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Archiv > Gundam Wing > Befreiung aus den Schatten

y Befreiung aus den Schatten
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Status Alter Sprache Veröffentlicht Last Update Zeichen Bewertung Klicks
Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 23.05.200523.05.2005 535661 4.78
Bei 18 Vote(s)
708
Autor: Zionora_D
Pairing: 2x6
Kategorien: Action, Science Fiction
Inhalte: Angst, Trauma / Depressionen, Lime, Vergewaltigung
Einführung: Die Geschichte war zeitweise auch auf German Yaoi, aber dort hätte ich einige Kapitel ändern müssen, ging aber nicht. Hier ist sie also wieder und hoffentlich klappt jetzt alles. Über Kommentare würde ich mich sehr freuen, damit ich weiß, ob sich das Schreiben überhaubt lohnt. Zum Inhalt: Der Krieg ist aus, aber nicht alle finden sich mit dem neuen Leben zurecht oder können die Scherben ihres Lebens kitten.
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y Kapitel 9
9.
Zechs sah sich in seiner neuen Wohnung um. Eigentlich war es ihm ganz egal wo er hier wohnte, aber Duo hatte ganz bestimmte Vorstellungen gehabt und so hatten sie fast einen Tag gebraucht, bis Mr. Etepetete endlich zufrieden war.
„ Also hier ist es echt cool. Das letzte mal habe ich so ein Bad in Sanc gesehen. Wäre dort nicht Relena hätte ich es dort echt eine Weile aushalten können. Relena Peacekraft meine ich.“
Rief Duo noch erklärend aus dem Bad.
Kurz darauf war er schon wieder in dem riesigen Wohnraum.
„ Welches Zimmer willst Du haben?“
Aus Duo war es schwer, schlau zu werden. In einem Moment war er knallharter Soldat und dann wie jetzt tobte er durch die Wohnung und freute sich wie ein kleines Kind über Annehmlichkeiten, die er sonst wohl eher selten genießen durfte.
„ Ist mir egal.“
Zechs brauchte dringend ein paar seiner Pillen und griff nach seinem Seesack, den sie mit ein paar Sachen von Duo eben in die Wohnung gebracht hatten.
Duo wählte das Zimmer mit dem kleineren Bad. Immerhin war es Lavas Wohnung. Und sicher ergab sich eine Möglichkeit den Whirlpool des anderen Zimmers mal zu testen.
Zechs verschwand in seinem Zimmer und sperrte Duo und seine gute Laune aus. Morgen würde er bei Tanner sein und dann konnte er endlich mit seinem Job beginnen. Und sicher würde auch Duo seine Chance wahrnehmen und versuchen Une Informationen zu liefern. War es klug den Jungen nicht einzuweihen? Sollte Duo auffliegen, dann war er Zechs sehr wahrscheinlich mit dran, egal ob sie zusammenarbeiteten oder nicht.
Nein im Moment beließen sie es wohl erst einmal wie es war.

Tanner hatte ihnen beiden die relevanten Räume im Palace gezeigt. Die Tanzflächen, die Bars, die Spielsäle und die Räume der männlichen und weiblichen Huren.
Für Lava hatte er einen Raum vollkommen neu einrichten lassen. Es fehlte an nichts und Duo wurde seine Hose bei einigen der Accessoires viel zu eng. Hier würde er sich auch gerne einmal austoben, natürlich mit Lava. Und Duo musste sich eingestehen, dass ihm der Gedanke nicht gefiel, dass ein anderer Mann, dass viele andere Männer….
„ Ich lasse euch jetzt alleine, damit Du Dich fertig machen kannst Lava. In zwei Stunden beginnt die Show und sowohl Hamillton als auch Stark haben sich angemeldet.“

