebten und arbeiteten- fürchterlich auf. Er wünschte sich die angenehme Stimme des Deutschen in seinem Kopf zurück. Selbst über einen spöttischen Spruch hätte er sich in diesem Moment gefreut. Doch da war nur die grausame Leere und seine eigenen Gedanken.

Der Sekundenzeiger der Uhr über der Eingangstür schien festgewachsen zu sein. Die Zeit wollte einfach nicht vergehen. Und selbst wenn, überlegte der Brünette, was würde das ändern? Auch wenn die Zeit nur so dahinrasen würde, deswegen käme der Telepath doch auch nicht zurück. Wieder seufzte er schwer.

Einzig Omi fielen Kens trübe Augen, die plötzlich ihren gesamten Glanz verloren hatten, auf. Er fragte sich, was wohl den überraschenden Stimmungswechsel bei dem sonst so fröhlichen Fußballer ausgelöst hatte. Aber dann schob er die Gereiztheit des Älteren auf die ständige mentale Verbindung zu dem Schwarz, die sicher ziemlich anstrengend und nervenaufreibend für den Älteren gewesen sein musste.

Der Schwarztelepath war den ganzen Tag über unausstehlich. Entnervt schlich er durch das Haus, ohne wirklich etwas mit sich anfangen zu können. Dazu kamen noch die leichten Kopfschmerzen, die von dem Sturz am Abend zuvor herrührten. Der Sturz, der die Verbindung zu dem Weiß beendet hatte...

Die folgende Nacht war für Ken und Schuldig ebenso von Schlaflosigkeit geprägt wie die vorhergegangene. Beide lagen in ihren Betten und dachten an den vergangenen Abend.

Ken rief sich die ganzen Gefühle, die er während des Abenteuers des Schwarz mit dem Blondschopf empfunden hatte, ins Gedächtnis zurück. Erneut kribbelte in ihm das heiße Verlangen auf, den Deutschen einmal genauso zu spüren. Nein, nicht genauso... Er wollte nicht nur eine schnelle Nummer in einer Toilette sein, und wenn das noch so verlockende Aussichten waren. Wenn, dann wollte er es genießen und auskosten können - in Ruhe. Ken malte sich aus, wie es wohl sein würde, den Schwarz hier in seinem Zimmer, in seinem Bett zu haben. Ohne Lärm, ohne andere Menschen, die stören konnten, mit aller Zeit der Welt, um das Ganze zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Bei diesen Vorstellungen sprudelten -wieder einmal- seine Hormone über. Mit einem erregten Aufseufzen ließ er seine Hand unter die Bettdecke wandern...

