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Archiv > Digimon > Heimkehr

y Heimkehr
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Status Alter Sprache Veröffentlicht Last Update Zeichen Bewertung Klicks
Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 06.02.200506.02.2005 83569 4.00
Bei 3 Vote(s)
221
Autor: Joy01
Pairing: *Taito*
Kategorien: Romantik
Inhalte: Lemon
Einführung: Tai kommt nach zwei Jahren, in denen er in Deutschland Fußball gespielt hatte, zurück nach Japan.
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y Kapitel 1
Halli Hallo!!! Endlich habe ich es geschafft mein zweites Fanfic fertig zu bekommen. Wochenlanges auf und abschreiben und einige Fingerkrämpfe später kann ich euch also mal etwas neues bieten. Kritik ist willkommen, aber bitte seid nicht zu streng mit mir. *Hundeaugenblickzeig* Biiiiiiiiitte!!!

Und bevor ihr jetzt anfangen könnt zu lesen, kommen hier noch einige Warnungen. Diese Fanfiction enthält einige Szenen, die sehr lemmon- 'haltig' sind! Also, wer zu klein, zu Jung und zu pekiert ist das zu lesen... sollte dies auch nicht tun! Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim lesen!

PS.: Yamato und Taichi gehören leider nicht mir und die anderen auch nicht. *Schnüff*

Trotzdem viel Spaaaaaß!!!


Heimkehr

>Der Flug von Berlin nach Tokio ist soeben gelandet...<
Eine monotone, fast gelangweilte Stimme klang durch die Hallen des Flughafens. Wenige Minuten später betrat Taichi Yagami zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder japanischen Boden. Zwei Jahre hatte er weder seine Familie noch seine Freunde gesehen. Hatte nur über Briefe, E-Mails und natürlich dem Telefon Kontakt mit ihnen gehabt. Zwei Jahre hatte er die Möglichkeit gehabt für einen deutschen Fußballverein zu spielen. Mit gerade mal 19 Jahren war er damals der jüngste japanische Spieler, der diese Möglichkeit bekam. Diese zwei Jahre hatten ihn weitergebracht, er hatte lernen müssen in einer fremden Welt zurechtzukommen, eine fremde Sprache zu lernen und sich so weiterzuentwickeln. Es war nicht immer leicht gewesen, aber durch diese Erfahrung war er viel reifer geworden. Aber obwohl er so viele Fortschritte gemacht hatte, hatte er sein Hauptziel nicht erreicht. Er hatte sich fest vorgenommen über IHN hinwegzukommen, bzw. über die Erkenntnis, dass er IHN nie haben könnte. Er benutzte selbst in seinen Gedanken, wohl wissend das Wort IHN, denn nur der Klang SEINES Namens ließ Tai viele Schauer über den Rücken laufen. Wie sehr er es auch versucht hatte, IHN zu vergessen, er hatte es nicht geschafft. Leider halfen ihm auch nicht die vielen Affären mit den verschiedensten Männern, welche er in Deutschland hatte. Es war einfach unmöglich IHN zu vergessen, allein schon weil man IHN immer in den Medien sah. Schließlich war ER ein berühmter Rockstar und außerdem weil ER sein bester Freund war. Oh mann, da freute man sich endlich wieder die Heimat zu sehen und dann dachte man gleich wieder an IHN. Nicht mal zwei Minuten war er hier in dieser Flughafenhalle. Aber er freute sich eigentlich doch riesig, alle wieder zu sehen. Ja und man freute sich auch IHN wieder zu sehen. Vielleicht auch nur IHN? Nein, alle!!!
Tai schüttelte seine Gedanken aus dem Kopf, na ja er versuchte es zumindest. Andererseits blieb ihm auch nicht die Zeit weiter darüber nachzudenken, denn etwas anderes erstaunte ihn viel mehr. Niemand war da um ihn abzuholen. Das war schon etwas enttäuschend, denn er hatte seiner Schwester Kari doch extra bescheid gesagt, mit welchem Flug er kommen würde und sie hatte ihm versprochen ihn abzuholen. Insgeheim hatte er schon gehofft, dass ihn alle seine Freunde abholen würden, aber es war nichts von ihnen zu sehen. Vielleicht war nachher noch die Möglichkeit alle einmal zu begrüßen. Aber er fand es doch schon sehr schade. Traurig holte er seine Koffer von dem Fließband. Es war nicht viel, was er zu tragen hatte, denn er hatte den Hauptteil seiner Sachen schon vor einer Woche vorausgeschickt. Seine Eltern und Kari hatten sich darum gekümmert. Darüber musste er sich also keine Gedanken machen.
Tai ging nach draußen und fuhr dann mit dem nächstbesten Taxi nach Hause. Wenn er so überlegte würde dies auch wieder eine Große Umstellung sein. Nach zwei Jahren Unabhängigkeit und einer eigenen Wohnung jetzt wieder sein Trautes Heim und ein einziges Zimmer. Vielleicht würde er sich ja hier in Tokio eine Wohnung suchen. Aber erstmal wieder nach Hause kommen. Er konnte sich ja später Gedanken darüber machen.

