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Archiv > Weiß Kreuz > Mondnacht: Omi

y Mondnacht: Omi
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Status Alter Sprache Veröffentlicht Last Update Zeichen Bewertung Klicks
Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 07.06.200507.06.2005 72323 0.00
Bei 0 Vote(s)
147
Autor: Brad-san
Pairing: Crawford/Ken; Omi/Ken
Kategorien: Thriller
Inhalte: Lemon
Einführung: Ist es nicht faszinierend, wozu ein Mensch fähig ist, wenn er träumt?
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y Kapitel 2
Titel: Mondnacht: Omi
Teil: 2/2
Autor: Brad-san
Fandom: Weiß Kreuz
Rating: MA - wie immer.
Warnung: lemon, Thriller (wenn man es so nennen kann), vielleicht ein bissen dark
Pairing: Crawford/Ken, Omi/Ken
Disclaimer: Die süßen Jungs gehören mir nicht und deshalb verdiene ich auch kein Geld damit… blabla
Kommentar: Ist es nicht erstaunlich, wozu ein Mensch fähig ist, wenn er schläft?
Kommentar 2: Mit einer solchen Geschichte wollte ich euch schon immer mal verwirren. Und ich bin Dhala_Elena_Angel und wildest_angel unendlich dankbar, dass sie diese Challenge gestartet haben.

Vielen Dank an wildest_angel, weil ich deine Kommentare schätze.
~*~

Das Bild Crawfords zersprang klirrend in Tausend winzige Stücke. Kälte durchzog mit einem Mal meinen Körper, trotz der Wärme, ließ mich zittern. Eine einzige Träne quoll aus meinem Auge, rollte ungehindert über meine Wange. Hieß das, ich war traurig? Oder war ich erleichtert?

Benommen taumelte ich nach draußen, der lauten Musik entgegen. Auf dem Weg ließ ich das Papier fallen, starrte meine Hand an, die zum Glück unverletzt war. Nie wieder sollte Crawford mir etwas antun.
Plötzlich suchte ich die Nähe einer barmherzigen Person. Meine Augen suchten fast panisch nach Omi. Ich entdeckte ihn, wie er mit dem Barkeeper zu reden versuchte. Was bei der Lautstärke natürlich absurd war. Von hinten schlich ich mich an den Blonden heran, schlang meine Arme um ihn, damit ich dem anderen Mann zeigen konnte, dass Omi zu mir gehörte. Mehr oder weniger. Erschrocken zuckte mein Freund zusammen, entspannte sich schnell wieder in der engen Umarmung. Beinah entschuldigend lächelte er den Keeper an und wand sich dann mir mit einem erstaunten Gesichtsausdruck zu. Ich bittete ihn mir zu folgen.
Damit wir uns nicht verloren, hielt ich seine Hand und schleifte ihn durch den Hinterausgang. Sofort schlug uns frische Luft entgegen. Entgegen aller Vermutung war hier ein dunkler Hinterhof, der selten von jemandem benutz wurde, außer mir. Und es war ruhig.

Erst jetzt entließ ich Omis Hand aus der Verbindung. Langsam wurde mir wieder warm. Ich erholte mich nach einer Weile des draußen Stehens. Vermutlich wunderte sich Omi, was ich mit ihm vorhatte. Diese Frage stand ihm stumm in den Augen. Doch ich war wirklich dankbar, dass er nichts sagte oder fragte, stattdessen ein paar Schritte in die Hofmitte machte und sich direkt auf dem Steinfußboden niederließ.
Nach einiger Zeit folgte ich ihm, setzte mich ebenfalls. Mein Blick huschte zum Himmel, suchte nach den Sternen.
„Weißt du, Ken,“ sagte Omi leise „mich würde interessieren, was du in mir siehst. Einmal krallst du dich an mich, als wolltest du mich nie wieder gehen lassen und im nächsten Moment stößt du mich von dir. Ich kann nicht mehr klar denken. Was willst du?“
Über diese Frage musste ich lächeln. Hatte ich gedacht, diese Sache von vor zwei Tagen, stünde nicht mehr zwischen uns, hatte ich mich gewaltig geirrt. Ja, was wollte ich? Ich hatte die Antwort schneller gefunden, als ich geahnt hätte.
„Ich möchte mich zurücklehnen können, ohne Angst zu haben. Ich möchte einschlafen und am Morgen wissen, dass jemand da ist, der mich in den Armen hält. Ich will jemanden, der mich braucht. Ich will nicht betrogen und benutz werden. Ich möchte einen Freund, der mich versteht, bei dem ich weinen und von Herzen lachen kann. Und vor allem…“ Kurz unterbrach ich mich, schaute fest in Omis blaue Augen. „Vor allem will ich geliebt werden.“
Diese Wünsche waren egoistisch, durchaus. Aber vielleicht konnte sie Omi trotzdem verstehen.