Schuldigs Gedanken gingen in exakt die gleiche Richtung wie die von Ken. Er vermisste die Verbindung zu dem Weiß, die in ihm eine Art Ruhe und Gelassenheit ausgelöst hatte, solange sie dauerte. Der Orangehead erinnerte sich an die Empfindungen, die er von dem Jüngeren empfangen hatte, als er sich da mit dem Blondling in dem Club vergnügt hatte. Die Mächtigkeit der Gefühle Siberians ließen den Telepathen noch im Nachhinein erschauern. Wie es wohl sein mochte, diese Emotionen nicht nur auf mentalem Wege zu erleben, sondern tatsächlich zu fühlen, ihn in seinen Armen zu halten, während er sich tief in ihm befand? Alleine diese Überlegungen überschwemmten den Deutschen mit ansteigenden Wellen der Erregung. Ihm wurde klar, dass er den Kleineren wollte. Und das nach Möglichkeit nicht nur für eine Nacht, für ein schnelles Erlebnis... Nein, Schuldig wollte diese Ruhe, die Ken ihm vermittelt hatte, die starken Gefühle, zu denen der Braunhaarige fähig war, für eine sehr, sehr lange Zeit.

~~~~~~~~

Ken schlich sich langsam durch das Dunkel. Die ganze Situation erinnerte ihn an seinen letzten Auftrag und daran, wie sehr er den Deutschen vermisste. Bevor er sich für diesen Gedanken schelten konnte, stand er auch schon vor der Tür, hinter der die Dokumente vermutet wurden. Leise öffnete er die schwere Tür und huschte in den Raum. Kaum hatte sich die Tür hinter ihm geschlossen, ging das Licht an. Erschrocken wirbelte Ken herum, ging in Angriffstellung - und erstarrte. Vor ihm stand, lässig an eine Wand gelehnt, Schuldig. Die beiden Männer sahen sich einen Augenblick lang wortlos an. Ken wurde in diesem kurzen Moment bewusst, was er eigentlich tun sollte - nämlich seinen Gegner bekämpfen. Aber es wurde ihm auch klar, was er tun WOLLTE. Und das war etwas ganz anderes...

Schuldig sah das verlangende Aufflackern in den braunen Augen seines Gegenübers, etwas, auf das er gehofft und gewartet hatte. Schnell stieß er sich von der Wand ab, trat auf den Kleineren zu und riss ihn an sich. Hungrig eroberte er die Lippen des Jüngeren und spürte, wie sich dieser noch näher an ihn drückte und seinen Mund ein klein wenig öffnete.

Als wäre er der letzte Rettungsanker, klammerte sich Ken an den Deutschen und erwiderte den langersehnten Kuss. Sein Herz schlug dabei bis in seinen Hals. Genau das war es! Das hatte er sich gewünscht! Und nicht erst, seit der Telepath ihm in dem Club seine Talente unter Beweis gestellt hatte... Nein, Ken erkannte, dass er sich das schon seit dem Moment ersehnt hatte, als er unter der Dusche stand und das Gefühl hatte, Schuldig tatsächlich vor sich zu haben.

Bedauernd trennten sie sich voneinander und sahen sich nur schwer atmend in die Augen.
"Du mieser, kleiner Bastard!", lächelte der Braunhaarige zu seinem Gegenüber.
Das breite Grinsen des Deutschen ließ Ken wissen, dass der genau verstanden hatte, was der Weiß sagen wollte.

Der nächste Kuss wurde von beiden Seiten her noch intensiver, wie wilde Tiere fielen sie übereinander her. Kens Hände irrten wirr durch Schuldigs Haare, als er den Deutschen noch fester an sich zog. Heißes Verlangen nach dem Anderen stieg in ihm auf.
Schuldig erwiderte den Kuss mit einer Wildheit, die seinen Gefühlen für den Kleineren entsprach. Leise stöhnte er in den Kuss, als Ken seine Hände über den Körper des Deutschen streichen ließ.
Doch dann plötzlich wurde er aus diesem wunderschönen Gefühl gerissen.
"Rückzug!" schallte es in Schuldigs Headset.
Augenblicklich zuckte der Orangehead zusammen.
Noch bevor Ken realisiert hatte, dass er den Telepathen nicht mehr im Arm hielt, hörte auch er die Stimme seines Leaders in seinem Kopfhörer.
"Balinese! Siberian! Wir verschwinden! Sofort!"

Frustriert sahen sich die beiden Männer an.
"Boah, diese Spielverderber!", giftete Schuldig leise.
Ken konnte nur stumm nicken, noch immer brannten seine Lippen von dem vorhergegangenen Kuss, sein Körper fühlte sich an, als würde er vor Verlangen in Flammen stehen.
"Schuldig! Wo bleibst du, verdammt!", knirschte es sogar für den Weiß gut hörbar aus dem Ohrstöpsel des Schwarz.
Der Angesprochene verdrehte genervt die Augen.
"Ja, ich komme ja schon! Mach nicht so nen Wind!", knurrte der Deutsche in das kleine Mikro.
Noch einmal trat er auf den Kleineren zu, schloss ihn fest in die Arme, legte seine Lippen auf die des Jüngeren.
`Komm nachher ins Tokyo Tower Hotel. Ich warte auf dich!`
Ken antwortete wieder einmal mit einem mentalen Nicken, bevor auch er sich umdrehte und seinem Team folgte.

