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Befreiung aus den Schatten |
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Veröffentlicht |
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Beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
23.05.2005 | 23.05.2005 |
535661 |
4.78 Bei 18 Vote(s) |
708 |
| Autor: |
Zionora_D |
| Pairing: |
2x6 |
| Kategorien: |
Action, Science Fiction |
| Inhalte: |
Angst, Trauma / Depressionen, Lime, Vergewaltigung |
| Einführung: |
Die Geschichte war zeitweise auch auf German Yaoi, aber dort hätte ich einige Kapitel ändern müssen, ging aber nicht. Hier ist sie also wieder und hoffentlich klappt jetzt alles. Über Kommentare würde ich mich sehr freuen, damit ich weiß, ob sich das Schreiben überhaubt lohnt. Zum Inhalt: Der Krieg ist aus, aber nicht alle finden sich mit dem neuen Leben zurecht oder können die Scherben ihres Lebens kitten. |
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Kapitel 7
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7.
Zechs konnte nur ahnen und hoffen, dass er mit seinem Auftritt eine Wirkung erzielt hatte. Er hatte seit dem nicht mehr sein Zimmer verlassen und lebte von den Rationen, die er mitgebracht hatte.
Er hatte sich jetzt fast eine Woche bedeckt gehalten. Das musste reichen. Entweder er hatte Interesse geweckt und den Hunger geschürt, oder es war fehlgeschlagen und er musste sich einen neuen Plan zusammenbauen. Aber noch wollte er eine mögliche Niederlage nicht einkalkulieren. Die Alternative würde selbst unter Drogen unerträglich werden, also positiv denken und von sich überzeugt sein, dann wirkte man auch so auf andere.
Lava war das stolze wilde Tier, dass nur von Treize hatte gebändigt werden können und der war tot, tot, tot!
Diesmal wählte Zechs nicht so ein aufreizendes Outfit, aber es war wieder schwarz, alle Kleider die er mitgebracht hatte waren schwarz. Schwarz wie die Nacht, wie seine von Treize in die Verdammnis gestoßene Seele. Ja, die Gedanken an Treize gaben ihm die Kraft, die er jetzt brauchte, die Kraft und die Kälte, um seine Rolle spielen zu können.
In Mantel und Sonnenbrille verließ er sein Zimmer und betrat die von Neonleuchten angestrahlte nächtliche Seitenstraße. Das Viertel der Kolonie war mit Sicherheit eines der verwahrlosesten. Aber wenn seine Rechnung aufging, würde er hier nicht mehr lange bleiben, wenn er sein Ziel erreichte, war er bald nah genug am Geschehen, um seine Mission aufnehmen zu können. Die Mission, die durfte er in dem Drogenrausch und der Rückkehr in seine Alpträume nicht aus den Augen verlieren. Die Mission war seine Rettungsleine, die Verbindung zu der Welt, in die er eigentlich nicht gehörte, die ihn aber duldete und davor beschützte seine seelische Hölle leben zu müssen.
Diese Straßen waren nicht sehr belebt, Fahrzeuge waren hier auch so gut wie keine unterwegs. Es war also leicht sich im Schatten zu bewegen und jeden Kontakt zu vermeiden. Huren und Strichjungen waren hier keine anzutreffen. Sie mochten hier zwar wohnen, aber die Geschäfte machten sie auch lieber auf belebteren Straßen.
Diesmal war Zechs Ziel nicht das Palace, wer immer sich für ihn interessierte, sollte es nicht zu leicht haben und Zechs wollte die Möglichkeit haben sich zurückziehen zu können, sollte der Fisch an der Angel zu klein sein. Aber auch kleine Fische konnten bissig sein…
Die Straße in die er jetzt einbog war hell erleuchtet und die Hälfte der Passanten waren Ware, die sich feilbot, oder deren Zuhälter. Zechs fühlte zu dem Messergriff in seinem Mantelärmel, sicher war sicher.
