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Archiv > Gundam Wing > Befreiung aus den Schatten

y Befreiung aus den Schatten
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Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 23.05.200523.05.2005 535661 4.78
Bei 18 Vote(s)
708
Autor: Zionora_D
Pairing: 2x6
Kategorien: Action, Science Fiction
Inhalte: Angst, Trauma / Depressionen, Lime, Vergewaltigung
Einführung: Die Geschichte war zeitweise auch auf German Yaoi, aber dort hätte ich einige Kapitel ändern müssen, ging aber nicht. Hier ist sie also wieder und hoffentlich klappt jetzt alles. Über Kommentare würde ich mich sehr freuen, damit ich weiß, ob sich das Schreiben überhaubt lohnt. Zum Inhalt: Der Krieg ist aus, aber nicht alle finden sich mit dem neuen Leben zurecht oder können die Scherben ihres Lebens kitten.
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y Kapitel 12
12.
Stunden später saß Duo in seiner kleinen Kabine vor seinem Laptop. Neben sich die Notizen aus dem Gespräch mit Zechs. Aber Duo konnte sich nicht auf die Aufgabe konzentrieren, seine Gedanken schweiften immer wieder zu dem Mann in der Krankenstation ab. Zechs Marquise, der Prinz von Sanc…diese unglaublich blauen Augen, dieses Gesicht eines Engels und dann die einfache Aussage, er hätte keine Gefühle, er wäre nur ein Gegenstand. Was hatte sein Leben nur so zerstört? Hatte Howard recht und General Kuschranada hatte damit zu tun? Das Tattoo, die Rose. Duo hatte noch nie eine so gelungene Arbeit gesehen und sie passte so unheimlich gut zu ihrem Träger. Aber Howard hatte erklärt, dass diese Blume Treize’s Wappen war.
„ Oh scheiße Duo, Du bist auf dem besten Wege Dich so richtig in die Nesseln zu setzen. Heero wollte Dich nicht, und da vergucke ich mich in einen Prinzen…und in was für einen, verdammt, verdammt, verdammt!“
Duo sprang auf die Füße, dass sein Stuhl hinter ihm polternd umkippte.
„ Komm zu Dir Maxwell! Du sprichst von Colonel Marquise, dem Mann der die Welt wegpusten wollte, der eine ganze Raumstation wie eine Konservendose aufgeschlitzt hat und vor dem heute die Preventoren mehr Respekt haben, als vor Une.“
„ Du sprichst aber auch von Lava, einem jungen Mann, dem in seiner Jugend so weh getan worden sein muß, dass er sich heute nicht mehr unter Menschen bewegen kann.“
Duo fuhr zu Howard herum, der hinter ihm in der Türe erschienen war.
„ Dachte mir, dass Du nicht schläfst, konnte es auch nicht. Darum war ich gerade bei unserem Freund. Es geht ihm schlechter und Silken traut sich nicht ihm irgendein Mittel zu geben. Neben seinen eigenen Mitteln, hat wohl auch Hamillton ihm was gespritzt und diese Mischung hat ihn jetzt wohl voll erwischt.“
„ Wie…wie meinst Du das…“
Duo stürmte schon an Howard vorbei, Richtung Krankenstation.
„ Duo, sie tun, was sie können und Zechs ist ein Kämpfer, trotz all seinem Selbsthass kämpft er!“
„ Ich muß nach ihm sehen!“
Klang es von der anderen Seite des Ganges noch, dann war Duo schon davon und Howard folgte langsamer. Diese Kinder, er hätte sich doch eigene anschaffen sollen, die könnten gar nicht solche Probleme haben, wie die beiden, die er sich hier aufgehalst hatte.
Duo platzte in die Krankenstation wie eine kleine Bombe und sein Haarzopf flog hinter ihm her wie die Zündschnur.
„ Hey…vorsichtig!“
Silken versuchte ein Tablett auszubalancieren, dass Duo ihm fast aus der Hand geschlagen hätte.
„ Himmel Herrgott noch mal, das ist hier kein Bahnhof!“
Tobte der kleine Arzt, aber Duo war schon am ihm vorbei in dem anderen Raum. Die Apparaturen waren weggerückt worden, denn sonst hätte sie Zechs sie in seiner Unruhe eventuell umgestoßen. Er war auch nur noch mit einem Arm an eines der Geräte angeschlossen. Der Kopf des Patienten warf sich unruhig auf dem Kissen von einer Seite auf die andere. Was anderes konnte er nicht bewegen, denn er war festgebunden worden.
„ Was…was ist passiert?“
Keuchte Duo noch außer Atem von seinem Spurt.
„ Nachwirkungen, Alpträume, Schmerzen.“
Zählte Silken leise auf.
„ Ich kann ihm nichts geben, nicht bei seinen derzeitigen Blutwerten. Er würde mir glatt aus Versehen von der Schippe springen.“
Duo ging ganz langsam zum Bett und mit einer Hand versuchte die wild um Zechs ausgebreiteten Haare zu ordnen.
„ Aber man muß doch was tun…“
Murmelte er.
„ Es ging ihm vorhin doch noch gut, ich meine, er war wach und er war definitiv nicht mehr auf Droge.“
„ Ja er war klar und es ging ihm gut, aber bis er die Drogen aus seinem Körper hat, können noch Tage vergehen. Er mag ihre Wirkung nicht gespürt haben, aber sie sind da und jetzt kämpft sein Körper mit ihnen.“
„ Ich bleibe hier bei ihm.“
Duo holte sich wieder den unbequemen Stuhl heran.
„ Mach das Junge, rede mit ihm, beruhige ihn.“
Silken reichte ihm eine Schüssel mit Wasser und einen Lappen.
„ Das hilft ein wenig und mach ihn nicht los, er ist stärker als Du.“
Damit schloß er die Türe.
„ Wenn Du was brauchst, ich bin hier draußen.“
Hörte Duo noch, dann war das einzige Geräusch im Raum, Zechs schwerer Atem und das Piepen des Gerätes am Kopfende des Bettes.