Zu Hause angekommen, bezahlte er erst einmal den Taxifahrer und blieb dann noch etwas vor dem Hochhaus, in dem er ab jetzt wieder wohnen würde stehen. Lange schaute er an der Wand hinauf. Zwei Jahre waren doch eine lange Zeit. Obwohl er eigentlich noch traurig war, dass er von niemanden am Flughafen abgeholt worden war, beschlich ihn jetzt doch so langsam ein Gefühl von Geborgenheit, von Heimat. Ein Lächeln schlich sich auf sein Gesicht, das langsam doch in ein großes Grinsen umschwang. Er war wieder zu Hause! Er war wieder bei seinen Freunden, bei seiner Familie! Auch wenn sich noch nicht alles geklärt hatte im Bezug auf IHN, er war wieder zu Hause. Und irgendwie würde er es schon schaffen den Sturm in seinem Herzen zu bändigen. Auch wenn er es seit zwei Jahren noch nicht geschafft hatte.


Langsam schloss er die Wohnungstür auf. Bevor er auch noch irgendwas anderes realisieren konnte, bevor er überhaupt richtig in der Wohnung war, wurde ihm auch schon ein lautes „HERZLICH WILLKOMMEN!!!“ entgegengeschmettert und zwei braune Haarschöpfe kamen auf ihn zu gerannt. Es waren Kari und seine Mutter, die ihn auch gleich mit Worten bombardierten.

„Ist das schön dass du wieder da bist!“

„Himmel bist du aber noch gewachsen!“

„Hättest dich ruhig öfter melden können!“

„Wie Geht’s dir und wie war dein Flug???“

„Tai…? Hey, nun antworte gefälligst wenn deine Mutter mit dir redet!!!“

Tai war so über diesen Überfall verwirrt, dass er die zwei Frauen, welche vor Freude weinten, erst einmal fest umarmte. Dann merkte er auch erst, dass alle anderen auch in der Wohnung versammelt waren und ihn freudig ansahen.

„Hey, ist ja gut! Erdrückt mich nicht!“ sagte Tai dann gerührt.

Jetzt kam auch sein Vater und schlug ihn stolz auf die Schulter. Auch er lächelte seinen Sohn an. Tai sah sich im Wohnzimmer um und sah nur freudig lächelnde Gesichter. Er ließ seinen Blick durch den Raum gleiten, bis er schließlich an zwei ozeanblauen Opalen inne hielt. Da war ER. Yamato Ishida, sein Matt, sein bester Freund, sein… Moment mal, er war ja gar nicht sein. Matt sah ihn grinsend an und zwinkerte ihm einmal kurz zu. Tai wollte gerade zu ihm gehen, da seine Mom und Kari ihn wieder losließen, als alle anderen dann auf ihn zustürmten, ihn umarmten und ihn wohl auch nicht mehr so schnell entkommen lassen würden.