Dann trat er ins Licht und begann die Straße hinunter Richtung der großen Kampf Arena zu schlendern. Er wirkte nach außen ruhig, gelassen, als wäre er von einer Gruppe Leibwächter umgeben. Zechs konnte die Blicke spüren die an ihm entlang glitten. Es waren Hungrige, Abschätzende, Neidische aber auch Bewundernde.
Hin und wieder rief ihm jemand ein Angebot zu, auch der eine oder andere Wagen hielt an, aber das war noch nicht das wonach Lava Ausschau hielt.
Zechs hatte die Arena fast erreicht, als neben ihm eine Limousine hielt, selbst aus den Augenwinkeln erkannte Zechs, dass der Wagen gepanzert war. Getönte Scheiben sorgten für eine private Atmosphäre. Der Wagen war nicht protzig, er hatte Klasse.
Eine der Türen öffnete sich und ein typischer Leibwächter trat Zechs in den Weg.
„ Verzeihung Sir, Mr. Tanner hätte Sie gerne gesprochen.“
Dieser Riese hatte eine angenehme Stimme, strahlte aber mit jeder Faser aus, dass, diese Bitte nicht abgeschlagen werden durfte. Neben dem Wagen hatte auch der Leibwächter Klasse und der Name Tanner sagte Zechs etwas. In Unes Unterlagen galt er als einer der führenden Unterweltbosse.
Zechs wandte seinen Kopf zu der geöffneten Türe, rührte sich aber sonst nicht, denn er konnte in das Wageninnere nicht einsehen.
Sofort wurde eine kleine Beleuchtung im Wagen eingeschaltet und eine sitzende Gestalt in einem eleganten Anzug wurde im Font sichtbar. Dieser Mann wandte sich sogar ein wenig vor, damit er Zechs in die Augen blicken konnte. Rasmuss Tanner war ein schlanker gut aussehender Mann wohl Mitte dreißig mitdunkelblonden schulterlangen Haaren und dunklen Augen.
„ Es wäre mir ein Vergnügen, sie kennen zu lernen.“
Auch seine Stimme war angenehm, aber sie konnte über die Kälte des Geschäftsmannes nicht hinwegtäuschen.
Zechs erlaubte sich ein leichtes Neigen des Kopfes und stieg ein. Sein Blick hinter der Sonnenbrille, der seinen Gastgeber nicht losließ erfasste den wilden Triumph, der blitzschnell in den Augen aufleuchtete. Zechs selbst zeigte seinen Augen nicht, als er sich gegenüber Tanners niederließ.
„ Rasmuss Tanner.“
Stellte sich der Mann selbst vor, während der Leibwächter vorne einstieg und der Wagen sich wieder in Bewegung setzte.
„ Lava.“
Zechs ignorierte die ihm ausgestreckte Hand und Tanner zog sie wieder zurück. Er war keineswegs beleidigt. Kein wildes Tier würde sich jedem Fremden zutraulich nähern. Er hatte sein Wild gestellt, aber erlegt hatte er es noch lange nicht.
„ Sie waren vor ein paar Tagen in meinem Club und sie haben mich neugierig gemacht. Darf ich Ihnen etwas zu trinken anbieten?“
„ Nein Danke, und ist Ihre Neugier jetzt gestillt?“
Kein Getränk, natürlich er war vorsichtig und diese Stimme, weich rauchig, wie das Schnurren eines Tigers.
„ Ich glaube eher, dass meine Neugier jetzt erst richtig angefacht wurde. Jemand wie Sie ist selten auf so einer billigen kleinen Welt wie L2.“
Zechs neigte wieder leicht den Kopf, er hatte das Kompliment akzeptiert.
„ Sie sind nicht von hier, darf ich raten, Erde?“
Tanner erwartete gar keine Antwort. Lava würde seine Geheimnisse nicht so leicht preisgeben, aber das machte die Sache ja nur noch spannender. Allerdings würde er mit Smalltalk auch nicht sehr weit kommen.