Lava war an diesem Abend unglaublich. Ob Mann oder Frau, jeder wollte anschließend einen Termin mit dieser dunklen Vision, aber an diesem ersten Abend wollte Tanner seine neueste Errungenschaft für sich selber haben. Außerdem würde es den Preis nach oben treiben, wenn er ihnen Lava noch ein wenig vorenthielt.
Duo wartete vor der Türe zu Lavas Arbeitsraum. Er würde nur eingreifen sollte Lava ihm ein Zeichen geben. Duo konnte den Raum durch einen kleinen Monitor einsehen und er hatte mit Zechs ein Zeichen ausgemacht. Es war schwer zuzusehen, wie sich ein anderer nahm, was Duo haben wollte, seit er Lavas Bild zum ersten Mal gesehen hatte. Er wollte es sein, der den im Moment mit Handschellen ans Bett gefesselten Körper erforschte. Seine Hände sollten es sein, die die schmale Taille umklammert hielten, damit Lava den kräftigen Stößen seiner Hüften nicht entkommen konnte. Tanner war ein rauer Spieler, aber er war nicht grausam wie es schien, nichts was Lava nicht händeln konnte.
Duo seufze leise. Dieser Job war die reinste Tortur, was hatte er sich dabei gedacht. Une hatte ja keine Ahnung, was sie ihm da abverlangte. Allerdings hatte die Lady auch keine Ahnung von Lava…
Duo ließ den bisherigen Abend vor seinem inneren Auge Revue passieren. Hamillton und Stark waren zusammen erschienen. Schienen sich besser zu kennen und mehr zu mögen als man allgemein annahm. Beide hatten jeweils ihre Spielgefährten mitgebracht. Der kleinen Blondschopf bei Hamillton tat Duo sofort leid. Die kaum verheilten Striemen auf dem leicht bekleideten Körper waren nicht zu übersehen gewesen. Stark hatte eine vollbusige Brünette an seiner Seite gehabt, aber auch die war vergessen gewesen, als Lava aufgetreten war.
Tanner der bei seinen Ehrengästen gesessen hatte war sehr zufrieden gewesen und hatte es sichtlich genossen Hamillton seinen Wunsch abzuschlagen, Lava in dieser Nacht zu bekommen. Der wie ein Schrank gebaute Unterweltboss hatte ausgesehen, als ob er gleich handgreiflich werden wollte, aber sowohl Tanners eigene Leute, als auch Duos Anwesenheit hatten ihn gezwungen, sich zusammen zu reißen. Den Blick den er vor allem Duo dabei zuwarf, hätte den Piloten töten müssen. Nein Hamillton war mit seiner Anwesenheit hier im Palace ganz und gar nicht zufrieden, aber was sollte er machen. Er konnte Tanner genauso wenig vorschreiben was er tun und lassen durfte, wie auch Stark. Die beiden spielten in der selben Liga und führten ihre Geschäfte wie es ihnen passte. Duo der sich mit Absicht in der Nähe dieser Nische herumdrückte, hatte gehofft vielleicht etwas Interessantes erfahren zu können, aber keiner der drei Männer erwähnte den Besuch der „ Queen of the World“ oder die Regierung mit ihren Gesetzen. Die Unterhaltung drehte sich nur um die Geschäfte. Gegenseitige Einladungen wurden ausgesprochen und Tanner heimste natürlich Lob ein, dass er bei Lava der schnellste gewesen war.
Gut dass Duo nicht auch noch Ton zu den Bild vor sich hatte, denn Tanner kam jetzt richtig in Fahrt. Aber Duo zoomte lieber näher an das Gesicht von Lava, dass halb von den schwarzen Strähnen des Ponys verdeckt war. Die leuchtenden Augen waren nicht genießerisch geschlossen, nein sie waren angestrengt auf den Bettpfosten fixiert und der Ausdruck….Hass. Hass und Abscheu. Der ganze Gesichtsausdruck spiegelte, da er von Tanner abgewandt war einen solchen Ekel wieder, dass es Duo einen kalten Schauer über den Rücken jagte. Niemand hatte gesagt, dass Lava seine Tätigkeit lieben musste, aber jede seiner Bewegung drückte eine solche Sinnlichkeit aus, dass Duo niemals gedacht hätte, dass Lava es hasste. Warum zur Hölle tat er es dann? Nur für Geld?
Seine eigene Erregung kühlte sich schlagartig ab. Sex machte nur Spaß, wenn beide etwas davon hatten, es musste keine Liebe sein, aber Leidenschaft musste schon von beiden Seiten kommen.
Tanner hatte seinen Höhepunkt gehabt, aber er schien noch nicht bereit zu sein, Lava zu entlassen. Seine Hände waren rastlos dabei den Körper unter sich zu streicheln und zu massieren. Duo sah jetzt zum ersten Mal den kompletten nackten Körper seines Schützlings und selbst die Götterstauen, die er ein Griechenland mal gesehen hatte, wirkten gegen diesen Körper unvollkommen.
„ Ach sieh an….“
Duo zoomte auf ein neues Ziel. Tanner hatte sich jetzt neben sein Objekt der Leidenschaft sinken lassen und Duo hatte freie Sicht auf die vollkommen geformten Pobacken, die sich zu einer fast weiblichen schmalen Taille verjüngten. Genau dort, auf dem Rückrad, wo es zwischen den Pofalten verschwand war ein kleines Tattoo. Eine dunkelrote Rose, vollkommen wie sein Träger, mit einem fallenden Kelchblatt, an dem ein Tautropfen hing. Wunderschön aber irgendwie melancholisch. Diese Rose passte eigentlich gar nicht zu der animalischen Ausstrahlung Lavas und doch wenn Duo sich das Gesamtbild ansah, passte es.
„ Ich glaube Lava, Dich wirklich kennen zu lernen dürfte einige Überraschungen mit sich bringen. Und ich muß gestehen, ich habe immer mehr Lust darauf genau das zu tun. Ich wette, Du bist noch kaputter als ich…“
Und das wollte was heißen. Duos Aufmerksamkeit schnappte in die Wirklichkeit zurück, denn Tanner hatte sich erhoben, er hüllte sich in seinen Morgenmantel und löste die Handfesseln. Er schien noch etwas zu sagen und kurz darauf trat er zu Duo in den Flur.
„ Für heute ist es genug.“
Informierte er Duo, sie konnten also in ihre Wohnung zurückkehren wenn sie wollten. Duo nickte und betrat das Studio, dessen Luft von dem Geruch nach Sex geschwängert war. Lava war schon im Bad und Duo setzte sich in einen der Sessel und wartete.
Es dauerte seine Zeit, den Geräuschen nach zu urteilen duschte Lava ziemlich ausgiebig.