Yamato blieb erst einmal im Hintergrund. Wenn das wandelnde Knäuel von Menschen um ihn herum sich etwas aufgelöst hatte, würde er Tai dann auch begrüßen. Jetzt jedenfalls hatte die Möglichkeit Tai näher zu betrachten. Er hatte sich nicht viel verändert. Wie es den Anschein hatte, war er nur noch ein Stück gewachsen. Seine schokobraunen Augen waren immer noch so ausdrucksstark wie immer und seine braunen Wuschelhaare standen immer noch unkontrolliert in alle Richtungen ab. Und Tais Körper? Matts Wangen nahmen einen leichten Rotschimmer an. Ja, Tais Körper war durch das Fußballspielen durchtrainiert. Man sah das durch das enge T- Shirt dass Tai trug. Sicher, Tai war vorher schon muskulös gewesen. Aber jetzt war er perfekt. Nicht so muskel- bepackt wie ein Anabolikaabhängiger Bodybuilder, aber schön durchtrainiert. Matt musste seufzen. Eigentlich hatte er sich selbst verboten über Tais Körper nachzudenken. Tai war sein bester, schönster, süßester, schokobraune Augen habender... Ahhhhhhhhhh!!! Nein!!! Tai war sein BESTER Freund!!!
So und nicht anders war es! Genau so... etwas... vielleicht. Oh man! Er musste unbedingt diese Gedanke aus dem Kopf bekommen. Yamato schüttelte den Kopf ein wenig und sah kurz zu Boden. Doch als er seinen Kopf wieder hoch nahm, sah er diese wunder schönen Augen direkt vor sich. Er hatte gar nicht mitbekommen, dass Tai auf ihn zugegangen war.
Dieser stand jetzt in diesem Moment genau vor ihm und hatte ein so... ja man könnte sagen bezauberndes Lächeln auf den Lippen, dass Matt auf der Stelle hätte wegschmelzen könnnen.

„Hallo Matt, lange nicht gesehen, was?“ begrüßte Tai ihn und nahm ihn einfach so in die Arme und drückte ihn ordentlich.

„Äh,... ja... äh, war schon ne lange Zeit.“ stotterte Matt und umarmte Tai auch etwas zögerlich. Tais Geruch stieg ihm in die Nase. Dieser süße Geruch den nur er haben konnte. Eine Mischung aus Tais Eigengeruch und einem Deo, welches Tai schon seit Jahren benutzte. Ja, das war Tai und er war endlich, seit zwei langen Jahren wieder hier, bei ihm. Obwohl er ja eigentlich zu allen Heim gekommen war. Na ja, egal! Alles war in diesem Moment egal!!! Matt wollte nur noch diesen Geruch tief in sich einsaugen.

Was er nicht wusste war, dass Tai gerade eben auch in einem großen Gefühlschaos steckte. Natürlich ging es ihm in diesem Moment sehr gut. Er spürte Matts Körper an seinem Eigenem (wenn auch durch überflüssigen Stoff getrennt ^-^)! Auch einige Strähnen von Yamas blondem Haar hingen in seinem Gesicht und rochen so süß, so verlockend, eben ganz nach Matt. Plötzlich musste Tai dann aber die Augen über sich selbst verdrehen. Das war ja mal wieder typisch für ihn. Da hatte er zwei lange Jahre trainiert um wenigstens Ansatzweise seine Fassung zu bewahren, wenn er in Yamatos Nähe war. Er hatte auch gedacht, dass er dies auf jeden Fall schaffen würde (A.d.A. Haha, wer`s glaubt wird selig *g*) auf Grund der weiten Entfernung hatte er sich Matt... na ja „abgewöhnt“. Ok ok, er hatte es zumindest versucht!!! Na ja jedenfalls waren diese zwei langen Jahre starker Selbstbeherrschung innerhalb von zwei Sekunden total im Eimer!!! Und dass nur wegen diesem Vertrauten,... süßen,... verzaubernden,... süchtig machenden,... ehm... *räusper* ... wegen diesem Geruch halt!!!

// So ein Verdammter Mist!!! ... Aber soooooooooo schön //

„Sagt mal! Wollt ihr noch lange hier stehen und in den Armen halten???“ fragte Kari breit grinsend. Die anderen Digiritter hatten auch ihre Mühe ernst zu bleiben.