„ Ich bin Geschäftsmann, also sprechen wir über Business.“
„ Das käme mir entgegen Mr. Tanner.“
Stimmte Zechs zu und nahm jetzt endlich als erstes Zugeständnis die Brille ab.
„ Ich möchte sie engagieren. Sie treten ausschließlich im Palace auf.“
„ Auftreten?“
Ein ironisches Lächeln huschte um Zechs Mundwinkel und auch Tanner erlaubte sich ein kleines Lachen.
„ Auftreten, aber natürlich nicht nur. Aber alles wird sich im Palace abspielen, wer an Sie will, ob sehen oder spüren, der muß zu mir kommen.“
Tanner schenkte sich selbst einen Whiskey ein und stellte vor Zechs ein Glas Wasser.
„ Dafür bezahle ich auch entsprechend. Sie werden im Palace wohnen und meine Leute werden auch für Ihren Schutz sorgen. Ein sorgefreies Leben unter meinem Schutz.“
„ Ich möchte bitte aussteigen, halten Sie an.“
Tanner war geschockt. Sein Angebot war gut, obwohl er noch nicht einmal eine Summe genannt hatte, aber er bot hier ein sorgenfreies Leben auf der Sonnenseite dieses Spielerparadieses an.
Zechs verzog keine Miene, er wartete darauf, dass Tanner weitergab, dass der Wagen anhalten sollte. Man musste Tanner zugute halten, dass er sich innerhalb von Sekunden erholte.
Kurz darauf hielt der Wagen wieder am Straßenrand. Als die Türe geöffnet wurde wandte sich Zechs beim Aussteigen noch einmal um.
„ Ich will kein Gefängnis Mr. Tanner, überdenken Sie ihr Angebot.“
Damit war er aus dem Wagen und ohne sich umzusehen in einer Seitenstraße verschwunden.
„ Zurück ins Palace!“
Fuhr Tanner seinen Fahrer an. Er hatte es verpatzt. Er hätte sich denken müssen, dass er diesen Lava nicht zu exklusiv an sich binden durfte. Dieser Mann wollte seine Freiheit behalten. Und er Tanner musste ihm den Anschein einer gewissen Freiheit einräumen. Er war mit der Türe ins Haus gefallen und hatte eine Abfuhr erhalten. Geschah ihm ganz recht, wenn es ihn auch ärgerte. Es war lange her, dass jemand Tanner etwas abgeschlagen hatte. Aber das fachte seine Lust noch an. Jetzt wollte er ihn erst recht.
Als Zechs in Tanners Wagen gestiegen war, war er von der anderen Straßenseite aus beobachtet worden.
„ Verdammt!“
Fluchte Duo leise, er war zu spät gekommen, da hatte sich jemand vor ihm das Geld verdient und diesen Tiger von der Straße geholt. Aber noch war nichts entschieden. Duo entschied sich dem Wagen zu folgen und war nicht schlecht überrascht, als schon nach kurzer Zeit der Wagen wieder hielt und seine Beute wieder in Sicht kam.
„ Das ging ja schnell, also entweder sind sie sich schneller einig geworden, als ich meinen Gundam starten kann, oder aber der berühmte Tanner hat es versaut.“
Die zweite Möglichkeit war Duo bei weitem lieber, aber er würde es ganz einfach herausbekommen und diesmal würde ihm niemand mehr zuvor kommen. Der Wagen hatte sich noch nicht wieder richtig in den Verkehr eingefädelt, da bog Duo’s Motorrad schon in die Seitenstraße ein, in der Zechs verschwunden war.
Er spürte, dass er verfolgt wurde und diesmal tastete Zechs nach seiner Pistole. Diese Straße war eng und dämmrig. Als OZ bester Pilot war er berühmt für seine Schnelligkeit gewesen und davon hatte er nichts verloren als er herumwirbelte und seinem Verfolger die Waffe entgegenhielt. Duo war nah genug um die mattschwarze Waffe erkennen zu können, die auf ihn gerichtet war. Er bremste scharf, sorgte aber dafür dass der Scheinwerfer seiner Maschine auf den Mann vor ihm gerichtet war. Hölle noch mal, der Kerl sah in Natur einfach höllisch gut aus.