Als Howard später durch die Türe spähte, saß Duo auf der Bettkante, murmelte leise auf Zechs ein und fuhr mit dem Lappen über dessen schweißnasses Gesicht, den Hals und die Brust. Howard zog sich sofort wieder zurück und ließ sich neben Silken in einen Stuhl fallen. Wortlos nahm er den Kaffee und die Zigarre entgegen, die ihm der Arzt entgegen reichte.
„ Wenn es nicht so traurig wäre, wäre die beiden da drin richtig süß.“
Silken zog aus einer seiner Schubladen eine Flasche Whiskey hervor und reicherte damit ihrer beider Kaffee an.
„ Arme Würmer, alle beide.“
Nickte Howard.
„ Wenn dieser verdammte General nicht schon tot wäre, ich würde ihm mit Freuden den Hals umdrehen.“
Silken nickte dazu nur, er hatte abwechselnd mit Howard damals an Zechs Bett gesessen. Und auch er war dem OZ Engel gleich verfallen gewesen.
„ Wird er wieder Doc?“
Howard lehnte einen weiteren Kaffee ab und trank den Alkohol lieber gleich pur.
„ Kann ich nicht sagen, körperlich sicher, der Junge hat Gott sie Dank eine Konstitution wie ein Pferd, sonst wäre er bei dem Raubbau, den er betreibt längst tot.“
„ Um seinen Köper mache ich mir auch weniger Sorgen. Hier oben…“
Er tippte sich an die Stirn.
„ Da drehen sich nicht alle Rädchen wie sie sollen, bei ihm nicht und bei meinem kleinen Spring ins Feld auch nicht. Dieser Heero hat meinem Kleinen mächtig weh getan.“
„ Nun der lebt noch, den kannst Du Dir holen Howard.“
„ Witzig und was dann machen? Ihn zwingen bei Duo zu bleiben?“
„ Kaum, außerdem braucht er ihn wohl auch nicht mehr. Duo hat jetzt jemand neuen gefunden auch wenn er es selber noch nicht sieht…“
„ Verdammt Silken, wenn das nicht noch schlimmer wird. Zechs wird ihn nicht in sein Herz lassen und Duo braucht nichts mehr, als geliebt zu werden, warum sieht das keiner. Der Kleine ist doch nur so wild und rebellisch, weil er Angst hat..“
Der Arzt lächelte wissend.
„ Vatersorgen?“
„ Arschloch!“
Bekam er zur Antwort.
„ Tue nicht so, als ob Du Dir keine Sorgen machen würdest.“
„ Ich bin hier der Arzt, das gehört zu meinem Beruf.“