Das war aber sozusagen das Stichwort. Beide sprangen auseinander und starrten sich mit hochroten Köpfen an. Es dauerte dann ca 10 Sekunden bis Tai dann rief:

„Hey Leute, super dass ihr alle da seid. Ich dachte schon ihr hättet mich vergessen. Ähm... aber ich muss mich mal kurz entschuldigen. Ich ziehe mir nur mal schnell ein anderes Shirt an, denn in dem hier saß ich ungefähr 14 Stunden im Flugzeug und ich will nur noch raus aus den verschwitzten Klamotten!!! Bin gleich wieder da!“ Dies hatte er so „normal“ wie möglich gesagt, mit einem gespielten Grinsen. Keiner sollte merken was für ein Sturm in seinem Inneren wütete. Außerdem musste er sich etwas von Matt entfernen bevor es noch peinliche Reaktionen gab. Er musste einfach kurz wieder zur Fassung kommen.
Also verschwand er kurzerhand in sein Zimmer.

Viel Platz hatte er im Moment nicht mehr. Er hatte all seine Möbel, die in Deutschland seine Wohnung schmückten nach Hause geschickt. Sein komplettes Schlafzimmer befand sich nun, auseinandergebaut und in Kartons verpackt hier in seinem, na ja man könnte sagen Jugendzimmer. Der Rest seiner Möbel war wohl im Keller gelandet. Halt nein, zwei Sessel und seine 4 Koffer mit Anziehsachen standen auch noch darum. Er hatte grad genug Platz zu seinem Bett zu gelangen und sich im Notfall auch mal umzuziehen. Ein Wunder das die Tür überhaupt noch auf und zuging. Seufzend ließ er sich auf sein Bett fallen. Es war zwar nicht das gleiche wie sein King- Size –Bett, welches hier irgendwo auseinandergeschraubt in diesem Zimmer sein musste, aber dieses Bett strahlte eine ungeheure Vertrautheit aus. Ja, er war zu Hause. Er überlegte, ob er einfach hier liegen bleiben sollte um eine tiefe Mütze voll Schlaf zu nehmen. Erstens, weil er diese Vertrautheit noch etwas genießen wollte und zweitens um irgendwie seine verlorene Selbstbeherrschung wegen Matt wieder zu erlangen. Tja, aber das würde wohl zwei weitere Jahre dauern und seine Partygäste würden bestimmt misstrauisch werden, wenn sie zwei Jahre im Wohnzimmer der Yagamis sitzen müssten. Tai musste kurz auflachen, obwohl dieser Witz ja eigentlich lahm war. Eine Minute würde er aber noch liegen bleiben.
Plötzlich klopfte es an der Tür.

„Tai?“ fragte Matts Stimme leise durch die Tür. „Alles klar bei dir?“

„Äh,... klar,... komm doch rein!“ Sofort ging wieder diese Anspannung durch Tais Körper. Warum musste dieser Junge, nein dieser Mann, ihn nur so aus der Fassung bringen?
Kaum hatte Tai das gesagt trat Matt auch schon ein und lächelte.

„Hey, ich dachte du wolltest dich nur mal kurz umziehen und nun liegst du faul hier rum!“

„Ach, ich musste mich einfach mal wieder in mein altes Bett kuscheln. Das war glaube ich so ein Anflug von Nostalgie. Setzt dich doch!“ antwortete Tai lächelnd. Ganz entspannen konnte er aber nicht.

„Oh, viel Platz haste ja jetzt nicht mehr hier drin“, sagte Matt und sah sich im Zimmer um. „Warum hast du denn die ganzen Möbel mitgebracht?“

„Hm,... das war zwei Jahre mein Zuhause und ich hänge sehr an diesen Möbeln. Außerdem habe ich sie mir damals selber gekauft, so nach und nach.“ Tai musste schmunzeln. Als er vor zwei Jahren eine Wohnung in Deutschland gestellt bekam, war diese noch völlig lehr gewesen. Bis auf eine Einbauküche und ein Bad hatte er nur eine alte Matratze gehabt. Aber als er nach und nach immer mehr Geld verdient hatte, kamen immer mehr Möbel hinzu bis er ein gemütliches Zuhause hatte.

„Und was hast du jetzt vor? Mit all den Möbeln?“ durchbrach Matt seine Gedanken, er hatte sich in einen der beiden Sessel gesetzt und schaute Taichi nun an.

