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Archiv > Weiß Kreuz > You are always on my mind

y You are always on my mind
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Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 11.06.200511.06.2005 86009 4.80
Bei 10 Vote(s)
339
Autor: wildest_angel
Pairing: die Story is von mir, das Pairing müsste klar
Kategorien: Komödie
Inhalte: Lemon
Einführung: Es gibt so viele Geschichten, in den Schuldig seine Telepathie verliert und dann ziemlich dumm da steht... Was aber ist, wenn es genau anders herum ist? Wenn er eine Verbindung nicht mehr lösen kann? Leider hat ausgerechnet Ken das Pech, zu erfahren, was es heisst, STÄNDIG mit Schuldig verbunden zu sein...
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y Kapitel 1
Titel: You are always on my mind
Autor: wildest_angel
Pairing: Schuldig X Ken
Warnung: OOC
Rating: MA
Disclaimer: *seufz* Schon wieder???? Okay, okay, nichts gehört mir. Aber auch schon gar nichts! Und ich verdiene auch kein Geld hiermit... Zufrieden?

Comment: Ich habe mir folgendes überlegt: Es gibt so viele Geschichten, in denen Schuldig auf irgendeine Art seine Telepathie verliert und dann ziemlich dumm dasteht. Aber was ist, wenn genau das Gegenteil eintritt? Wenn er eine Gedankenverbindung nicht mehr lösen kann? Leider hat ausgerechnet Ken das Pech, zu erfahren, was es heisst, STÄNDIG mit Schuldig verbunden zu sein...

Widmung: Jei, das hier ist für dich. Ich hoffe, es gefällt dir...



YOU ARE ALWAYS ON MY MIND



Siberian schlich vorsichtig durch das dunkle Gebäude auf seinen angewiesenen Posten zu, als plötzlich über ihm ein bekanntes und verhasstes Lachen erklang. Ruckartig hob er den Kopf, versuchte, durch die undurchdringliche Finsternis etwas zu erkennen, was allerdings kläglich misslang.
`Gib`s auf. Ich bin ein Stockwerk über dir, und es ist zu dunkel. Du kannst mich nicht sehen!`, ertönte eine äußerst spöttische Stimme in seinen Gedanken. Mastermind! Das war ja sowas von klar!
`Fick dich ins Knie und verschwinde aus meinem Kopf!`, antwortete der Dunkelhaarige auf die selbe Weise, auf die er angesprochen worden war.
Ein leise plätscherndes Lachen war die einzige Erwiderung darauf. Ken schüttelte genervt den Kopf und schlich weiter durch die Halle.

Schuldig saß, wie er es zu Siberian gesagt hatte, im ersten Stockwerk lässig auf dem Geländer einer Treppe. Wie immer amüsierte er sich königlich, wenn er einen Weiß ärgern konnte. Wobei ihm relativ egal war, wer sein "Opfer" war. Dieses Mal hatte es eben den braunhaarigen Fußballfreak getroffen. Die rüde Erwiderung des Kleineren belustigte den Deutschen wirklich. Glaubte der allen Ernstes, er würde sich deswegen aus seinem Geist verkrümeln? Na, das sah er ja gleich überhaupt nicht ein! Mit süffisantem Lächeln, das der Andere leider nicht sehen konnte, verfolgte er den Weg des Weiß durch dessen Sinneseindrücke, die sich in seinen Gedanken widerspiegelten.

Ken schnaubte entnervt auf, als er bemerkte, dass die lästige Präsenz des Telepathen nicht verschwand. Das war doch sowas von zum Kotzen! Warum musste ausgerechnet ER heute das Pech haben, auf den arroganten Schwarz zu treffen? Dabei hatte er doch auch so schon genug Probleme! Während Yohji sich mit irgendeiner Tussi die Nacht um die Ohren schlug und Omi krank zu Hause im Bett lag, musste er sich mit Aya diesen blöden Job teilen, zu dem er zu allem Überfluss sowieso keine rechte Lust gehabt hatte. Was, bitteschön, sollte an einem neuen Impfstoff so wichtig sein, daß man ihn unbedingt stehlen musste? Aber es war ihnen ja nicht erlaubt, Fragen zu stellen. Wenn nur endlich dieser bescheuerte Deutsche aus seinem Gehirn verschwinden würde!