Bis Sie ihre Wohnung erreichten sagte Lava kein Wort und für Duo hätte er seine Sonnenbrille tragen können, denn die blauen Augen sagten nichts, sie waren vollkommen leer. Kaum hatte sich die Haustüre hinter ihnen geschlossen, verschwand der Tänzer in seinem Zimmer und Duo war sich sicher, dass er Drogen einwarf.
Warum tat er sich das also an, wenn es ihn derart anwiderte? Kein Geld der Welt war das wert.
„ Schieb die Möbel zur Seite.“
Zechs war zurück im Wohnzimmer und seine Energie war wieder da.
„ Möbel?“
„ Wir haben einen Deal, schon vergessen? Jetzt beginnt Deine erste Stunde, schließlich haben wir jetzt Zeit.“
Da hatte er recht. Zu zweit räumten sie das Parkett des Wohnzimmers frei und Zechs legte Musik auf. Dann begann er langsam einige Bewegungen vorzumachen und zu erklären, worauf sie abzielten…
„ Zu hastig…“
Schweißnass und keuchend vor Anstrengung kauerte Duo auf dem Boden. Seine Haare waren zerzaust und hatten sich teilweise aus seinem Zopf gelöst.
„ Wie… wieso zu hastig?“
Der Junge wischte sich ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht.
„ Du bist zu schnell aus der Drehung am Boden nach oben gekommen, ganz einfach.“
Zechs warf ihm ein Handtuch zu und nahm dann den Platz in der Mitte des Raumes ein. Einen Moment wartete er, bis die Musik passte, dann ließ er sich in die Knie sinken und langsam zurück gleiten bis seine Schulterblätter den Boden berührten, dann aufreizend langsam hob er das Becken an und wölbte sein Kreuz durch und wie in Zeitlupe zog er mit den Bauchmuskeln den Oberkörper vom Boden hoch, den Kopf ließ er dabei zurückfallen, als böte er Duo seine Kehle an. Die Arme hielt er leicht vom Körper abgespreizt und zog sie dann im Gleichklang mit seinem Kopf an seinen Oberkörper. Nur Sekunden hielt der Körper ganz still, dann zog Zechs sein rechtes Bein nach vorne.
„ Hier Duo wirst Du zu schnell….schön langsam das Bein nach vorne, strecke es erst aus, ehe Du es wieder anwinkelst, und jetzt aus der Hüfte schön langsam eine Drehung und erst wenn der Zuschauer es nicht erwartet, dann schnappst Du zu…“
Wie eine angreifende Kobra war Zechs wieder auf den Beinen.
Duo nickte fast niedergeschlagen. Sie übten jetzt schon seit Stunden nur an diesem Stück und noch immer kam er sich gegen Lava wie ein plumpes Nilpferd vor.
Zechs spürte es und zog den jungen Piloten kurz an den Haaren.
„ Nicht ungeduldig werden. Niemand hat gesagt, dass es leicht wird.“
Die violetten Augen wurden überrascht noch eine Spur größer. Wollte ihn Lava aufmuntern? Wenn ja, dann war das ja das erste richtige Gefühl… wurde er dem unnahbaren Tier in schwarz etwa sympathisch? Gut!