„Ich weiß noch nicht genau was ich machen werde!“ sagte Tai und grübelte etwas. „ Vielleicht verkaufe ich die Möbel und bleibe noch eine Weile hier zu Hause wohnen. Aber es wäre Schade um die vielen Möbel. Also kann es auch durchaus sein, dass ich mir hier eine Wohnung suche. Ich glaube, dass ich meine eigenen vier Wände brauche. Etwas was ich auch mein nennen kann und wo ich mich ab und zu verkriechen kann!“

„ Ich weiß was du meinst!“ sagte Matt zustimmend. „Mir ging es ja genau so, als ich umgezogen bin. Das habe ich dir ja auch damals geschrieben. Hey, da fällt mir ein, dass du meine Wohnung noch nie gesehen hast!“

„Stimmt, aber ich bin ja wieder da und habe bis jetzt auch noch sehr viel Zeit. Zumindest bis ich irgendein Angebot von irgendeinem Verein bekomme.“ Trotz seiner Anspannung, die er immer noch etwas hatte, versuchte er zu lächeln. Vor zwei Jahren hatte er immer noch einen coolen Spruch gesucht um diese Nervosität zu überspielen, aber jetzt war sein Kopf völlig leer. Er war mit Yamato alleine in einem kleinen Zimmer. Natürlich war das schön etwas mit Yama zu plaudern, aber die Sehnsucht ihm noch Näher zu sein und ihn zu berühren zu können war so groß, dass es beinahe unerträglich wurde. Wenn Tai recht überlegte war dieses Verlangen nach Matt jetzt nur noch größer als vor zwei Jahren, denn sieh hatten sich ja fast jeden Tag sehen können. Und wenn man es jetzt von einer anderen Seite betrachtete hatte er jetzt nach dieser langen leit eine Menge „Nachholbedarf“! Tais Finger kribbelten. Am liebsten würde er sich Matt jetzt schnappen und ihn in die Arme schließen und am besten nie... nie wieder loslassen. Naja höchstwahrscheinlich würde er jetzt andere Sachen mit ihm veranstalten wenn er es sich recht überlegte. Aber er musste sich beherrschen! Um ihrer Freundschaft willen!!!!

// Oh mann, was war das denn für ein veralteter Satz!!!??? //

„Tai?... Tai??? Hallo? Bist du noch da???“ Matt war aufgestanden und fuchtelte mit seiner Hand vor Tais Gesicht herum. Eigentlich hätte er Tai ja gerne noch länger so beobachten können. Wie er da so mit einem fast verträumten und nachdenklichen Gesicht auf dem Bett lag. Moment mal, lag? Leichte Röte stieg in Matts Gesicht. Da lag ein echt sexy Mann vor ihm, bzw. ein echt sexy Tai!!! Matt sehnte sich, mit einem Finger über diese Wangen zu streichen und Tais sehr markante Konturen nachzufahren, welche ihn aber in bestimmten Situationen immer noch wie ein kleines Kind den man den Lolly geklaut hatte aussehen ließen. Aber er hatte nicht gerade viel Zeit weiter darüber nachzudenken, da er Tai gerade ja eigenhändig aus dessen Gedanken geholt hatte. Dieser wiederum schaute etwas verdutzt aus der Wäsche.

„Äh,...*hehe* sorry muss der Jetlake sein.“ // Ja,...Jetlake, immer eine gute Ausrede!!! //

„Ja, das kenn ich auch ganz gut!“ Sagte Matt und setzte sich schnell zurück in den Sessel, natürlich immer noch mit hochrotem Kopf.

„Hey!!! Halloooo!!!“ hörten sie plötzlich Karis Stimme, bevor sie auch schon in das Zimmer schaute. „Hör mal Tai! Eine Party ohne den Ehrengast ist keine richtige Party!...Naja jedenfalls erfüllt sie nicht den richtigen Zweck! Ich dachte du wolltest dir nur ein anderes Shirt anziehen. Und Matt du kannst Tai nicht nur für dich beanspruchen!!!“ Matts Gesichtsfarbe erholte sich durch diesen Kommentar auch nicht gerade. „Außerdem gibt es gleich Essen Tai!!!“ Jetzt schaute Hikari auch gespannt auf Tai. Es interessierte sie doch sehr, ob ihr Bruder sich in Punkto Essen geändert hatte. Aber sie wurde nicht enttäuscht, denn sofort weiteten sich Tais Augen.