~~~~~~~~

Mi zitternden Knien und krampfhaft um Ruhe und Fassung bemüht, ging Ken durch den breiten Gang des Hotels, in dem Gold- und Weißtöne vorherrschten und der einen vor Luxus nur so erdrückte. Als der Braunhaarige an der Rezeption seinen Namen genannt hatte, hatte der Portier nur genickt und ihm sehr höflich und diskret geantwortet, dass er im 17. Stock erwartet wurde. Durch eben diese Etage lief Ken nun, auf der Suche nach dem richtigen Zimmer. Vor einer schweren, dunklen Holztür mit Messingbeschlägen blieb er stehen. Zimmer 1737. Der Dunkelhaarige atmete tief durch, ehe er schüchtern anklopfte.

Nur wenige Sekunden später wurde das schwere Portal geöffnet und Ken von einem freudestrahlenden Schuldig ins Innere des Raumes gezogen. Kaum stand der Braunhaarige in dem riesigen Hotelzimmer, riss ihn auch schon der Größeren in die Arme und küsste ihn stürmisch. Gierig ließ er sich in die Umarmung fallen, während die Tür mit einem dumpfen Geräusch ins Schloß fiel.

Augenblicklich loderten die Flammen, die der Größere schon früher am Abend in Ken ausgelöst hatte, wieder in ihm auf. Seufzend drückte er sich an den anderen Körper, seine Hände irrten wie von selbst über die Schultern und den Rücken des Anderen. Doch dann spürte er eine Veränderung in den Berührungen des Telepathen. Sie waren durchaus noch verlangend, aber nicht mehr so heftig und unbeherrscht. Nein, sie wurden eher liebevoll und zärtlich, als sich die schlanke Hand des Deutschen unter das Shirt des Braunhaarigen glitt und dort begann, über die gebräunte Haut zu streicheln. Genießend schloss Ken die Augen. Als er den ersten Finger neckend und aufreiz ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von:
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Datum: 22.06.2005 - 19:18

Kommentar Nr.: 661
Die Idee ist wirklich spitze - mal was anderes - nicht immer die selbe Leier *knuddel* (und wie du siehst, bin ich auch keine große Kommi-Schreiberin)
Kommentar von: rikku-chan
Username: rikku-chan
Datum: 21.06.2005 - 23:09

Kommentar Nr.: 660
WAAAAHNSIIIIIIIIIIINN!!!!!!!!!

Himmel, wie ich dich beneide...
egal welche Storey ich von dir lese, mir könnten vor Neid die Tränen kommen!
Die Gespräche zwischen Ken und Schu sind mit so viel Witz und Charme geschrieben, wie es sonst wirklich kaum jemand zu Stande bringt. Von der Idee ganz zu schweigen. Das ist einfach nur super :red)

Und - wie immer - mit das beste Pairing das überhaupt existiert!
Hoffe, es gibt schnell mehr davon rolleyes

MfG Rikku-chan
Kommentar von: LucaMarco
Username: LucaMarco
Datum: 17.06.2005 - 09:08

Kommentar Nr.: 659
Ich liebe alle deine Gesichten und möchte immer laut Jubeln wenn ich etwas neues von dir entdecke.
Also bitte, beglücke uns wieder *g*
Bye, Luca
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 14.06.2005 - 01:25

Kommentar Nr.: 658
Sehr schön, endlich haben sie zueinander gefunden. Bleibt nur zu hoffen, das die anderen nix mitbekommen oder es tolerieren. Aber eigentlich bleibt ihnen ja keine andere Wahl.

Ich hoffe, ich kann noch mehr von dir lesen.

Liebe Grüße
Galu
Kommentar von: Jei
Username: Jei
Datum: 13.06.2005 - 15:43

Kommentar Nr.: 656
tongue
*freu* du hast dich mal wieder selbst übertroffen ^^
*dich mal ganz fest knuddel*
du glaubst gar nicht wie sehr ich dich vergöttere, angel...
*du ja schon weißt das sämmtliche Titel von dir und dein Name auf meiner Tasche stehen* smile
*knuddel*
mata ne Jei
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