In dieser Nacht war Duo rechtschaffen müde, trotzdem konnte er nicht schlafen, denn seine Gedanken kreisten um den Mann in Zimmer nebenan. Lava war in sich wie Feuer und Eis. Duo wurde nicht schlau aus ihm. Zuerst hatte Duo geglaubt, dass Lava ein höllisch gut aussehender kaltschnäuziger Bastard war, der nach L2 gekommen war um sich hier eine Scheibe vom Kuchen abzuschneiden. Seine Art war wie die eines Raubtieres und genauso gefährlich schien er auch zu sein. Kalt wie Eis, genauso wie man in diesem Geschäft sein musste, wollte man nicht untergehen. Aber dann hatte Duo einen Blick hinter die Fassade erhascht und die hatte ihm einen ganz anderen Lava offenbart. Dieser Lava gehörte hier gar nicht her, dieser Lava hasste das Milieu in dem er arbeitete, aber warum zum Teufel machte er es dann? Er konnte auch anders an Geld kommen, er mußte sich dafür nicht selber verkaufen.
„ Und warum lässt er mich nicht ran?“
Duo boxte in sein Kopfkissen. Der Bastard wusste genau wie sehr er ihn wollte, aber er wich ihm entweder geschickt aus, oder so wie heute Abend, erteilte ihm eine glatte Abfuhr.
„ Verdammt noch mal, wenn Du ficken so ekelhaft findest, dann bist Du im fucking falschen Business!“
Frustriert warf sich Duo auf den Rücken und drückte sich das Kissen ins Gesicht. Und wieder sah er vor seinem inneren Auge den Ausdruck auf Lavas Gesicht, als Tanner ihn genommen hatte. Dieser Ekel, dieser Abscheu. Nein Lava hatte keinerlei Freude an dem Akt gehabt, dabei war Tanner weder hässlich, noch war er grob gewesen. Oh Lava hatte perfekt funktioniert und Tanner hatte sicher seinen Spaß gehabt, aber die wäre ihm vielleicht vergangen, hätte er wie Duo das Gesicht von Lava gesehen. Na ja ..vielleicht wäre es ihm auch egal gewesen. Tanner hatte seine Lust befriedigen wollten und das hatte er bekommen. Und das wollte Duo auch nur. Er wollte seinen ganzen Frust über Heero aus sich heraus ficken und das mit diesem dunklen Gott. Heero würde schon sehen, was er davon hatte, einfach Schluss zu machen….Heero….. mit wem war er wohl jetzt zusammen, war er überhaupt mit jemandem zusammen der perfekte Soldat. Mr. Antisocial, Mr. ‚ich kann alles besser’, der große ‚Ich brauche niemanden’. Duo wurde schon wieder wütend. Oder hatte Heero ihn fallen lassen, weil er nicht diese verdammte Uniform anziehen und vor Relena Männchen machen wollte. Diese Göre brauchte er nur zu sehen und er wünschte sich sehnlichst seinen Gundam zurück. Was war nur in ihn gefahren ihr damals das Leben zu retten. Hätte er doch Heero die Tussi erschießen lassen und alles wäre einfacher geworden. Dann hätten sie es damals nur noch mit ihrem durch geknallten Bruder und dem größenwahnsinnigen Kuschranada zu tun gehabt. Und Heero wäre heute noch bei ihm, sie könnten frei durch das All streifen….
„ Du bist ein Idiot Duo, er macht sich bestimmt keine Gedanken um Dich und Du heulst hier in Dein Kissen wie ein Mädchen. Hier liegst Du nur ein paar Meter entfernt von Mr. Universum und kannst nicht mal den flachlegen, dabei ist der sogar eine Hure. Scheiße, wenn das so weiter geht, dann brauche ich einen Psychiater. Nein ich brauche etwas ganz anderes und das hole ich mir jetzt!“
Ruckartig setzte sich Duo auf.