„Ja natürlich!!! Bin gleich daha *grins*. Ich muss endlich mal was Leckeres essen nach diesem Flugzeugfraß!!! Bin sofort da, ich zieh mich nur mal schnell uuuhuum!!!“

Kari musste lächeln. Ja, das war ihr Bruder! So stark, so begabt, aber wenn es ums Essen ging war er wie en kleines Kind. Bevor sie nun grinsend die Tür schloss, sah sie noch wie ein grinsender Tai sich fast sein Shirt vom Leib riss und sich auf seine Koffer stürzte.
Was sie allerdings nicht mehr mitbekam war, dass Matt währenddessen wie versteinert in dem Sessel saß. Tai hatte ihm nämlich während seines „Freudensausbruch“ sein T- Shirt mitten ins Gesicht geworfen. Als Matt sich dann also von dem äußerst gut riechenden Stück Stoff befreit hatte, und er gerade lautstark protestieren wollte, stockte ihm im wahrsten Sinne des Wortes der Atem. Tai stand gerade mit freiem Oberkörper über einen Koffer gebeugt! Wie konnte er ihm das nur antun? Matt sah nur noch Tais Rücken. Nun gut, dieser war ihm ja auch gerade zugewandt. Seine Haut war wunderschön gebräunt, was für Tai ja eigentlich normal war, da er sowieso ein dunkler Hauttyp war, aber jetzt, genau in diesem Moment schien es fast so, als würde Tais Haut bronzefarben leuchten. Diese Haut war bestimmt wunderschön weich, samtweich! Wie in Trance wollte Yamato seine Hand ausstrecken und zärtlich über Tais Rücken streichen, als er sich im letzten Moment noch zurückhalten konnte. Dennoch betrachtete er weiterhin diesen Rücken. Nicht zu muskulös, aber trotzdem wunderschön geformt. Auf Tais linkem Schulterblatt prangte ein kleines schwarzes Drachentatoo. (A.d.A. Nein!!! Ohne Tatoo geht es nicht!!! *grins*) Tai hatte ihm davon geschrieben. Na wenn das Mrs. Yagami herausbekam......! Jedenfalls sah dass was Matt sah sehr,... sehr sexy aus und er musste erst einmal tief Luft holen. Gut das er sich heute nicht für seine enge Lederhose entschieden hatte!!! Gerade hatte er sich etwas beruhigt, als Tai sich auch noch herumdrehte.

„So, das werde ich anziehen!“ sagte dieser vergnügt und zeigte Matt stolz das T- Shirt, welches er heraus gesucht hatte.

„Äh,... ja!!!... // Jetzt bloß ruhig bleiben!!! //... das steht dir bestimmt richtig gut.“ japste Yamato, ohne wirklich auf das Shirt zu achten. Taichis durchtrainierte Bauchmuskeln interessierten ihn da schon eher! Ein sexy „Sixpack“ zierte Tais Bauch. Yamato lies seinen Blick etwas höher wandern. Böser Fehler, denn als er Tais wohlgeformte Brust mit den kleinen, festen Brustwarzen sah, war alles zu spät. Wie der Blitz stand Yamato auf und sagte fast in einem Atemzug:

„Ja-dann-zieh-dich-an-ich-geh-schon-mal-vor!!!“ Und schon war er aus dem Raum verschwunden. Er ging auf dem schnellsten Wege zur Toilette, die auch Gott sei Dank frei war. Er wäre sonst in eine peinliche Situation geraten, wenn ihn irgendjemand bemerkt hätte.

Tai fand dieses Verhalten schon sehr merkwürdig. Irgendwie erinnerte es ihn an sein eigenes Verhalten vor ein paar Minuten. Aber im Moment beschloss Tai fürs Erste auf seinen Magen zu hören und sich später den Kopf darüber zu zerbrechen. Es schmerzte ihn schon etwas wenn er darüber nachdenken musste. Und überhaupt wollte er jetzt die Party genießen und nicht wegen Matt verrückt werden.