~ Milliardo liefen die Tränen über das Gesicht, aber er wagte nicht sich zu bewegen. Treize hatte es ihm verboten und wenn der Colonel der Spezials in seiner sanften Stimme einen Befehl gab, dann wagte es der Prinz schon lange nicht mehr dagegen zu widersprechen.
Die Nadeln die in seinen Rücken stachen, taten höllisch weh, aber dieser Künstler war auch nicht bekannt dafür, dass er besonders rücksichtvoll war, sondern, dass er Kunstwerke schuf und nicht weniger verlangte Treize. Der Mann mit der Nadel wusste, was ihm blühte, wenn er die Arbeit versaute. Der Colonel war Perfektion gewohnt und nur der kleinste Makel war ihm unerträglich. Und er Junge auf der Liege war ein Kunstwerk. Hätte man gefragt, was an ihm zu verbessern wäre, der Mann mit der Tattoo Nadel hätte nichts gewusst. Der Köper war vollkommen in seiner Jugend. Wie alt mochte der Junge sein? 10 Jahre? Kaum älter. Als er den Raum betreten hatte, waren seine Bewegungen so anmutig gewesen wie die eines Tänzers. Trotz dass der Kleine mitten im Wachstum war, war an ihm nichts eckig oder unausgeglichen. Und diese Haut so seidig. Himmel jede Frau würde dafür morden. Und diese Augen, dieses eisige blau und dieses Feuer, dass in ihnen wohnte, Himmel dass waren nicht die Augen eines Kindes, dass waren Eissehen aus einer nordischen Sage, die jeden verzaubern würden, sollte man es wagen sie zu lange an zu sehen.
Der Colonel stand während der ganzen Prozedur im Hintergrund und nippte an seinem Wein. Himmel, der war selber noch ein halbes Kind, aber man konnte Angst vor ihm bekommen. Er hatte eine Aura der Unnahbarkeit und der Kälte….

„ Lass Dich ansehen!“
Treize wartete, bis Milliardo den Mantel mit einer fließenden Bewegung von seinen Schultern gleiten ließ.
„ Was soll das gewesen sein?“
Erschrockene Augen blickten zu dem uniformierten jungen Mann auf dem Bett.
„ Willst Du mich verärgern, Milliardo?“
Diese sanfte Stimme jagte Eisschauer über die Haut des Jungen. Was hatte er falsch gemacht? Was?
„ Du weißt, dass ich Schluderei nicht leiden kann, das weißt Du doch?“
Treize erhob sich und hob mit dem Gertengriff das Kinn des Jungen an, damit er ihm in die Augen sah.
„ Ja, Treize.“
Kam die geflüsterte Antwort.
„ Und warum tust Du es dann?“
Auf einen Knopfdruck am Griff sandte der Colonel einen Elektroschock in den Hals des Jungen. Aber Milliardo stand wie eine Statue. Sich jetzt auch noch zu bewegen, wäre zu viel der Frechheit gewesen, dann wäre Treize noch ungehaltener. Aber dass ihm die Schmerzenstränen in die Augen schossen konnte er nicht verhindern, aber er versuchte sie zurück zu blinzeln. Bloß jetzt nicht weinen und eine Tränenspur über das Gesicht ziehen.
„ Ich war unachtsam, Treize, ich bitte um Vergebung.“
„ Unachtsam, wie lange soll ich das nur mit Dir ertragen Milliardo? Wie lange willst Du meine Geduld noch auf die Probe stellen?“
Mit jeder Frage wurde der Knopf noch einmal betätigt und es fiel dem Prinzen immer schwerer unbeweglich zu stehen. Die Tränen liefen dafür jetzt. Oh Gott.“
„ Es tut mir leid, Treize, es kommt nicht wieder vor, ich verspreche es.“
„ Ach, wenn ich Dir das nur glauben könnte, Milliardo.“
Treize zog die Gerte zurück und umkreiste den Jungen.
„ Da mache ich Dir ein solches Geschenk und wieder ernte ich von Dir nur Undank.“
Die sanfte Stimme klang schmerzvoll.
„ Jetzt hast Du eine perfekte Stimmung verdorben. Geh zu Deinem Platz und denke darüber nach.“
Milliardo sank vor dem Colonel langsam in die Knie und beugte den Kopf, dann erhob er sich wieder. Auch hier nicht zu hastig, um sich dann langsam unter den Augen von Treize in eine Ecke des Raumes zu begeben. Dort stellte er sich mit dem Gesicht zur Wand auf. Hier würde er sich jetzt nicht mehr wegbewegen, bis Treize es ihm erlaubte. Er würde sich überhaupt nicht bewegen, sonst gab es nur den nächsten Ärger.~