~ Die Halle war riesig und nach der Dunkelheit der letzten Stunden in dem Wagen, versteckt unter der dreckigen Decke, viel zu hell. Milliardo zwinkerte mehrmals. Er war so tot müde. Sein Verstand weigerte sich noch mit den Vorkommnissen der letzten Tage umzugehen. Er hatte kaum geschlafen, selbst als er es gekonnt hatte, die Panik ließ ihn kein Auge schließen, dann sah er nur wieder die Flammen und hörte das Schreien um sich herum. Dazu das Grölen der Soldaten und Donnern der Kanonen und Knattern der Gewehre. In den letzten Tagen war seine Welt zusammen gebrochen, im wahrsten Sinne des Wortes in Rauch aufgegangen. Das war zu viel für einen Sechsjährigen, das konnte er nicht verarbeiten. Der Schock würde sicher noch kommen, sobald er die Gelegenheit bekam zur Ruhe zu kommen.
Der Mann der ihn vor 2 Tagen in Empfang genommen hatte platzierte ihn mitten in der hell erleuchteten Halle und gebot ihm da stehen zu bleiben. Dann wurde er alleine gelassen.
Wie lange er da gestanden hatte wusste Milliardo nicht, er starrte nur auf den kostbaren Teppich vor seiner Nase und war fast betäubt durch die Farbenvielfalt. Er wurde durch das sich öffnen einer Türe derart erschreckt, dass er zusammenfuhr. Sein Kopf fuhr hoch und mir schmutzigen Fingern strich er sich sein noch schmutzigeres Haar zurück. In der Türe standen zwei Männer in Uniform. Falsch ein Mann und ein Junge. Milliardo war mit Uniformen nicht sehr vertraut, in Sanc hatte es nicht viele gegeben, aber der Ältere der beiden war wohl jemand sehr wichtiger und beide trugen Uniformen der Allianz. Das war’s dann wohl, jetzt würden sie ihn auch töten und Milliardo war es egal.
„ Nicht einmal das konnten sie richtig machen.“
General Duke Dermail strich sich über seinen Bart und kam langsam näher, während der Junge an der Türe blieb.
„ Was sollen wir jetzt nur mir ihm machen? Erschießen und den Fehler korrigieren?“
Der Mann sprach, als wäre der kleine Prinz gar nicht im Raum.
„ Ich will ihn haben, Onkel.“
Ergriff der Junge in Uniform endlich auch das Wort.
„ Unter dem Dreck ist er sicherlich ganz niedlich und wer weiß, ob es nicht noch einmal ganz nützlich ist den Kronprinz von Sanc in der Hinterhand zu haben.“
„ Guter Junge.“
Lobte der General seinen Neffen. Er war stolz auf den Jungen, den er eines Tages zum größten General der Welt und der Kolonien machen würde. Dieser Junge hatte das Zeug dazu zu herrschen. Er hatte einen messerscharfen Verstand und ließ sich niemals von Gefühlen von seinem Ziel ablenken. Das beste Beispiel war dieses Bild des Jammers vor ihnen. Wer würde kein Mitleid mit diesem kleinen blonden Engel haben, dessen himmelblaue Augen so verloren in die Welt blickten. So mancher abgebrühte General oder Killer hätte da sein Herz entdeckt. Ja, der Kleine sah aus wie ein Engel der aus versehen aus dem Himmel gefallen war, und jetzt gar nicht wusste wie man in der rauen, dreckigen Welt zurechtkam. Nun Treize und er selber würden ihm das schon beibringen und es würde Spaß machen. Oh ja es würde wirklich Spaß machen diesen Unschuldsengel zu schulen.