„ Eh…Hi!“
Duo hob langsam seine Hände, er wollte ganz sicher nicht aus versehen in einer dreckigen Seitenstraße umgelegt werden.
Aber auch Zechs war überrascht. Er war Duo Maxwell zwar nie persönlich begegnet, aber er wusste wie er aussah und der Gundam Pilot gehörte auch nicht zu der Sorte Mensch die man leicht vergas oder verkennen konnte.
„ Was willst Du von mir?“
Aus Reflex war Zechs in den Soldaten Rhythmus zurückgefallen und seine Stimme klang befehlsgewohnt und eiskalt. Sie ließ keinen Zweifel, dass die Waffe ihr Ziel treffen würde, sollte das Ziel eine falsche Bewegung machen.
„ Cool bleiben, erst mal will ich, dass Du mit dem Ding woanders hinzielst.“
Aber auch Duo war Soldat und er hatte in seinem jungen Leben schon zu oft in den Lauf einer Waffe geblickt, als dass er sich jetzt vor Angst in die Hosen gemacht hätte.
„ Ich will nur reden, keine Tricks!“
Langsam ließ er seine Hände zurück auf den Lenker seiner Maschine sinken.
„ Mein Name ist Duo Maxwell und eigentlich wollte ich mir die Mäuse verdienen die Tanner für Dein Auffinden ausgesetzt hat, war leider zu spät dran. Da dachte ich mir, dann will ich den Leckerbissen wenigstens kennen lernen.“
Er hatte sich nicht verändert. Duo ging auf sein Ziel immer geradewegs los, keine Umwege oder langen Vorreden, und das obwohl jeder wusste, dass Maxwell gerne und viel redete.
Zechs nahm die Waffe langsam runter und ließ sie in seinem Mantel verschwinden. Er hatte den Vorteil, er wusste wer Duo war und dass Maxwell ganz sicher kein heimtückischer Mörder war und dass er immer zu seinem Wort stand. Aber hier ging es auch um seine Tarnung…
„ Jetzt hast Du mich kennen gelernt, war es das?“
Duo zog langsam mit einem Fuß den Ständer seiner Maschine hervor, ehe er ebenfalls langsam und gut sichtbar sein Bein über den Sitz schwang, um sich bequemer hinsetzen zu können. Er hatte die Reflexe seines Gegenübers schließlich gerade erlebt.
„ Hast Du es eilig oder was?“
Noch vorsichtiger wagte es Duo in seine Tasche zu greifen und zog seine Zigaretten hervor.
„ Auch eine?“
Was zur Hölle wollte Maxwell von ihm? Hatte ihn Une doch eingeweiht? Nein in den großen violetten Augen, die ihn so wachsam beobachteten war kein Zeichen zu erkennen, dass Maxwell wusste wen er vor sich hatte.
„ Danke“
Zechs ließ den Gundam Piloten so nah an sich heran, dass er ihm auch Feuer geben konnte.
„ Ich war neugierig auf Dich, hatte bisher nur ein Bild gesehen, aber Du weißt sicher selber, dass Du neugierig machst.“
„ Das ist meine Arbeit.“
Nickte Zechs.
„ Und die machst Du verdammt gut. Du bist kaum hier angekommen und schon steht wegen Dir die Kolonie auf dem Kopf. Aber so viel Aufmerksamkeit hat auch Nachteile. Du scheinst zwar auf Dich aufpassen zu können, aber…“
„ Und Du bietest Dich als Schutzengel an?“
„ Yea…klingt cool oder nicht?“
Duo konnte die Augen seines Gegenübers nicht sehen, da er die verdammte Sonnenbrille nicht abnahm.
„ Übernimmst Du Dich da nicht ein wenig Kleiner?“
Den Köder ließ Duo lässig liegen und gönnte Zechs nur ein mildes Lächeln.