`Das hättest du wohl gern, was? Aber ich fühl mich hier grad so wohl. Deine Gedanken sind so... unkompliziert.` Schuldigs Grinsen wurde ungesehen breiter. Hach, er liebte seine Telepathie wirklich! Das war teilweise besser als Kino! Und auf jeden Fall abwechslungsreich! Siberian war tatsächlich ein kleines Naivchen. Da führte er einen Auftrag aus, den er gar nicht wollte und auch nicht verstand, nur um vor seinem Leader nicht wie der letzte Trottel dazustehen. Na ja, wenn er meinte...
Schuldig war so vertieft in die mentalen Ströme des Jüngeren, dass er nicht bemerkte, wie sich jemand vorsichtig an ihn anpirschte. Gerade verstärkte er den Link zu Siberian noch ein wenig, da sich dieser von ihm entfernte, als...
DONK!
Dem Telepathen wurde schwarz vor Augen, er verlor den Halt auf dem Treppengeländer und purzelte wie ein Stuntman über die Stufen nach unten. Doch das bekam er nicht mehr mit. Bewusstlos blieb er am Treppenabsatz liegen, ein dünnes Rinnsal roten Blutes sickerte aus einer Platzwunde durch die orangen Haare.

Ken spürte einen unglaublichen Schmerz hinter seiner Stirn, bei dem er erschrocken zusammenzuckte und leise aufstöhnte. Es dauerte nur den Bruchteil einer Sekunde, dann war es vorbei. Auf einmal fühlte er sich, als würde er schweben. Ein gutes Gefühl, richtig befreiend! Kurz horchte er in sich hinein, doch die nervige Gegenwart des Schwarztelepathen schien weg zu sein. Erleichtert atmete der Braunhaarige auf.
"Siberian! Alles in Ordnung bei dir?", ertönte es leise durch sein Headset.
"Ja, alles okay", gab er flüsternd zurück.
"Ich hab Mastermind erledigt", teilte ihm sein Leader mit.
"Hast du ihn..?"
"Nein, ich hab ihn nur ausgeknockt. Wir sollen hier niemanden umbringen."
Ken nickte leicht zu Ayas Worten. Ja, so lauteten ihre Befehle: Das Serum besorgen, ohne irgendwen über den Jordan gehen zu lassen. Und Mr. Perfect würde sich daran halten, selbst wenn er damit die einmalige Chance verspielte, seinen verhasstesten Gegner zu erledigen... Lautlos lief er weiter, auf der Suche nach dem Labor. Geschickt und schnell suchte er das gesamte Erdgeschoss ab. Der Dunkelhaarige wusste, dass sein Anführer in der oberen Etage das Selbe tat.
"Siberian, Rückzug. Ich hab das Zeug!"
Erleichtert atmete Ken auf. Was für ein Glück! Er hasste es, sich durch sämtliche Räume suchen zu müssen nach einem Gegenstand, von dem er nicht mal wusste, wie der genau aussah!
Rasch hetzte er den Weg, den er gekommen war, wieder zurück. Als er an der Treppe vorbei kam, fiel sein Blick auf die immer noch am Boden liegende Gestalt des langhaarigen Schwarz. Kurz blieb Ken stehen, sah auf seinen Feind herab. Aya schien den Deutschen ziemlich übel erwischt zu haben... Aber sicher nichts, was diese Pest nicht überleben würde.
Beschwingt rannte er weiter, er fühlte sich immer noch genauso gut wie in der Sekunde, als der elendige Telepath aus seinem Gehirn verschwunden war. Nur die bewussten Gedanken fielen ihm schwer, als würden sie durch Watte dringen.

Mit einem leisen Stöhnen kam Schuldig wieder zu sich. Sein Schädel dröhnte wie nach einem Rekord-Besäufnis, sein Magen rebellierte, als er sich aufrichten wollte, sein Gleichgewichtssinn spielte verrückt und ließ ihn erst mal eine gewaltige Runde Karussell fahren. Verdammt! Was in aller Welt war nur passiert? Er konnte sich nur noch daran erinnern, dass er sich in den ersten Stock geschlichen hatte und dort auf die Weißjungs gewartet hatte. Von da an war alles weg. Ächzend fuhr er mit den Fingerspitzen über die Stelle, die am meisten schmerzte und ertastete klebrige Feuchtigkeit. Ganz toll! Da hatte er sich auch noch den Kopf aufgeschlagen! So ein Mist aber auch! Fluchend rappelte er sich in die Höhe, zuckte vor Schmerz zusammen.