Schweigen.
Nun wagte ich nicht mehr dem Blick stand zu halten. Ich ließ mich auf den Rücken fallen und sah, wie die Wolken allmählich aufrissen. Dann hörte ich, wie Bewegung in Omi kam. Aus Angst er könnte mich verlassen, schloss ich die Augen. Doch er enttäuschte mich nicht.
„Ken.“ Ich sah nicht auf, merkte aber, dass er sich zu mir umdrehte und sich herunterbeugte. „Du verlangst ganz schon viel.“ Lächelnd merkte ich an, dass er verlangt hatte zu wissen, was ich wollte. „Da hast du schon Recht. Aber nach dem, was du gesagt hast, frage ich mich, ob ich es überhaupt noch schaffen kann, deine Albträume zu vertreiben UND deinen Anforderungen gerecht zu werden.“
Verwirt blinzelte ich. Hatte ich mich gerade verhört? An seinem Gesicht konnte ich aber sehen, dass ich ihn richtig verstand. Ich konnte nicht anders, als liegen zu blieben und in das liebliche Gesicht über mir zu blicken. Die Situation war gar nicht so aussichtslos, wie ich immer gedacht hatte. „Aber wir können es versuchen, nicht?“
Er stützte seinen Ellenbogen auf mir ab, aber es störte mich nicht. Er lächelte und nickte. „Wenn ich an deiner Seite bin, wagt es kein böser Traum dich zu plagen.“ Ich stimmte ihm abermals lächelnd zu. Verträumt schaute ich ihn nun an. Wieder entstand ein langes Schweigen. Doch diesmal war es keines Falls störend. Was wir uns zu sagen hatten, tauschten wir durch Blick aus.

Erst nach einer ganzen Weile stemmte ich mich hoch. Auch Omi half ich aufzustehen. Ich war schon fast im Begriff wieder in den Club zu gehen, als mich mein Freund fest hielt. Unweigerlich begann meine Haut und mein Magen zu kribbeln, als er seine Arme um meinen Hals schlang und mir mit einer dunkeln Stimme, die ich bei ihm noch nie zu vor vernommen hatte, ins Ohr flüsterte: „Lust? Auf eine Wiederholung von Dienstagmorgen?“ Das darauf folgende Zittern konnte ich nicht unterdrücken.
Ebenso wenig wie den gierigen Blick. Kein Wort drang über meine Lippen. Stumm nickte ich, unfähig etwas zu erwidern. Ich wollte meine Mund stattdessen auf seine köstlichen Lippen senken, kosten wovon ich bereits einen Vorgeschmack bekommen hatte. Doch er legte mir seinen Zeigefinger auf den Mund. „Nachher“, sagte er bestimmt.


Ich konnte es kaum noch erwarten, sosehr hatte Omi mir auf der Heimfahrt auf dem Motorrad zugesetzt. Und nun, da wir zu Hause waren, glitten seine Finger ohne jede Scham unter mein Shirt. Im Halbdunkeln der Wohnung fanden wir den Weg in mein Zimmer, nachdem ich auf der Treppe fast gestürzt wäre. Wir be ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Jei
Username: Jei
Datum: 12.06.2005 - 16:01

Kommentar Nr.: 601
*dröppel* warum kann cih das eigentlich nicht? ich glaube ich lösche Mondnacht:Farfarello wieder *heul* das ist auch sooo gut geworden *schluck*
*dich einfach mal in arm nehm muss*
*wieder lös*
*smile*
ganz ehrlich du kannst das auch so gut...
*mal am rande erwähn* du und wildest...ihr seid echt ein dreamteam...bezieht sich jetzt nicht auf diese FF aber auf andere ;)
Mata ne Jei
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 08.06.2005 - 08:22

Kommentar Nr.: 600
Hi Braddy!

Okay, zuerst mal: WOW! Das sind ja wirklich ganz neue Seiten an dir! Aber ich bin echt begeistert!

Und du kannst ganz beruhigt sein, ich hab durchaus kapiert, wann Ken nur träumt, und wann er wach ist. Wennman`s im Zusammenhang liest, wird das schon klar. Das hast du prima hinbekommen!

Du hast die einzelnen Elemente fantastisch eingebracht. Bei deinem kleinen Trick, den Spiegel gleich in die Disco zu verlegen, hab ich ziemlich gelacht. Schlauer Trick! ;-)

Naja, was soll ich sagen? Einfach ein weiteres Highlight in der Mondnacht-Challenge! Danke, daß du mitgemacht hast! Ich wusste, du kriegst es bravurös hin.

Ich freu mich schon auf weitere Geschichten von dir, die da kommen mögen, wenn du mal wieder weniger Stress hast.

Bis dahin
Greetz,

wildest_angel
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