„ Einverstanden Treize. Er gehört Dir.“ ~
Unwillig riß Zechs seine Augen auf. Warum musste er jetzt daran denken? Konnten diese Erinnerungen nicht einfach tief in seinem Kopf vergraben bleiben?
„ Duke Dermail…“
Flüsterte leise. Immerhin bei ihm hatte er nicht versagt. Ihn hatte er mit der White Fang ins All geblasen.
„ Schade dass es so schnell ging, ich hätte Dir gegönnt, dass Du länger leiden musst, aber man soll zufrieden sein mit dem was man hat und der Gedanke, dass Du wusstest, dass für Dich alles verloren war, sogar Treize hatte sich von Dir abgewandt. Du hattest auf der Erde alles verloren und warst ins All gekommen, weil Du glaubtest dort noch etwas retten zu können, aber da war ich…hattest Du wirklich gedacht, ich würde meine Chance nicht wahrnehmen? Oder glaubtest Du, Du hättest noch Macht über mich? Falsch großer General, jetzt war ich kein kleiner verschreckter Junge mehr, den Du so sehr in deiner Gewalt hattest, dass ich nicht mal wagte zu atmen, wenn Du es nicht erlaubt hattest….ich war frei von Dir…frei…FREI!“
Zechs lachte bitter auf. Er belog sich selber. Selbst mit dem Tod des Generals hatte er sich nicht befreien können. Er würde niemals frei sein, niemals, solange er sich erinnern konnte, solange die Bilder der Vergangenheit so klar vor seinem inneren Auge erscheinen konnten, solange er, wenn er sein Spiegelbild sah, er die Hände spüren konnte die seinen ganzen Köper erforschten….Zechs erschauerte und verspürte das Verlangen sich zu Duschen, als ob er damit die Berührungen abwaschen konnte, die Schande und die Schmach seiner Jugend in den Händen von Dermail und Treize.
Als er das Bad verließ waren seine Haare noch feucht und sein Hirn schwamm wegen der stärksten Dosis Drogen die er seinem Körper zumuten konnte. Aber nur so konnte er sicher sein, dass er wenigstens zu ein paar Stunden kam. Zuerst bemerkte er die Gestalt in der Türe gar nicht, doch dann fuhr Zechs zusammen. Duo starrte ihn an und diese Augen besagten alles. Sie brannten. Duo war wütend, aufgebracht und sexuell erregt. Die lavendelfarbenen Augen sagten mehr als Worte. Duo wollte ihn. Zechs stöhnte fast auf. Das konnte er jetzt nicht brauchen, damit konnte er jetzt nicht umgehen. Duo sollte verschwinden, konnten sie ihn nicht wenigstens für ein paar Stunden in Ruhe lassen?
„ Geh schlafen Maxwell.“
Zechs versuchte ihn einfach zu ignorieren, sein Kopf wollte sich jetzt damit nicht befassen.
„ Das werde ich Lava, aber mit Dir.“
Der junge Gundam Pilot kam näher und in Zechs nebligen Gedanken meldeten sich schwach die Instinkte des Soldaten und versuchten ihn zu warnen. Duo war gefährlich und seine Kraft nicht zu unterschätzen und jetzt war er wütend, der Himmel wusste warum.
„ Das hatten wir heute schon und meine Antwort war nein.“
Zechs brauchte alle Energie, damit seine Aussprache nicht so verschwamm wie seine Sicht im Moment.
„ Ich bin müde Maxwell und sicher nicht in…“
Duo riß ihn zu sich herum und gab ihm gleichzeitig einen Stoß, dass Zechs unsanft rückwärts auf d ...