Ken saß neben Aya in dessen Porsche und starrte durch das Fenster in die Nacht. Eine Unterhaltung war mit dem Rothaarigen von Haus aus ja nicht möglich. Urplötzlich krallte sich ein stechender Schmerz in sein Gehirn. Gepeinigt zischte der Braunhaarige auf und kniff die Augen zusammen.
Alarmiert sah Aya seinen Kollegen an.
"Was ist?"
Ken schluckte kurz, bevor er mühsam antworten konnte: "Ich... weiß es nicht. Es.. tut so... weh." Er legte seine Hand auf den Hinterkopf, als könne er dadurch den brutalen Schmerz eindämmen.
`Verdammt, was ist passiert?`
Kens zusammengezwickte Augen weiteten sich entsetzt, als er diesen Gedanken in seinem Schädel dröhnen hörte.
`Mastermind?`

Verwundert stellte der Deutsche fest, daß er eine Verbindung zu Siberian hatte.
`Wer sonst? Treibt ihr euch noch immer in diesem Gebäude herum? Ihr seid ganz schön lahm!`, gab er schmerzverzerrt aber dennoch sarkastisch zurück, obwohl er keine Ahnung hatte, seit wann seine Gegner schon hier waren. Er wusste ja nicht einmal, wie lange er hier gelegen hatte.
`Verschwinde endlich aus meinen Gedanken!`, donnerte Siberian, was Schuldig noch einmal zusammenzucken ließ.
`Verdammt, geht das vielleicht noch lauter?`, maulte der Deutsche zurück. Er versuchte, die Verbindung, die ihn im Moment doch viel zu sehr anstrengte, zu kappen. Es gelang nicht.

Völlig verwirrt und frustriert ließ sich der Telepath wieder auf den Boden plumpsen. Sämtliches Blut entwich aus seinem Gesicht, er begann, leicht zu zittern.
`Siberian?`, fragte er vorsichtshalber nach. Diesmal lag kein Spott in der Frage.
`Bist du noch nicht weg?`, kam die augenblickliche Antwort.
Schuldig spürte, wie ihn wieder der schwarze Strudel der Ohnmacht in seinen Bann ziehen wollte, doch diesmal kämpfte er mit aller Macht dagegen an.
`Wo bist du?`, wollte er schwach wissen. Es wurde von Sekunde zu Sekunde anstrengender und schmerzhafter, die mentalen Strömungen des Kleineren zu empfangen oder sie ihm zu übermitteln.
`Auf dem Weg nach Hause.`

Das dumpfe Dröhnen in Kens Schädel wurde erträglicher. Aufatmend nahm er es zur Kenntnis. Was zur Hölle war das nur gewesen? Konnte das eine Attacke des Telepathen gewesen sein?
`Nein`, ertönte sofort die Antwort in seinem Gehirn.
Der Dunkelhaarige seufzte entnervt auf.
`Verzieh dich endlich, Mastermind!`
Ken erhielt nur ein verächtliches Schnauben. Was sollte das? Sicher, er war schon öfter in die gedankliche Falle des Deutschen gerannt. Aber sonst hatte der sich immer nur damit begnügt, ein paar dumme Sprüche zu reißen, oder wahnwitzige Bilder in Kens Bewusstsein zu zaubern.

`Wenn ich es könnte, wäre ich schon längst weg! Oder glaubst du, du bist SO interessant für mich?`, grummelte Schuldig, nun ebenfalls genervt.
Wieder versuchte er, den Link zu lösen. Ohne Erfolg. Mittlerweile stand ihm schon der Schweiß auf der Stirn vor Anstrengung. Kraftlos zog er sich an dem Geländer nach oben, lehnte sich schweratmend an das kühle Metall.

Ken saß stocksteif und geschockt auf dem Beifahrersitz des Wagens, der inzwischen vor dem Koneko parkte. Seine Augen waren entsetzt geweitet, ohne dass er bewusst etwas wahrgenommen hätte.
`Was heißt: Wenn ich könnte?`, wollte er panisch wissen.

Schuldig lachte laut auf. Was dachte sich der Weiß eigentlich? Dass es ihm Spaß machte, über diese gewaltige Entfernung hinweg eine Leitung offen zu halten?
`Das heißt, dass wir ein Problem haben. Ich kann die Verbindung nicht mehr lösen...`

Kens Augen wurde noch größer, sofern das überhaupt noch möglich war.
`Das... das ist jetzt nicht dein Ernst!`
`Glaub mir, es macht mir auch keinen Spaß. Aber ich kann es im Moment nicht ändern...`
Wie vor den Schädel geschlagen stemmte sich Ken mühsam aus dem niedrigen Wagen. Das durfte doch gar nicht wahr sein! Mit Zombiehaften Bewegungen schlurfte er in die Wohnung, die er mit seinen Teammitgliedern teilte.

Aya stand in der Küche und schien sich mit einer großen Flasche Wasser ersäufen zu wollen, als der Braunhaarige müde an der Tür vorbeischlich.
"Ken! Was ist los?", wollte der Ältere wissen.
Der Angesprochene blieb kurz stehen, starrte ihn an, als käme er vom Mars, schüttelte schwach den Kopf und ging dann wortlos weiter. Aya nahm das alles mit einem Stirnrunzeln zur Kenntnis. Merkwürdig...