„ Nicht bewegen…..nicht bewegen…“
Zechs warf sich unruhig herum, soweit es ihm die Bettfixierung erlaubte.
„ Er hat die Tränen gesehen, ich Narr, ich Versager,….die Tränen…“
„ Schhhh…ruhig, alles in Ordnung…“
Duo versuchte den Fiebernden ruhig zu halten, aber das war gar nicht so einfach. Zechs schien in seinen Alpträumen gefangen zu sein und wollte sich nicht beruhigen lassen.
„ Es ist gut…niemand hat die Tränen gesehen…“
Zur Hölle von was träumte er? Warum durfte er sich nicht bewegen? Warum nicht weinen?
„ Zechs…“
Wieder und wieder fuhr er mit dem feuchten Lappen ü ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: soosa
Username: soosa
Datum: 13.05.2008 - 16:10

Kommentar Nr.: 5028
Oha ....
das war ja eine Tolle Story ! Habe angefangen zu lesen und konnte nicht wieder aufhören . SUPER !!!
lg
Kommentar von: Montespinneratz
Username: Montespinneratz
Datum: 30.07.2006 - 00:21

Kommentar Nr.: 2034
Hi Zionora^^


versuche es jetzt mal so^^, da ich nicht weis ob meine Mails angekommen sind^^.

Also so langsam hab ich mich durch einige deiner GEschichten gelesen udn ich kann nur sagen ich liebe sie. Auch wenn du mich bei "Befreiung aus den Schatten" zeimlich an den Rand meiner Selbstbeherrschung gebracht hattest.. ich hatte Mordgedanken^^... hab überlegt wie ich diesem Stark und Hamilton (hoffe ich hab die richtigen Namen^^) am besten das Fell über die Ohren ziehe^^... aber du hast es hervorragend gelöst^^

Jetzt hab ich gerade Shadowrun fertig gelesen^^... ich hoffe es kommt bald ein neues Kapitel denn einfach so an der Besten Stelle aufhören.. geht nicht^^... schließlich will ich wissen wie Trieze udn die Jungs auf das ganze reagieren. Zu Anfang war es gewöhnungsbedürftig aber sie gefällt mir^^... also bitte schreibe schnell weiter^^

Du mal eine andere Frage^^, du hast ja einige ungewöhnliche Paarings^^ kennst du auch eine Geschichte mit DUo und Trieze^^?

Also bis bald

Montespinneratz^^
Kommentar von: Tama-chan
Username: Tama-chan
Datum: 12.02.2006 - 15:53

Kommentar Nr.: 1410
So endlich hab ich auch diese Story fertig gelesen.tongue

Wenn ich so an Zechs denke......*sabber*
Ähm ja,...
Auch diese Story war mit teilweise ein wenig zu "ernst", lag wohl an Zechs Verfassung, mit so etwas komm ich wohl nicht klar.
Aber ich finde du hast sie ganz toll geschrieben. Und das Ende ist auch schön.

Ich freu mich auf weitere Geschichten.
Kommentar von: shadowhunter
Username: shadowhunter
Datum: 01.08.2005 - 13:30

Kommentar Nr.: 571
Hi,
und hier der versprochene Kommentar:
Die Story ist echt toll und so schön lang. smile Nach der Aktion in der Kampfarena habe ich mich schon gewundert, was jetzt noch kommt, aber dann gings ja nochmal auf dem Mars richtig los und dann wieder auf L2.
Und Lava kann einem echt leid tun, aber natürlich kann man so Zechs´ Gefühle und Komplexe in der Serie auch erklären. Das würde auch seinem Kommentar: "Verfolgen Sie mich nicht länger Treize." eine neue Tiefe geben.
Aber ich persönlich finde, dass seine Exzellenz nicht so ein fieses Ar***loch war.

Was mir nicht so gut gefallen hat war der Lemon am Schluss. Klar die Szenerie am Meer ist toll, aber so manche Ausdrücke, die du gebraucht hast, waren nicht so passend "Fleischknöpfchen", z. B.
Für so eine lange Story waren auch wenig Rechtschreibfehler drin, aber dafür recht viele Kommafehler. Normalerweise würde ich die nicht so hervorheben, aber an manchen Stellen bin ich mit dem Lesen ins Stocken geraten, weil der Sinn durch fehlende/falsche Kommas einfach nicht mehr gepasst hat.

Jep, das wärs. Man liest sich ;-)
shadowhunter
Kommentar von: shadowhunter
Username: shadowhunter
Datum: 31.07.2005 - 17:19

Kommentar Nr.: 570
Hi, ich bin´s schon wieder. biggfrin
Hab mir gerade die Story runtergeladen damit ich sie in Ruhe lesen kann. Wie ich gesehen habe, bist du genauso ein Fan des Lightning Count wie ich. smile
Blöd nur, dass es so wenig fics über ihn oder am besten noch über 13X6 gibt.
Kommentar über die Story selbst kommt noch nach, versprochen.
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