„ Ich glaube nicht. Ich bin Gundam Pilot.“
Zechs erlaubte sich einen Hauch von Überraschung, nicht mehr und auch nicht weniger, um noch glaubwürdig zu bleiben, aber er konnte es sich einfach nicht versagen den kleinen Teufel auf dem Motorrad noch ein wenig weiter zu ärgern.
„ Und wie viel wert ist ein Gundam Pilot ohne seinen Gundam?“
Treffer! Zechs hatte sehr genau den Schmerz in Duos Augen aufflackern sehen. Ihm erging es schließlich nicht anders. Sie waren Piloten, sie hatten für ihre Mobil Suits gelebt, sie waren ein Teil von ihnen, sie verloren zu haben tat weh.
Duo zog ein wenig zu hastig an seiner Zigarette um gelassen zu wirken.
„ Für so einen Job reicht es schon, keine Sorge.“
„ Ich hatte nicht erwartet dass die Retter der Welt sich hier auf L2 als Bodyguards verdingen müssen.“
Duo zuckte die Schultern.
„ Das geordnete Leben ist nichts für mich.“
Gab er offen zu.
„ Aber wir können ja erst einmal zusammen was trinken gehen, ich stamme vor hier und könnte für heute als Fremdenführer dienen.“
„ Und was willst Du dafür haben? Soviel weiß ich von hier schon. Hier gibt es nichts umsonst.“
Duo zuckte wieder die Schultern und schenkte Zechs ein ziemlich entwaffnendes Lächeln.
„ Vielleicht springt für mich ja ein Job dabei heraus und als Bezahlung würde ein Tanz in einer dieser heißen Discos hier reichen. Habe bisher nur von Deinem Auftritt im Palace gehört, dass würde ich gerne mal Live sehen.“
„ Deal“
Zechs wollte jetzt nicht zurück in sein Hotelzimmer und seine Drogen wirkten noch stark genug, dass er sich auf diese Verrücktheit einließ. Der Gundam Pilot hatte etwas an sich, dass Zechs nicht zurückschreckte, wie alle anderen Menschen, mit denen er bisher zu tun gehabt hatte.
„ Cool“
Duo konnte einen freudigen Schauer nicht unterdrücken und verbarg ihn, in dem er seine Maschine wieder zum Laufen brachte.
„ Spring auf, ich kenne genau den richtigen Schuppen.“
Zechs schnipste seine Zigarette zur Seite und setzte sich hinter den jungen Piloten.
„ Schön festhalten.“
Warnte Duo lachend, dann gab er Gas und so wie er seinen Gundam geflogen hatte, so jagte er mit seinem Motorrad durch die Straßen.
Der warme Körper hinter ihm sandte erregende Impulse durch seinen Körper und um so verrückter er fuhr je fester wurde der Griff um seine Hüften. Oh ja dieser Typ hatte Kraft und er war heiß…
„ Wie wäre es, wenn Du mir Deinen Namen verrätst, das hilft bei der Anrede unheimlich.“
Rief er nach hinten, während er beim Einbiegen in eine weitere Straße gerade noch einer Gruppe Passanten auswich und mit einem eleganten Schlenkerer über den Bürgersteig wieder auf die Straße kam.
„ Lava, und das könnt ihr auch auf meinen Grabstein schreiben, den ich bei Deinem Fahrstil sicher bald brauchen werde.“
„Hey, das war ja mal ein richtig langer Satz. Bist ja fast schon so kommunikativ wie Trowa oder Heero.“
Wieder waren es nur Millimeter zwischen Duo und diesmal einem Wagen. Aber es hatte auch hier nicht den Anschein, dass der junge Pilot seine Maschine nicht im Griff hätte.
Dann wurde scharf gebremst, so dass das Hinterrad sich seitwärts wegdrehte und sie standen.