Ken schleppte sich in sein Zimmer. Immer noch konnte er die fremde Präsenz in seinem Kopf spüren. Mit einer einzigen Handbewegung schob er die Sachen vom Bett, die er vorher darauf abgelegt hatte und ließ sich auf die Matratze fallen. Er fühlte sich, als würde er unter Schock stehen, was wahrscheinlich ja auch wirklich der Fall war. Die Vorstellung, ab jetzt ständig mit dem Langhaarigen in Kontakt zu stehen, war entsetzlich!
`Hey, jetzt hab dich nicht so! Es gibt Schlimmeres.`
`Schlimmer, als DICH in meinem Kopf zu haben? Was könnte NOCH schlimmer sein?`
Musste der verfluchte Deutsche auf jeden seiner Gedanken einen Kommentar abgeben?
Ken verdrehte die Augen.
`Halt die Klappe, ich will schlafen!`
`Pfü, nichts da! Ich kann auch nicht schlafen!`
Hidaka stöhnte genervt auf, wuchtete sich auf die Seite und zog sich die Decke über. Sein Kopf tat immer noch weh, zwar nicht mehr so schlimm wie vorher, aber wirklich ausreichend, um sogar eine leichte Übelkeit in Ken hervorzurufen.
`Schläfst du immer in Klamotten? Soll ich kommen und dich ausziehen?`
`Verdammt, Mastermind! Gib Ruhe! Es geht dich rein gar nichts an, WAS ich zum Schlafen anhabe! Und wage es ja nicht, noch mal in meine Nähe zu kommen!`

Schuldig stand immer noch an das Geländer gelehnt und kämpfte mit seinem Bewusstsein und der ständig stärker werdenden Übelkeit. Doch die kleine Unterhaltung mit Siberian lenkte ihn von seinem Problem ab. Und außerdem brauchte der ja gar nicht zu wissen, wie angeschlagen der Telepath war. Langsam zog er sich an dem Handlauf entlang, tastete nach der nächsten Wand. Als er diese - nach Ewigkeiten, wie es schien-, erreicht hatte, lehnte er seinen Kopf an den kühlen Stein. Wie gut das tat! Vorsichtig schob er sich, an die Mauer gestützt, den Gang entlang. Der Weg zu seinem Wagen war so weit! Außerdem konnte er spüren, dass die Gedanken des Braunhaarigen tatsächlich flacher wurden... Der würde doch jetzt nicht allen Ernstes schlafen wollen! So eine Gemeinheit aber auch! Aber na ja, wenigstens hatte er dann auch mal seine Gedanken für sich. Obwohl er so gern in den Gehirnen anderer herumschnüffelte, wurde ihm diese Verbindung doch schon jetzt lästig. Und er hatte keine, aber auch wirklich gar keine Chance, den Link zu lösen!

Den wahnwitzigen Schmerz in seinem Schädel ignorierend, so weit das überhaupt möglich war, hangelte er sich an der Wand entlang den Gang weiter. Die Eingangstür kam in sein Blickfeld, was er aufatmend und mit verschwommener Optik zur Kenntnis nahm. Nur noch wenige Meter...

Endlich! Es schien Stunden gedauert zu haben, bis Schuldig in seinem Wagen saß. Vor Anstrengung lief ihm kalter Schweiß über den gesamten Körper. Er legte seine pochende Stirn auf das kühle Lenkrad, dankbar für diese kleine Erleichterung. Mit zitternden Fingern startete er sein Gefährt und fuhr im Schritttempo nach Hause. Vor der Villa, in der der Deutsche mit seinen Kollegen wohnte, hielt er an, war aber zu fertig, um auszusteigen. Kurz drückte er auf die Hupe und sank dann bewusstlos in sich zusammen...