// Wem mache ich hier eigentlich etwas vor??? Ich *bin* total verrückt nach Yama und muss es nicht erst werden! //

Also hieß die Devise für den heutigen Tag, bzw. den heutigen Abend nicht „Wow wird das ein Spaß“ sondern eher „Augen zu und durch!!!“

***************************************

Es war drei Uhr Nachts, als sich Tai endlich durch sein voll gepacktes Zimmer zu seinem Bett kämpfen konnte. Er hatte an diesem Abend so ziemlich alles von seinen Erlebnisse in Deutschland berichtet (außer natürlich von den vielen Affären die er hatte ^-^) und viele Fragen der Anderen beantwortet.

//Waren die eigentlich Damals vor zwei Jahren auch schon so neugierig gewesen???//
dachte er immer wieder schmunzelnd.

Er hatte sich ja fast den Mund fusselig geredet. Aber dies waren seine Freunde und er war froh wieder bei ihnen zu sein! Sie hatten sich nicht verändert, waren nur etwas älter geworden, oder gewachsen. Obwohl,... Izzy und Joey hatten sich etwas merkwürdig verhalten. Es hatte fast so ausgesehen als hätten die beiden etwas miteinander rumgeturtelt. Natürlich war das nicht so offensichtlich gewesen wie bei Kari und Takeru, die schon seit 1 ½ Jahren ein waren, aber Tai hatte schon gewisse Ähnlichkeiten bemerkt. Nun, außerdem hatte Tai im Laufe seiner Homosexualität Sensoren entwickelt, zumindest was Paare betraf. Besonders auf Paare, die sich noch nicht geoutet hatten. Nun ja, er selber hatte sich ja auch noch nicht geoutet. Zumindest nicht im öffentlichen Sinne. Die einzigen Menschen die etwas davon wussten, waren seine Eltern und seine Schwester. Schon mit 15 Jahren hatte er es ihnen gebeichtet. Doch wider aller Erwartungen hatte er ein recht positives Entgegenkommen von seitens seiner Familie bekommen. Auch wenn sein Vater ernst nicht so erfreut darüber war. Er hatte es aber auch nach kurzer Zeit respektiert, auch wenn er nicht viel mit Tai darüber sprach. Ganz im Gegenteil zu seiner Mutter oder Kari, sie wollten einfach alles wissen und schreckten damals sogar vor recht intimen Fragen nicht zurück. Nur über seine Liebe zu Matt hatte er nie mit ihnen gesprochen. Außerdem wollte er, dass dies ein „Geheimnis“ der Familie war. Er wollte sich irgendwann einmal selber vor der ganzen Welt outen. Nun, das war jetzt schon sechs Jahre her und er hatte es immer noch nicht geschafft. Nicht bei seinen Freunden, nicht vor der Öffentlichkeit und erst recht nicht vor der Presse. Also hatte er sich nicht wirklich geoutet.
In Deutschland hatte er sich meist verdeckt in der Szene Rumgetrieben. Seine vielen Affären wussten meist gar nicht wer er überhaupt war, Aber eigentlich wollte er im Moment nicht darüber nachdenke ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Tenshi_Gaara
Username: Tenshi_Gaara
Datum: 27.05.2011 - 18:44

Kommentar Nr.: 8877
richtig schöne story <33 vorallem das ende gefällt mir sehr sehr gut
Kommentar von: sancerre
Username: sancerre
Datum: 31.10.2010 - 14:11

Kommentar Nr.: 8121
hey hey, bin grad mal auf die story gestoßen =) hat mir super gefallen =)
Kommentar von: Mucki_2204
Username: Mucki_2204
Datum: 06.02.2008 - 22:20

Kommentar Nr.: 4693
*snief* moiiiiiii soooo schön :)
Kommentar von: schuldigesBienchen
Username: schuldigesBienchen
Datum: 25.12.2007 - 13:59

Kommentar Nr.: 4413
wär ich ein kerl, hätte ich jetzt nen ständer *blush*
die lemon ist extrem heiß beschrieben
hin und wieder fehlten mal ein paar buchstaben oder es waren dreher drin
aber alles in allem sehr gut geschrieben
joey und izzy waren ja mal genial^^
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