„ Da sind wir schon. Ist ein netter kleiner Laden, nicht so viel gaffendes Volk.“
Während Duo absprang und schon mal die Maschine sicherte, blieb Zechs noch sitzen und versuchte seine etwas zerzauste Mähne nach der wilden Fahrt wieder zu ordnen.
„ Soll ich helfen?“
Duo griff nach ein paar Strähnen, aber blickte in dem Moment auch schon auf die Klinge eines Messers vor seiner Nase.
„ Fass mich nie ungebeten an!“
Wurde er angezischt.
‚Halleluja….da hatte er sich ja gleich in die Nesseln gesetzt. Scheiße, hatte der Typ Reflexe und ein wenig speziell war er auch.
Duo machte einen langsamen Schritt zurück und hob beschwichtigend die Hände.
„ Cool bleiben, wollte nur helfen.“
Das Messer verschwand wieder und ein leichtes Nicken akzeptierte die Entschuldigung.
‚ Oh whow…der Typ war noch heißer als heiß.’
Duo genoss den Energiestrom der durch seinen Körper zu fließen begann, Das hatte er vermisst, diese Erregung, das Adrenalin, die Herausforderung. Jetzt bloß nichts versauen. Hier und heute war seine Chance, Morgen war der Junge vielleicht schon bei jemandem unter Vertrag oder tot. Aber heute, hier und jetzt war Duo dran. Mit Absicht hatte er diesen Schuppen gewählt, hier galt die Regel, Finger weg von dem Begleiter eines anderen und nette Zimmer für intimere Vergnügen gab es auch. Nicht, dass es nicht auf der Tanzfläche manchmal sehr intim wurde, aber die Zimmer im ersten Stock standen zur Verfügung, wenn keine Zuschauer mehr erwünscht waren.
Duo hätte gerne einen Arm um die Taille seines Begleiters geschlungen, damit jeder beim Eintreten schon informiert war, dass sie ihre Pfoten bei sich behalten sollten, aber nach dem Ausbruch von gerade versagte er sich diese Freiheit lieber.
Dabei brauchte sich Duo da keine Sorgen zu machen, sein ganzer Körper strahlte eine einzige Warnung an alle aus, ihm nicht in die Quere zu kommen und sollte dann noch jemand einen Blick in die violetten Augen riskieren, sah er dort die kalte Entschlossenheit des ‚God of Death’ seine Beute zu verteidigen.
Trotz allem hatten sie ihren Auftritt, jeder für sich war mehr als einen Blick wert, zusammen wirkten sie wie aus einem Magazin.
Die kleine Lady neben dem Türsteher winkte sie auch gleich mit sich und, ein ‚Reserviert’ Schild wegsteckend lud sie mit einer eleganten Geste in einer der begehrten Nischen Platz zu nehmen.
„ Stammgast?“
Lava ließ seinen Mantel von den Schultern gleiten und schob die Sonnenbrille auf den Tisch. Sich in die weichen Polster des Sofas lehnend schätzte er die Räumlichkeiten ab.
Duo knautsche seine Leerjacke neben den Mantel und warf mit Schwung seinen Zopf über die Schultern nach vorne.
„ Nö ..nicht die Spur, die freuen sich eben uns hier zu haben.“
Dazu zeigte Duo ein entwaffnendes Lächeln, dass keinen Zweifel darüber ließ, dass er um sein Aussehen und dessen Wirkung auch Bescheid wusste.
Ein kurzes Winken und schon eilte ein Kellner heran, der sehr eifrig erschien die Bestellung aufzunehmen.
„ Was soll’s sein, Lava?“
Seine Drogen und Alkohol waren eine verheerende Kombination, das wusste Zechs aus Erfahrung.
„ Whiskey.“
„ Eis, Zitrone?“
Bot der kleine Kellner in dem
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: soosa
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Username: soosa
Datum: 13.05.2008 - 16:10
Kommentar Nr.: 5028
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Oha ....
das war ja eine Tolle Story ! Habe angefangen zu lesen und konnte nicht wieder aufhören . SUPER !!!
lg
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Kommentar von: Montespinneratz
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Username: Montespinneratz
Datum: 30.07.2006 - 00:21
Kommentar Nr.: 2034
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Hi Zionora^^
versuche es jetzt mal so^^, da ich nicht weis ob meine Mails angekommen sind^^.