Ken erwachte aus einem Schlaf, der eher einer Ohnmacht denn einem normalen Schlaf geähnelt hatte. Sein Kopf puckerte noch immer leicht. Doch er spürte nichts von der geistigen Anwesenheit des Telepathen. War das Ganze vielleicht doch nur ein böser Traum gewesen? Es schien fast so... Der Braunhaarige war heilfroh! Puh, was er doch immer für einen Mist zusammenträumte! Vor sich hinpfeifend lief er rasch ins Bad. Er war ja gestern noch nicht einmal dazu gekommen, sich zu Duschen... Angewidert schlüpfte er aus seinen Kleidern. Welcher Teufel hatte ihn denn um Gottes Willen geritten, in seiner Arbeitskluft zu pennen? Er warf einen prüfenden Blick in den Spiegel. Na ja, es war nicht gerade ein Model, das ihm von der silbernen Oberfläche reflektiert wurde. Aber SO schlecht war sein Spiegelbild auch wieder nicht... Grinsend zwinkerte er sich selbst zu und wandte sich der Duschkabine zu. Vorsichtig drehte er erst das warme Wasser auf. Nie würde er verstehen, dass es Menschen gab, die -freiwillig und in aller Herrgottsfrühe!- kalt duschten...
Erst als das Wasser die richtige Temperatur hatte, stieg er in die Kabine und schloss die Milchglastür hinter sich. Aya hatte einmal einen Schreikrampf bekommen, als Ken diese Tür beim Duschen nicht zugemacht und damit das halbe Bad unter Wasser gesetzt hatte... Nein, auf eine weitere Erfahrung dieser Art konnte er sehr gut verzichten! Mit routinemässigen Handgriffen langte er nach seinem Duschgel. Spacewalk... Wie sehr er dieses zarte, mineralische Aroma liebte! Mit geschlossenen Augen begann er, sich einzuseifen, fast zärtlich über seine Haut zu streichen.
`Oha! Machst du das immer so erotisch?´
Kens Lider schossen in die Höhe. Das durfte doch gar nicht wahr sein! Das war doch nur ein blöder, alberner Traum gewesen!!!
`Was? Du träumst von mir? Und ich hab das verpasst? War’s wenigstens schön?`
Mit einem satten Geräusch landete die Duschgelflasche auf dem Boden der Kunststoffwanne. Sie war einfach aus kraftlosen Fingern gerutscht...
"Bitte nicht!", murmelte Ken schwach.
`Doch. Mir gefällt’s auch nicht, aber wir müssen vorerst damit leben. Ach, übrigens: Ich an deiner Stelle würde in der nächsten Zeit nicht all zuviel mit deinen Mitbewohnern reden. Wie heißt es so schön: Der Feind hört mit!`
`Das gilt dann aber auch für dich, oder?`
Überraschtes Schweigen war dem Braunhaarigen Antwort genug.

Da hatte Siberian in ein Wespennest gestochen! Es wurde Schuldig erst in diesem Moment klar, dass sein Gegner ebenso alle Gespräche `mithören` konnte, wie er. Schließlich war dieser Link zweigleisig. Das würden harte Zeiten werden!
In diesem Moment klopfte es an seiner Tür. Mit einem verschlafenen "Ja!" bat er seinen Besucher herein. Einen Augenblick später stand Crawford vor dem Bett des Langhaarigen und sah ihn besorgt an.
"Wie geht es dir?"
"Wie bin ich nach Hause gekommen?", antwortete der Telepath mit einer Gegenfrage.
"Du bist vor dem Haus in deinem Wagen gesessen und warst ohnmächtig. Ich habe dich hereingetragen und deine Wunde versorgt. Du hast eine mächtige Platzwunde am Hinterkopf und eine Gehirnerschütterung, vermute ich mal ganz schwer. Außerdem einige Prellungen und Blutergüsse am ganzen Körper. Was zum Geier ist gestern passiert?"
Der Schwarzhaarige setzte sich auf die Bettkante und sah seinen Kollegen ernst an.

Ken konnte sich ein hinterhältiges Grinsen nicht verkneifen. Ach ja? Mastermind war also ziemlich angeschlagen? Das war ja interessant! Er nahm sich vor, Aya zu fragen, ob er irgendetwas davon mitbekommen hatte, was mit dem Langhaarigen geschehen war. So, wie der angeblich aussah, musste es mehr gewesen sein, als nur ein kleiner Zusammenstoss mit Abyssinian. Gespannt "lauschte" er weiter der Unterhaltung der beiden Schwarzmitglieder.

"Lass dich mal ansehen!", befahl Crawford gerade, als Ken seine Aufmerksamkeit wieder auf Schuldig lenkte.
Bei der Berührung der Beule an seinem Hinterkopf zuckte der Telepath zusammen und zischte gequält auf.
"Das sieht übel aus, Schuldig", meinte der Schwarzboss. " Du bleibst am Besten für die nächsten Tage im Bett. Und hör endlich auf, mit deiner Hand rumzufuchteln. Was soll denn das?"
Schuldig verdrehte über soviel Unverständnis die Augen. Warum verstand sein Boss denn nicht, daß er nichts mehr sagen sollte? Es ging vor allem Weiß überhaupt nichts an, daß er momentan kampfunfähig war.
"Lass mich allein!", forderte er daher nur schwach und ließ sich wieder in die Kissen sinken. Sehr vorsichtig, selbstverständlich.

Ken giggelte leise vor sich hin, als er die Absicht des Langhaarigen in dem von Oracle erwähnten Herumgewedels mit der Hand erkannte. Wie lange es der sonst so aufgedrehte Mastermind wohl schaffen würde, seine riesige Klappe zu halten?
`Länger, als du dir vorstellen kannst, wenn es sein muss!`
`Dann überrasch mich! Ich kann mir eine Menge vorstellen!`, gab Ken augenblicklich kontra.
Herrlich! Er konnte einen Schwarz mal so richtig ärgern! Das hatte er sich ja schon lange gewünscht! Und das dieser sich nicht wirklich wehren konnte, steigerte den Spaß nur noch.
`Na warte, Siberian! Wer hier wen ärgert, wird sich erst noch zeigen!`
Laut auflachend verließ Ken das Bad.