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Kommentar von: soosa
Username: soosa
Datum: 13.05.2008 - 16:10

Kommentar Nr.: 5028
Oha ....
das war ja eine Tolle Story ! Habe angefangen zu lesen und konnte nicht wieder aufhören . SUPER !!!
lg
Kommentar von: Montespinneratz
Username: Montespinneratz
Datum: 30.07.2006 - 00:21

Kommentar Nr.: 2034
Hi Zionora^^


versuche es jetzt mal so^^, da ich nicht weis ob meine Mails angekommen sind^^.

Also so langsam hab ich mich durch einige deiner GEschichten gelesen udn ich kann nur sagen ich liebe sie. Auch wenn du mich bei "Befreiung aus den Schatten" zeimlich an den Rand meiner Selbstbeherrschung gebracht hattest.. ich hatte Mordgedanken^^... hab überlegt wie ich diesem Stark und Hamilton (hoffe ich hab die richtigen Namen^^) am besten das Fell über die Ohren ziehe^^... aber du hast es hervorragend gelöst^^

Jetzt hab ich gerade Shadowrun fertig gelesen^^... ich hoffe es kommt bald ein neues Kapitel denn einfach so an der Besten Stelle aufhören.. geht nicht^^... schließlich will ich wissen wie Trieze udn die Jungs auf das ganze reagieren. Zu Anfang war es gewöhnungsbedürftig aber sie gefällt mir^^... also bitte schreibe schnell weiter^^

Du mal eine andere Frage^^, du hast ja einige ungewöhnliche Paarings^^ kennst du auch eine Geschichte mit DUo und Trieze^^?

Also bis bald

Montespinneratz^^
Kommentar von: Tama-chan
Username: Tama-chan
Datum: 12.02.2006 - 15:53

Kommentar Nr.: 1410
So endlich hab ich auch diese Story fertig gelesen.tongue

Wenn ich so an Zechs denke......*sabber*
Ähm ja,...
Auch diese Story war mit teilweise ein wenig zu "ernst", lag wohl an Zechs Verfassung, mit so etwas komm ich wohl nicht klar.
Aber ich finde du hast sie ganz toll geschrieben. Und das Ende ist auch schön.

Ich freu mich auf weitere Geschichten.
Kommentar von: shadowhunter
Username: shadowhunter
Datum: 01.08.2005 - 13:30

Kommentar Nr.: 571
Hi,
und hier der versprochene Kommentar:
Die Story ist echt toll und so schön lang. smile Nach der Aktion in der Kampfarena habe ich mich schon gewundert, was jetzt noch kommt, aber dann gings ja nochmal auf dem Mars richtig los und dann wieder auf L2.
Und Lava kann einem echt leid tun, aber natürlich kann man so Zechs´ Gefühle und Komplexe in der Serie auch erklären. Das würde auch seinem Kommentar: "Verfolgen Sie mich nicht länger Treize." eine neue Tiefe geben.
Aber ich persönlich finde, dass seine Exzellenz nicht so ein fieses Ar***loch war.

Was mir nicht so gut gefallen hat war der Lemon am Schluss. Klar die Szenerie am Meer ist toll, aber so manche Ausdrücke, die du gebraucht hast, waren nicht so passend "Fleischknöpfchen", z. B.
Für so eine lange Story waren auch wenig Rechtschreibfehler drin, aber dafür recht viele Kommafehler. Normalerweise würde ich die nicht so hervorheben, aber an manchen Stellen bin ich mit dem Lesen ins Stocken geraten, weil der Sinn durch fehlende/falsche Kommas einfach nicht mehr gepasst hat.

Jep, das wärs. Man liest sich ;-)
shadowhunter
Kommentar von: shadowhunter
Username: shadowhunter
Datum: 31.07.2005 - 17:19

Kommentar Nr.: 570
Hi, ich bin´s schon wieder. biggfrin
Hab mir gerade die Story runtergeladen damit ich sie in Ruhe lesen kann. Wie ich gesehen habe, bist du genauso ein Fan des Lightning Count wie ich. smile
Blöd nur, dass es so wenig fics über ihn oder am besten noch über 13X6 gibt.
Kommentar über die Story selbst kommt noch nach, versprochen.
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lineright
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