Also so langsam hab ich mich durch einige deiner GEschichten gelesen udn ich kann nur sagen ich liebe sie. Auch wenn du mich bei "Befreiung aus den Schatten" zeimlich an den Rand meiner Selbstbeherrschung gebracht hattest.. ich hatte Mordgedanken^^... hab überlegt wie ich diesem Stark und Hamilton (hoffe ich hab die richtigen Namen^^) am besten das Fell über die Ohren ziehe^^... aber du hast es hervorragend gelöst^^
Jetzt hab ich gerade Shadowrun fertig gelesen^^... ich hoffe es kommt bald ein neues Kapitel denn einfach so an der Besten Stelle aufhören.. geht nicht^^... schließlich will ich wissen wie Trieze udn die Jungs auf das ganze reagieren. Zu Anfang war es gewöhnungsbedürftig aber sie gefällt mir^^... also bitte schreibe schnell weiter^^
Du mal eine andere Frage^^, du hast ja einige ungewöhnliche Paarings^^ kennst du auch eine Geschichte mit DUo und Trieze^^?
Also bis bald
Montespinneratz^^
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Kommentar von: Tama-chan
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Username: Tama-chan
Datum: 12.02.2006 - 15:53
Kommentar Nr.: 1410
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So endlich hab ich auch diese Story fertig gelesen.
Wenn ich so an Zechs denke......*sabber*
Ähm ja,...
Auch diese Story war mit teilweise ein wenig zu "ernst", lag wohl an Zechs Verfassung, mit so etwas komm ich wohl nicht klar.
Aber ich finde du hast sie ganz toll geschrieben. Und das Ende ist auch schön.
Ich freu mich auf weitere Geschichten.
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Kommentar von: shadowhunter
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Username: shadowhunter
Datum: 01.08.2005 - 13:30
Kommentar Nr.: 571
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Hi,
und hier der versprochene Kommentar:
Die Story ist echt toll und so schön lang. Nach der Aktion in der Kampfarena habe ich mich schon gewundert, was jetzt noch kommt, aber dann gings ja nochmal auf dem Mars richtig los und dann wieder auf L2.
Und Lava kann einem echt leid tun, aber natürlich kann man so Zechs´ Gefühle und Komplexe in der Serie auch erklären. Das würde auch seinem Kommentar: "Verfolgen Sie mich nicht länger Treize." eine neue Tiefe geben.
Aber ich persönlich finde, dass seine Exzellenz nicht so ein fieses Ar***loch war.
Was mir nicht so gut gefallen hat war der Lemon am Schluss. Klar die Szenerie am Meer ist toll, aber so manche Ausdrücke, die du gebraucht hast, waren nicht so passend "Fleischknöpfchen", z. B.
Für so eine lange Story waren auch wenig Rechtschreibfehler drin, aber dafür recht viele Kommafehler. Normalerweise würde ich die nicht so hervorheben, aber an manchen Stellen bin ich mit dem Lesen ins Stocken geraten, weil der Sinn durch fehlende/falsche Kommas einfach nicht mehr gepasst hat.
Jep, das wärs. Man liest sich ;-)
shadowhunter
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Kommentar von: shadowhunter
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Username: shadowhunter
Datum: 31.07.2005 - 17:19
Kommentar Nr.: 570
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Hi, ich bin´s schon wieder.
Hab mir gerade die Story runtergeladen damit ich sie in Ruhe lesen kann. Wie ich gesehen habe, bist du genauso ein Fan des Lightning Count wie ich.
Blöd nur, dass es so wenig fics über ihn oder am besten noch über 13X6 gibt.
Kommentar über die Story selbst kommt noch nach, versprochen.
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