Grummlig, mit noch immer leicht schmerzendem Kopf und anhaltender Übelkeit, obwohl auch diese schon abflaute, zog sich Schuldig die Decke über, drehte sich -wieder langsam und vorsichtig- auf die Seite und schloss die Augen. Schlaf! Er wollte nichts anderes als Schlaf. Doch das schien diesen braunhaarigen Widerling, mit dem er dummerweise verbunden war, überhaupt nicht zu interessieren, da der gerade fröhlich und mit voller Lautstärke jemanden begrüßte...

"Ohayoo, Aya!", rief Ken übertrieben fröhlich und um eine ganze Ecke lauter als unbedingt nötig, in die Küche, in der sich der Rothaarige schon hinter seiner Zeitung verschanzt hatte.
`Boah, geht das vielleicht auch leiser?!`, nörgelte Schuldig.
Als Antwort erhielt er nur ein mentales Grinsen und ein ebensolches Kopfschütteln.
`Siberian, ich warne dich! Ich habe gottverdammte Kopfschmerzen! Treib es nicht zu weit!`

Ken schmunzelte über diese völlig wirkungslose Drohung. Klar hatte der Schwarz Kopfschmerzen. Und sicher ging es ihm auch sonst nicht gerade gut. Aber es war irgendwie niedlich, wie sich der Telepath aufregte. Auf einmal konnte Ken verstehen, warum es den Deutschen so sehr amüsierte, seine Gegner mit seiner Anwesenheit in ihren Köpfen auf die Palme zu bringen.
`Nett, dass du so darüber denkst... Aber könntest du jetzt BITTE leise sein?`
Und weil der Braunhaarige von Haus aus ein gutes Herz hatte, tat er seinem Feind den Gefallen.

Schuldig vernahm ein irres Kreischen, von dem er aus seinen Träumen befördert wurde. Was war denn jetzt los? Drehte Farfarello komplett durch, oder was? Es dauerte einige Sekunden, bis er verstand, dass dieser Lärm nicht von außerhalb kam, was dann ja heißen musste...
`Himmel, was ist denn bei euch los?`
`Schulschluss.`, kam die etwas gestresste Erwiderung des Weiß.
`Schulschluss? Wieso Schulschluss?`
Schuldig stand wirklich auf der Leitung. Was hatte denn Schulschluss mit diesem abartigen Gequietsche zu tun? Da der Andere jedoch zu beschäftigt war, an die Antwort auf seine Frage auch nur zu denken, besorgte sich der Deutsche die Erinnerungen an die letzten Minuten aus dem Gedächtnis des Braunhaarigen.
`Bei euch geht’s ja schlimmer zu als im alten Ägypten während der Heuschreckenplage!`
Doch sein "Gesprächspartner" erwiderte nichts, er hatte alle Hände voll zu tun, sich die kieksenden und kichernden Mädchen vom Hals zu halten.
Schuldig grinste in sich hinein. Wenn er wieder aufstehen konnte, ohne sofort in die Knie zu gehen, würde er sich dieses Spektakel einmal "live" geben.

Ken sah kurz von dem Blumenstrauß, den er gerade in eine ansprechende Form brachte, auf und verdrehte genervt die Augen, als er sah, wie nahe ihm seine Groupies, wie er die quietschenden Mädchen für sich betitelte, schon wieder gekommen waren.
`Donnerwetter, die himmeln dich ganz schön an! Das hätte ich nun nicht erwartet!`
Ken gab ein gequältes Seufzen von sich.
`Guck doch die Mädels noch mal an! Ich will wissen, wie deine Verehrerinnen aussehen. Da war vorhin eine dabei, die hat bei deinem Anblick ja schon halb gesabbert!`
Tief durchatmend krallte Hidaka seine Finger um die Blumenstängel.
`Hey, die armen Pflanzen können nichts dafür!`, hörte er die nächste Bemerkung in seinem Kopf.
Der Brünette entschloss sich, nichts mehr darauf zu erwidern. Doch anscheinend gefiel diese Entscheidung seinem "Gast" nicht sonderlich.
`Ach komm, nun mach hier doch mal ein bisschen Action! Schmeiß dich an die Bräute ran! Wenn ich schon bei dir fest hänge, will ich auch was geboten bekommen!`
`Schuldig - du NERVST!`
`Klar! Ich bin ein Schwarz..`
`Na und? Prodigy zum Beispiel nervt auch nicht so.`
`Telepa~ath!`
Unglaublicherweise konnte Ken direkt sehen, wie ihm der Langhaarige bei diesem Wort die Zunge herausstreckte.
"Verschwinde!", schrie der Brünette außer sich vor Wut.
Entsetzte Blicke von Aya und Yohji trafen ihn. Die beiden schienen sich zu fragen, was in den sonst so ruhigen und immer gut gelaunten Fußballer wohl gefahren sein mochte. Das Gleiche fragten sich auch die Schülerinnen, die bei diesem Wutausbruch erschrocken aufquietschten und tatsächlich aus dem Laden drängten.
`Kapier es endlich! Ich KANN nicht!`
Ken knallte die Schnittblumen, die er noch in den Strauss einbinden wollte, mit Wucht auf den Arbeitstisch, riss sich die Schürze von Leib, pfefferte sie ebenfalls auf die Ablage und stürmte nach hinten in den Lagerraum. Schwer atmend und zitternd setzte er sich auf eine Kiste und legte sein Gesicht in die Hände. In seinen Gedanken hörte er das leise Kichern des Orangehaarigen, während er resigniert die Augen schloss.

"Sag mal, was sollte das eben?", riss ihn eine kühle, emotionslose Stimme aus einer beginnenden Depression. Ken sah auf, direkt in die violetten Augen seines Leaders. Nun war wohl eine gute Gelegenheit, dem Rothaarigen die Frage zu stellen, die den Fußballer seit dem Morgen beschäftigte.
"Aya... Ist dir gestern an Mastermind irgendetwas aufgefallen?"
Der Angesprochene runzelte kurz die Stirn.
"Nein. Er saß auf dem Geländer und hat mich nicht bemerkt, ich habe ihm eins über den Schädel gehauen, er ist zu Boden gegangen und über die Treppe nach unten gesegelt. Ende der Geschichte."
`Er hat WAS???`, fauchte der Telepath empört in Kens Schädel, `ER ist daran Schuld?`
"Vielen Dank auch, Aya. Das hast du prima hinbekommen!", erwiderte der Dunkelhaarige sarkastisch.
Eine Augenbraue wurde fragend in die Höhe gezogen.
Seufzend rang sich Ken zu einer Erklärung durch: "Mastermind hatte sich zu dem Zeitpunkt bei mir eingeklinkt. Und jetzt kann er die Verbindung nicht mehr lösen."
Ayas Augen weiteten sich entsetzt, er verstand sofort, was die Worte seines Teamkollegen bedeuteten.
"Kuso!"
"Das kannst du laut sagen!"
`Dieser Arsch! Was fällt dem ein, sich einfach von hinten anzuschleichen und mich K.O. zu schlagen? Nur wegen diesem Volltrottel hab ich jetzt dieses bescheuerte Problem!`, zeterte Schuldig weiter.
`Halt endlich die Klappe! ICH bin derjenige, der ein Problem hat. Nämlich DICH in MEINEM Kopf!`
`Pfüüü!`
Nach einem kurzen Moment des Nachdenkens meinte Aya gelassen: "Es wird wohl besser sein, du gehst jetzt auf dein Zimmer und bleibst da. Bis wir eine Möglichkeit gefunden haben, dich von Schuldig zu trennen, wirst du weder im Laden arbeiten, noch anderweitig aktiv werden!"
Frustriert schaute der Jüngere zu seinem Anführer auf.
"Das klingt verdächtig nach Hausarrest...", meinte er schwach. In seinen Gedanken ertönte hämisches Gelächter.
"Genau das soll es sein", erwiderte der Rothaarige trocken.
Schuldigs Lachanfall nahm an Intensität und Lautstärke zu.
"Hör auf zu lachen, du Idiot!", schrie Ken erbost und sprang von seinem Sitzplatz auf.
"Ken! Geh jetzt! Sofort!"
Mit einem mürrischen Seitenblick auf den Älteren befolgte der Fußballer den eindeutigen Befehl. Ganz toll! Nun durfte er in seinem Zimmer hocken, bis Aya oder wer auch immer eine Möglichkeit gefunden hatte, den nervigen Deutschen aus seinem Kopf zu bekommen.
`Nanana, nicht so unhöflich, Siberian!`

Schuldig kugelte sich in seinem Bett vor Lachen. Das war ja einmalig! Da verpasste Abyssinian seinem armen Kollegen doch tatsächlich Hausarrest wie einem kleinen Kind! Er konnte sich gar nicht mehr beruhigen.
Von dem Lärm, den der Langhaarige veranstaltete, neugierig geworden, kam nach kurzer Zeit Crawford in das Zimmer des Orangehaarigen.
"Was ist denn mit dir los?", fragte er fassungslos, als er den Lachkoller des Jüngeren begriff.
Japsend und kichernd berichtete der Langhaarige, was sich zugetragen hatte.
"Okay", meinte der Schwarzleader langsam, nachdem er begriffen hatte, was passiert war. "Das gleiche gilt für dich. Du bleibst in deinem Zimmer, bis diese Situation ausgestanden ist!"
"Was?" Schuldig war geschockt! "Das... Das ist jetzt nicht dein Ernst!"
"Mein voller Ernst! Und wehe, du steckst auch nur deine Nasenspitze durch diese Tür!"
Nun war es der Telepath, der boshaftes Lachen in seinen Gedanken vernahm.
`Das ist NICHT lustig, Weiß!`
`Doch, ist es`, war die amüsierte Antwort.
Schmollend sah der Deutsche zu, wie sein Anführer den Raum verließ.

Ken langweilte sich den ganzen Nachmittag über in seinem Zimmer und bemühte sich, nicht allzu viel zu denken, um dem Schwarz nicht die Gelegenheit zu geben, ihn wieder zu nerven. Er blätterte sich durch seine gesamte Sammlung von Fußballzeitschriften. Die ganze Zeit über war Schuldig verdächtig still. Anscheinend schlief er.
Am Abend entschloss sich der Dunkelhaarige, sich eine ausgiebige Dusche zu gönnen. Das würde ja wohl noch erlaubt sein. So suchte er frische Kleider aus seinem Schrank und machte sich auf den Weg ins Bad. Als er sich ausgezogen, die richtige Temperatur eingestellt und sich unter das prasselnde Wasser gestellt hatte, regte sich der Andere in seinem Geist wieder.
`Das ist eine gute Idee, Siberian...`
Ken schloss entnervt die Augen.
`Schnauze, Schwarz!`
`Jetzt stell dich nicht so an! Du musst das Ganze mit Humor nehmen. Es hat auch Vorteile!`
`Die da wären?`
Eine Sekunde später wünschte Ken sich, nicht gefragt zu haben. Vor sich sah er das Bild des Deutschen unter der Dusche. Gleichzeitig glaubte er zu spüren, wie fremde Hände über seinen Körper strichen. Ein überraschtes Aufkeuchen drang aus seiner Kehle.
`Was.. Was tust du da?`
`Ich sagte doch: es hat Vorteile!`, war die lapidare Antwort.
Das warme Wasser zusammen mit den herausfordernden Berührungen in seinem Geist ließen angenehme Schauer über Kens Rücken rieseln. Die ersten sanften Wellen der Erregung durchf ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von:
Username:
Datum: 22.06.2005 - 19:18

Kommentar Nr.: 661
Die Idee ist wirklich spitze - mal was anderes - nicht immer die selbe Leier *knuddel* (und wie du siehst, bin ich auch keine große Kommi-Schreiberin)
Kommentar von: rikku-chan
Username: rikku-chan
Datum: 21.06.2005 - 23:09

Kommentar Nr.: 660
WAAAAHNSIIIIIIIIIIINN!!!!!!!!!

Himmel, wie ich dich beneide...
egal welche Storey ich von dir lese, mir könnten vor Neid die Tränen kommen!
Die Gespräche zwischen Ken und Schu sind mit so viel Witz und Charme geschrieben, wie es sonst wirklich kaum jemand zu Stande bringt. Von der Idee ganz zu schweigen. Das ist einfach nur super :red)

Und - wie immer - mit das beste Pairing das überhaupt existiert!
Hoffe, es gibt schnell mehr davon rolleyes

MfG Rikku-chan
Kommentar von: LucaMarco
Username: LucaMarco
Datum: 17.06.2005 - 09:08

Kommentar Nr.: 659
Ich liebe alle deine Gesichten und möchte immer laut Jubeln wenn ich etwas neues von dir entdecke.
Also bitte, beglücke uns wieder *g*
Bye, Luca
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 14.06.2005 - 01:25

Kommentar Nr.: 658
Sehr schön, endlich haben sie zueinander gefunden. Bleibt nur zu hoffen, das die anderen nix mitbekommen oder es tolerieren. Aber eigentlich bleibt ihnen ja keine andere Wahl.

Ich hoffe, ich kann noch mehr von dir lesen.

Liebe Grüße
Galu
Kommentar von: Jei
Username: Jei
Datum: 13.06.2005 - 15:43

Kommentar Nr.: 656
tongue
*freu* du hast dich mal wieder selbst übertroffen ^^
*dich mal ganz fest knuddel*
du glaubst gar nicht wie sehr ich dich vergöttere, angel...
*du ja schon weißt das sämmtliche Titel von dir und dein Name auf meiner Tasche stehen* smile
*knuddel*
mata ne Jei
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